10.08.26
07:16
Reuters
Frankfurt/Tokio, 10. Aug (Reuters) - Nachlassende Wetten auf eine Zinserhöhung der US-Notenbank haben die asiatischen Börsen am Montag gestützt. Die Unsicherheit über die Lage im Nahen Osten, nachdem der Iran für ein Abkommen weitere Zugeständnisse der USA gefordert hatte, grenzte jedoch die Kursgewinne ein.
Der japanische Leitindex Nikkei(.N225) legte um zwei Prozent zu, während der breiter gefasste Topix(.TOPX) um rund ein halbes Prozent vorrückte. Der technologielastige südkoreanische Leitindex Kospi(.KS11) stieg ebenfalls um ein halbes Prozent.
Überraschend schwache US-Arbeitsmarktdaten hatten am Freitag die Erwartungen an eine baldige Straffung der Geldpolitik durch die US-Notenbank Fed gedämpft. Die japanischen Technologie- und KI-Werte profitierten zum Wochenstart von den positiven Vorgaben der US-Börsen: Die Chip-Zulieferer Advantest(6857.T) und Tokyo Electron(8035.T) legten um rund 6,5 und vier Prozent zu. Für Aufmerksamkeit sorgte zudem ein Bericht der Zeitung "Nikkei", wonach Sony(6758.T) und der taiwanische Chip-Auftragsfertiger TSMC(2330.TW) rund eine Billion Yen (6,32 Milliarden Dollar) in die gemeinsame Produktion von Mikrochips für Bildsensoren investieren wollen. Die Aktien rückten um gut ein und ein halbes Prozent vor.
Gegen den regionalen Trend gaben chinesische Standardwerte(.CSI300) um ein halbes Prozent nach, nachdem überraschend schwache Inflationsdaten die anhaltende Flaute der Binnennachfrage verdeutlicht hatten. "Trotz des weltweiten Ölpreisschocks und des globalen KI-Booms bleibt Chinas Kerninflation hartnäckig niedrig", schrieben die Experten des Finanzdienstleisters Nomura. Grund dafür sei der anhaltende Abwärtsdruck durch den Einbruch am Immobilienmarkt.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Montag | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | ||
| Topix(.TOPX) | 4.102,83 | +0,7% |
| Shanghai(.SSEC) | 3.946,80 | +0,2% |
| CSI300(.CSI300) | 4.671,00 | -0,5% |
| Hang Seng(.HSI) | 25.880,73 | +0,8% |
| Kospi(.KS11) | 6.292,19 | +0,5% |
----------
| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1554 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3491 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 158,34 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,8087 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,7449 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.415,80 |
(Bericht von Sanne Schimanski. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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10.08.26
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Reuters
Frankfurt/Tokio, 10. Aug (Reuters) - Nachlassende Wetten auf eine Zinserhöhung der US-Notenbank haben die asiatischen Börsen am Montag gestützt. Die Unsicherheit über die Lage im Nahen Osten, nachdem der Iran für ein Abkommen weitere Zugeständnisse der USA gefordert hatte, grenzte jedoch die Kursgewinne ein.
Der japanische Leitindex Nikkei(.N225) legte um zwei Prozent zu, während der breiter gefasste Topix(.TOPX) um rund ein halbes Prozent vorrückte. Der technologielastige südkoreanische Leitindex Kospi(.KS11) stieg ebenfalls um ein halbes Prozent.
Überraschend schwache US-Arbeitsmarktdaten hatten am Freitag die Erwartungen an eine baldige Straffung der Geldpolitik durch die US-Notenbank Fed gedämpft. Die japanischen Technologie- und KI-Werte profitierten zum Wochenstart von den positiven Vorgaben der US-Börsen: Die Chip-Zulieferer Advantest(6857.T) und Tokyo Electron(8035.T) legten um rund 6,5 und vier Prozent zu. Für Aufmerksamkeit sorgte zudem ein Bericht der Zeitung "Nikkei", wonach Sony(6758.T) und der taiwanische Chip-Auftragsfertiger TSMC(2330.TW) rund eine Billion Yen (6,32 Milliarden Dollar) in die gemeinsame Produktion von Mikrochips für Bildsensoren investieren wollen. Die Aktien rückten um gut ein und ein halbes Prozent vor.
Gegen den regionalen Trend gaben chinesische Standardwerte(.CSI300) um ein halbes Prozent nach, nachdem überraschend schwache Inflationsdaten die anhaltende Flaute der Binnennachfrage verdeutlicht hatten. "Trotz des weltweiten Ölpreisschocks und des globalen KI-Booms bleibt Chinas Kerninflation hartnäckig niedrig", schrieben die Experten des Finanzdienstleisters Nomura. Grund dafür sei der anhaltende Abwärtsdruck durch den Einbruch am Immobilienmarkt.
(Bericht von Sanne Schimanski. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder (für Unternehmen und Märkte).)