06.08.26
07:58
Reuters
Frankfurt, 06. Aug (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
09.45 Uhr - Trotz eines kräftigen Wachstums im Quartal machen Anleger bei Aktien von Siemens(SIEGn.DE) Kasse. Die Aktien verlieren bis zu 6,4 Prozent auf ein Zwei-Wochen-Tief von 267,70 Euro. Damit steuern sie auf ihren stärksten Tagesverlust seit Mitte Februar zu. "Siemens liefert starke Zahlen, hebt die Jahresprognose an – und ist trotzdem einer der größten Verlierer im Dax", fasst Marktstratege Jürgen Molnar von RoboMarkets zusammen. "Ein klassischer Fall von 'Sell the Good News'". Die Analysten der Citibank bemerkten, dass das Wachstumstempo im Bereich Automatisierung nicht ganz mit dem einiger globaler Wettbewerber mithalten könne.
08.15 Uhr - Gewinnmitnahmen und schwache Vorgaben der US-Techaktien drücken die Börse in Südkorea kräftig ins Minus. Nach Kursgewinnen von mehr als fünf Prozent in den beiden vorangegangenen Handelstagen fällt der Leitindex Kospi(.KS11) um 4,8 Prozent auf 6281 Punkte. Besonders die Schwergewichte aus der Chip-Branche geraten unter die Räder: Die Aktien von Samsung Electronics(005930.KS) geben um 6,4 Prozent nach, die Papiere des Konkurrenten SK Hynix(000660.KS) brechen um mehr als zehn Prozent ein.
07.50 Uhr - Die Ölpreise geben weiter nach. Anleger warten gespannt auf Anzeichen für ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran sowie auf Fortschritte zur Öffnung der Straße von Hormus. Ein Barrel der Nordseesorte Brent(LCoc1) verbilligt sich um 0,5 Prozent auf 79,05 Dollar, die US-Sorte WTI(Clc1) fällt um 0,7 Prozent auf 74,72 Dollar. "Nach Berichten über Fortschritte in den Gesprächen zwischen dem Iran und Oman ist ein gewisser Verkaufsdruck entstanden", sagt Ökonom Yuki Takashima von Nomura Securities. Hintergrund sind Berichte, wonach der Iran und Oman sich auf Koordinaten für eine Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus geeinigt haben. Ein Anstieg der US-Öllagerbestände hatte die Ölpreise am Mittwoch gedrückt.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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Reuters
09.45 Uhr - Trotz eines kräftigen Wachstums im Quartal machen Anleger bei Aktien von Siemens(SIEGn.DE) Kasse. Die Aktien verlieren bis zu 6,4 Prozent auf ein Zwei-Wochen-Tief von 267,70 Euro. Damit steuern sie auf ihren stärksten Tagesverlust seit Mitte Februar zu. "Siemens liefert starke Zahlen, hebt die Jahresprognose an – und ist trotzdem einer der größten Verlierer im Dax", fasst Marktstratege Jürgen Molnar von RoboMarkets zusammen. "Ein klassischer Fall von 'Sell the Good News'". Die Analysten der Citibank bemerkten, dass das Wachstumstempo im Bereich Automatisierung nicht ganz mit dem einiger globaler Wettbewerber mithalten könne.
08.15 Uhr - Gewinnmitnahmen und schwache Vorgaben der US-Techaktien drücken die Börse in Südkorea kräftig ins Minus. Nach Kursgewinnen von mehr als fünf Prozent in den beiden vorangegangenen Handelstagen fällt der Leitindex Kospi(.KS11) um 4,8 Prozent auf 6281 Punkte. Besonders die Schwergewichte aus der Chip-Branche geraten unter die Räder: Die Aktien von Samsung Electronics(005930.KS) geben um 6,4 Prozent nach, die Papiere des Konkurrenten SK Hynix(000660.KS) brechen um mehr als zehn Prozent ein.
07.50 Uhr - Die Ölpreise geben weiter nach. Anleger warten gespannt auf Anzeichen für ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran sowie auf Fortschritte zur Öffnung der Straße von Hormus. Ein Barrel der Nordseesorte Brent(LCoc1) verbilligt sich um 0,5 Prozent auf 79,05 Dollar, die US-Sorte WTI(Clc1) fällt um 0,7 Prozent auf 74,72 Dollar. "Nach Berichten über Fortschritte in den Gesprächen zwischen dem Iran und Oman ist ein gewisser Verkaufsdruck entstanden", sagt Ökonom Yuki Takashima von Nomura Securities. Hintergrund sind Berichte, wonach der Iran und Oman sich auf Koordinaten für eine Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus geeinigt haben. Ein Anstieg der US-Öllagerbestände hatte die Ölpreise am Mittwoch gedrückt.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)