05.08.26
08:17
Reuters
Frankfurt, 05. Aug (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
10.15 Uhr - Aktien von Bayer(BAYGn.DE) gehören zu den Dax-Favoriten und erreichen den höchsten Stand seit knapp vier Wochen. Die Papiere gewinnen bis zu 4,5 Prozent auf 50,42 Euro. Die Analysten von JP Morgan setzten ihr Kursziel auf 61 Euro von 50 Euro hoch. "Angesichts der zunehmenden Wahrscheinlichkeit einer Beilegung des Glyphosat-Rechtsstreits und der sich weiter verbessernden Geschäftsaussichten von Bayer bekräftigen wir unsere Aktienempfehlung mit Overweight", hieß es.
08.35 Uhr - Aktien von Wacker Chemie(WCHG.DE) legen um 3,4 Prozent zu und setzen sich im Frankfurter Frühhandel an die Spitze des MDax(.MDAXI). Händler verweisen auf einen Reuters-Bericht, wonach die US-Regierung Insidern zufolge eine Preisuntergrenze und Zölle für Polysilizium und verwandte Produkte erwägt. Ziel sei es, US-Fabriken von Hemlock Semiconductor und Wacker Chemie vor den wachsenden Ambitionen der Volksrepublik in der Chip-Lieferkette zu schützen. Analysten von Berenberg hatten zu Wochenbeginn Berechnungen veröffentlicht, wonach ein Preisaufschlag von zehn Dollar pro Kilogramm Polysilizium das operative Ergebnis (Ebitda) von Wacker um rund 100 Millionen Euro erhöhen könnte.
08.25 Uhr - Infineon(IFXGn.DE) kann mit seinen vorgelegten Zahlen bei den Anlegern nicht punkten. Die Aktien tauchen im Frankfurter Frühhandel zeitweise um mehr als drei Prozent ab und liegen aktuell rund ein halbes Prozent im Minus. Der Chipkonzern habe für das dritte Quartal ein durchwachsenes Ergebnis mit einer leicht enttäuschenden Rentabilität vorgelegt, sagte ein Händler. "Auch die Prognose für das vierte Quartal 2025/26 fällt hinsichtlich der Margen eher schwach aus."
08.10 Uhr - Die Hoffnung auf eine Entspannung im Iran-Krieg sorgt für weiter fallende Ölpreise. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um bis zu 1,5 Prozent und notiert aktuell 0,7 Prozent im Minus bei 78,93 Dollar. Das US-Öl WTI kostet 0,8 Prozent weniger bei 75,05 Dollar. Für Entlastung sorgte Händlern zufolge, dass Katar Fortschritte bei den Vermittlungsbemühungen im Iran-Krieg meldete. Die Daten zur Schiffsverfolgung deuteten zudem darauf hin, dass sich die Ölströme durch die Straße von Hormus als widerstandsfähiger erwiesen als zunächst angenommen, sagt John Oh, Energieökonom bei CBA. In der vergangenen Woche hätten sie möglicherweise 40 Prozent bis 45 Prozent des Vorkriegsniveaus erreicht.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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