05.08.26
07:15
Reuters
Frankfurt, 05. Aug (Reuters) - Die asiatischen Börsen haben dank eines Booms bei KI-Aktien und positiver Unternehmensausblicke am Mittwoch kräftig zugelegt. Auch die Hoffnung auf eine Einigung im Iran-Krieg und fallende Ölpreise sorgten für gute Stimmung. Der japanische Nikkei-Index(.N225) stieg um rund 3,7 Prozent auf 66.300 Punkte und erreichte damit den höchsten Schlussstand seit rund zwei Wochen. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) kletterte um 2,1 Prozent. Die Börse Shanghai(.SSEC) legte 1,4 Prozent zu, der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) gewann 1,2 Prozent. Die südkoranische Börse(.KS11) stieg um 3,8 Prozent. Am Dienstag hatten an der Wall Street der S&P 500 und der Dow Jones Rekordhochs erreicht.
In Japan legten die Aktien des Chip-Testanlagenherstellers Advantest(6857.T) um 8,7 Prozent zu, die des Chip-Anlagenbauers Tokyo Electron(8035.T) um 3,3 Prozent. Sie folgten damit dem US-Branchenindex Philadelphia Semiconductor(.SOX), der um 6,6 Prozent gestiegen war. Die Papiere von Murata Manufacturing(6981.T), einem Hersteller von Bauteilen für KI-Server, sprangen nach einer Anhebung der Gewinnprognose um 9,8 Prozent in die Höhe. Auch der Roboterhersteller Fanuc(6954.T) profitierte von einem besseren Ausblick und legte um 4,4 Prozent zu. "Eine Serie von Prognoseanhebungen japanischer Unternehmen ist ein positiver Faktor für den gesamten Aktienmarkt", sagte Daisuke Hashizume, Stratege bei Daiwa Securities.
In China ging es hingegen für Aktien von KI-Hardware-Unternehmen abwärts. Wie Reuters von mit der Situation vertrauten Personen erfuhr, erwägt die Trump-Regierung ein Einfuhrverbot für neue Modelle chinesischer Rechenzentrumskomponenten in die USA. Aktien der exportabhängigen Hersteller von optischen Modulen Zhongji Innolight(300308.SZ) und Eoptolink Technology(300502.SZ) verloren sieben beziehungsweise fünf Prozent.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Mittwoch | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | ||
| Topix(.TOPX) | 4.039,50 | +2,0% |
| Shanghai(.SSEC) | 3.881,86 | +1,6% |
| CSI300(.CSI300) | 4.672,80 | +1,6% |
| Hang Seng(.HSI) | 25.921,12 | +0,3% |
| Kospi(.KS11) | 6.635,40 | +4,4% |
----------
| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1535 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3453 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 157,62 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,8079 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,7472 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.423,38 |
(Bericht von Junko Fujita, Samuel Shen, Summer Zhen, Anika Ross. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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05.08.26
07:15
Reuters
Frankfurt, 05. Aug (Reuters) - Die asiatischen Börsen haben dank eines Booms bei KI-Aktien und positiver Unternehmensausblicke am Mittwoch kräftig zugelegt. Auch die Hoffnung auf eine Einigung im Iran-Krieg und fallende Ölpreise sorgten für gute Stimmung. Der japanische Nikkei-Index(.N225) stieg um rund 3,7 Prozent auf 66.300 Punkte und erreichte damit den höchsten Schlussstand seit rund zwei Wochen. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) kletterte um 2,1 Prozent. Die Börse Shanghai(.SSEC) legte 1,4 Prozent zu, der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) gewann 1,2 Prozent. Die südkoranische Börse(.KS11) stieg um 3,8 Prozent. Am Dienstag hatten an der Wall Street der S&P 500 und der Dow Jones Rekordhochs erreicht.
In Japan legten die Aktien des Chip-Testanlagenherstellers Advantest(6857.T) um 8,7 Prozent zu, die des Chip-Anlagenbauers Tokyo Electron(8035.T) um 3,3 Prozent. Sie folgten damit dem US-Branchenindex Philadelphia Semiconductor(.SOX), der um 6,6 Prozent gestiegen war. Die Papiere von Murata Manufacturing(6981.T), einem Hersteller von Bauteilen für KI-Server, sprangen nach einer Anhebung der Gewinnprognose um 9,8 Prozent in die Höhe. Auch der Roboterhersteller Fanuc(6954.T) profitierte von einem besseren Ausblick und legte um 4,4 Prozent zu. "Eine Serie von Prognoseanhebungen japanischer Unternehmen ist ein positiver Faktor für den gesamten Aktienmarkt", sagte Daisuke Hashizume, Stratege bei Daiwa Securities.
In China ging es hingegen für Aktien von KI-Hardware-Unternehmen abwärts. Wie Reuters von mit der Situation vertrauten Personen erfuhr, erwägt die Trump-Regierung ein Einfuhrverbot für neue Modelle chinesischer Rechenzentrumskomponenten in die USA. Aktien der exportabhängigen Hersteller von optischen Modulen Zhongji Innolight(300308.SZ) und Eoptolink Technology(300502.SZ) verloren sieben beziehungsweise fünf Prozent.
(Bericht von Junko Fujita, Samuel Shen, Summer Zhen, Anika Ross. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)