07.08.26
14:55
Reuters
Frankfurt, 07. Aug (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
16.40 Uhr - Aktien von Take-Two Interactive(TTWO.O) steigen um mehr als drei Prozent. Der Videospielehersteller bestätigte den 19. November als Starttermin für "Grand Theft Auto VI", nachdem dieser zuvor bereits mehrfach verschoben worden war. Die Erwartungen an das Spiel sind extrem hoch - Fans haben mehr als 13 Jahre auf den neuen Teil der Reihe gewartet. Analysten trauen dem Titel bis zum Jahresende Verkaufszahlen von 30 bis 35 Millionen Stück zu. Der Ausblick des Konzerns für das zweite Quartal und das Geschäftsjahr 2027 blieb jedoch hinter den Erwartungen der Analysten zurück, was auf eine anhaltende Schwäche aufgrund des Mangels an starken neuen Titeln vor der Veröffentlichung von "GTA VI" hindeutet.
14.15 Uhr - Trübe Geschäftsaussichten belasten die Aktien des Sportartikelherstellers Under Armour(UAA.N). Die Papiere geben im vorbörslichen US-Handel um rund drei Prozent nach. Im ersten Quartal sank der Umsatz des Konzerns in Nordamerika um neun Prozent. Für das Gesamtjahr wird ein Umsatzminus im mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet. Bislang war ein "leichter Rückgang" angekündigt worden.
14.00 Uhr - Ein optimistischerer Blick nach vorne dank wachsender KI-Nachfrage beflügelt die Aktien von Cloudflare (NET.N). Die Aktien gewinnen im vorbörslichen US-Handel mehr als 16 Prozent. Der Cloud-Dienstleister rechnet nun mit einem Gesamtjahresumsatz von 2,86 bis 2,87 Milliarden Dollar, gegenüber der bisherigen Prognose von 2,805 bis 2,813 Milliarden Dollar. Die Analysten von RBC Capital Markets merken an, dass das Unternehmen "über mehrere nachhaltige Wege zur Monetarisierung von KI auf mittel- bis langfristiger Basis verfügt, was eine höhere Bewertung rechtfertigt." Die Aktien haben seit Jahresbeginn 44 Prozent zugelegt.
13.15 Uhr - Abnehmende Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung der US-Notenbank treiben den Goldpreis(XAU=) an. Das Edelmetall verteuert sich um zwei Prozent auf 4321 Dollar je Feinunze und steuert mit einem Zuwachs von mehr als sechs Prozent auf den größten Wochengewinn seit Januar zu. Händler sehen die Chance für eine Zinserhöhung im September bei 55 Prozent, nach 67 Prozent in der Vorwoche. Da das Edelmetall ein zinsloses Investment ist, verliert es in Zeiten höherer Zinsen an Attraktivität. Die Strategen der UBS gehen davon aus, dass der Goldpreis in der ersten Hälfte des Jahres 2027 auf 5000 Dollar steigen wird.
12.35 Uhr - Sorgen der Anleger über die Pläne des Irans für die Straße von Hormus haben am Ölmarkt starke Schwankungen ausgelöst. Die Nordsee-Rohölsorte Brent(LCOc1) und US-Leichtöl WTI(CLc1) bewegen sich zwischen minus 0,8 und plus 2,4 Prozent. Zuletzt lagen sie kaum verändert bei 82,21 und 77,16 Dollar je Fass (159 Liter). Am Donnerstag hatten die Preise um rund vier Prozent zugelegt, nachdem der Iran einen Gesetzentwurf zur Sperrung der für Energietransporte wichtigen Meerenge für Schiffe aus den USA und Israel geprüft hatte. Am Freitag reagierten die Preise auf den vom Iran veröffentlichten Entwurf für die Transitbedingungen in der Straße von Hormus, sagte Analyst Lin Ye von Rystad Energy. Dabei dürfte es sich jedoch um eine kontrollierte und an Bedingungen geknüpfte Durchfahrt und nicht um eine Wiederherstellung des normalen Verkehrsflusses handeln. Trotz des Anstiegs am Donnerstag steuern beide Ölsorten auf einen Wochenverlust von rund acht Prozent zu.
Der Iran strebt Gebühren zwischen fünf und sieben Prozent des Ladungswertes an. Oman diskutiert einem Insider zufolge über rund drei Prozent, während Washington keinerlei Gebühren wünscht. Vier Branchen-Insidern zufolge ist das geplante Abkommen wegen US-Sanktionen und restriktiver Versicherungsklauseln jedoch nicht einfach umsetzbar.
US-Präsident Donald Trump sagte Reportern am Donnerstag, er glaube, dass der Krieg bald vorbei sein werde. Unterdessen erklärten die Huthi im Jemen, sie hätten am Donnerstag Raketen- und Drohnenangriffe auf saudische Stellungen in Marib und Hadramaut im Jemen ausgeführt. Zudem blickten die Anleger auf die im Tagesverlauf erwarteten US-Arbeitsmarktdaten. Diese könnten Aufschluss über die weitere Zinspolitik der US-Notenbank Federal Reserve geben. Höhere Zinsen verteuern Kredite, was das Wirtschaftswachstum und die Ölnachfrage dämpfen kann.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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07.08.26
14:55
Reuters
Der Iran strebt Gebühren zwischen fünf und sieben Prozent des Ladungswertes an. Oman diskutiert einem Insider zufolge über rund drei Prozent, während Washington keinerlei Gebühren wünscht. Vier Branchen-Insidern zufolge ist das geplante Abkommen wegen US-Sanktionen und restriktiver Versicherungsklauseln jedoch nicht einfach umsetzbar.
US-Präsident Donald Trump sagte Reportern am Donnerstag, er glaube, dass der Krieg bald vorbei sein werde. Unterdessen erklärten die Huthi im Jemen, sie hätten am Donnerstag Raketen- und Drohnenangriffe auf saudische Stellungen in Marib und Hadramaut im Jemen ausgeführt. Zudem blickten die Anleger auf die im Tagesverlauf erwarteten US-Arbeitsmarktdaten. Diese könnten Aufschluss über die weitere Zinspolitik der US-Notenbank Federal Reserve geben. Höhere Zinsen verteuern Kredite, was das Wirtschaftswachstum und die Ölnachfrage dämpfen kann.
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