31.07.26
08:12
Reuters
Frankfurt, 31. Jul (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
10.00 Uhr - Anleger ziehen bei Puma(PUMG.DE) angesichts einer anhaltenden Umsatzschwäche des Sportartikelherstellers den Stecker. Die Aktien fallen um bis zu 6,6 Prozent auf ein Vier-Wochen-Tief von 26,34 Euro und sind damit Schlusslicht im MDax(.MDAXI). Die sinkenden Umsätze verdeutlichten die Schwierigkeit, die Attraktivität der Marke wieder zu steigern, urteilen die Analysten von Jefferies. Die Ergebnisse im Quartal seien im Großen und Ganzen wie erwartet ausgefallen und deuteten darauf hin, dass sich das Unternehmen in einem Übergangsjahr auf dem richtigen Weg befinde, kommentieren die Analysten von JP Morgan. Dass der Ausblick zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht angehoben werde, sei eine leichte Enttäuschung.
08.05 Uhr - Angetrieben von einer Erholungsrally bei Chipwerten steigt der südkoreanische Leitindex Kospi(.KS11) um bis zu 18,5 Prozent und damit so stark wie noch nie. Positive Ergebnisse und Prognosen der KI-Schwergewichte Microsoft(MSFT.O) und Amazon(AMZN.O) linderten die Sorgen der Anleger um hohe Investitionsausgaben. Die Papiere der Branchenschwergewichte Samsung Electronics(005930.KS) und SK Hynix(000660.KS) schießen um fast 30 Prozent in die Höhe. Trotz der Rekordgewinne steuert der Kospi im Juli jedoch auf ein Minus von fast 25 Prozent zu. Dies wäre der größte monatliche Verlust seit der Asien-Finanzkrise 1997.
07.45 Uhr - Trotz der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten geben die Ölpreise nach. Für etwas Entspannung sorgten Anzeichen für einen Anstieg der Schiffsströme in der Straße von Hormus, sagt Daniel Hynes, Rohstoffanalyst bei ANZ. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verbilligt sich um 2,1 Prozent auf 87,14 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert 2,6 Prozent schwächer bei 81,40 Dollar. "Auch wenn die Preise von den jüngsten Höchstständen nachgelassen haben, bleibt der allgemeine Trend aufwärtsgerichtet", sagt Priyanka Sachdeva, Analystin bei Phillip Nova. Höhere Sicherheitsrisiken hätten die Frachtkosten und Versicherungsprämien im Tankerverkehr erhöht, weswegen die Ölpreise eine "signifikante geopolitische Risikoprämie" enthielten.
07.20 Uhr - Der japanische Yen(JPY=) fällt nach dem Zinsentscheid der japanischen Notenbank (BOJ). Der Dollar steigt im Gegenzug um 0,7 Prozent auf 160,70 Yen. Am Donnerstag hatte die japanische Währung bis zu 3,6 Prozent zugelegt. Insidern zufolge hatten die Behörden mit Yen-Käufen und Dollar-Verkäufen am Devisenmarkt interveniert. Wenn diese Intervention zeitlich auf die BOJ-Sitzung abgestimmt gewesen sei, könne dies als Botschaft interpretiert werden, dass die Regierung eine Zinserhöhung allein wegen der Yen-Schwäche nicht wünsche, sagte Kazutaka Maeda, leitender Volkswirt am Meiji Yasuda Research Institute. Die japanische Zentralbank tastete den Leitzins nicht an, signalisierte jedoch weitere Zinserhöhungen im Kampf gegen die Inflation.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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31.07.26
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