30.07.26
07:37
Reuters
Frankfurt, 30. Jul (Reuters) - Die asiatischen Börsen haben am Donnerstag keine gemeinsame Richtung gefunden. An den meisten Handelsplätzen ging es abwärts, während der japanische Nikkei-Index(.N225) dank festerer Chip-Werte um 0,6 Prozent auf 61.807 Punkte anzog. Der breiter gefasste Topix-Index(.TOPX) gab hingegen 0,5 Prozent nach. Die Börse Shanghai(.SSEC) lag 0,1 Prozent im Minus, der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) verlor 0,3 Prozent. Unsicherheit ging von der US-Notenbank Fed aus, die die Anleger über den künftigen Zinskurs im Unklaren ließ. "Die Unsicherheit hinsichtlich der US-Geldpolitik, die starke Versteilerung der Renditekurve für US-Staatsanleihen, die wachsenden Spannungen im Nahen Osten sowie anhaltende Sorgen um die Halbleiterindustrie und den KI-Sektor deuten darauf hin, dass die Märkte auf kurze Sicht volatil bleiben dürften", sagte Vasu Menon, leitender Anlagestratege bei OCBC.
An der Wall Street waren Tech-Werte angesichts der hohen KI-Investitionen der Konzerne abverkauft worden. Für gute Stimmung im japanischen Chip-Sektor sorgte hingegen Advantest(6857.T) mit einer Anhebung der Jahresziele, da die Ausgaben für KI die Nachfrage nach seinen Chip-Testgeräten ankurbeln. Die Aktien gewannen rund elf Prozent. "Dank der hervorragenden Zukunftsaussichten von Advantest stiegen auch die Aktien anderer Chip-Unternehmen", sagte Kazuaki Shimada, Chefstratege bei IwaiCosmo Securities. In Südkorea stieg die Aktie von Samsung Electronics(005930.KS) um 6,5 Prozent, was die jüngste Talfahrt am Gesamtmarkt etwas bremste. Der Konzern sieht eine stark bleibende Nachfrage nach KI-Chips in diesem Jahr.
(Bericht von Junko Fujita, Anika Ross. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder (für Unternehmen und Märkte).)
30.07.26
07:37
Reuters
Frankfurt, 30. Jul (Reuters) - Die asiatischen Börsen haben am Donnerstag keine gemeinsame Richtung gefunden. An den meisten Handelsplätzen ging es abwärts, während der japanische Nikkei-Index(.N225) dank festerer Chip-Werte um 0,6 Prozent auf 61.807 Punkte anzog. Der breiter gefasste Topix-Index(.TOPX) gab hingegen 0,5 Prozent nach. Die Börse Shanghai(.SSEC) lag 0,1 Prozent im Minus, der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) verlor 0,3 Prozent. Unsicherheit ging von der US-Notenbank Fed aus, die die Anleger über den künftigen Zinskurs im Unklaren ließ. "Die Unsicherheit hinsichtlich der US-Geldpolitik, die starke Versteilerung der Renditekurve für US-Staatsanleihen, die wachsenden Spannungen im Nahen Osten sowie anhaltende Sorgen um die Halbleiterindustrie und den KI-Sektor deuten darauf hin, dass die Märkte auf kurze Sicht volatil bleiben dürften", sagte Vasu Menon, leitender Anlagestratege bei OCBC.
An der Wall Street waren Tech-Werte angesichts der hohen KI-Investitionen der Konzerne abverkauft worden. Für gute Stimmung im japanischen Chip-Sektor sorgte hingegen Advantest(6857.T) mit einer Anhebung der Jahresziele, da die Ausgaben für KI die Nachfrage nach seinen Chip-Testgeräten ankurbeln. Die Aktien gewannen rund elf Prozent. "Dank der hervorragenden Zukunftsaussichten von Advantest stiegen auch die Aktien anderer Chip-Unternehmen", sagte Kazuaki Shimada, Chefstratege bei IwaiCosmo Securities. In Südkorea stieg die Aktie von Samsung Electronics(005930.KS) um 6,5 Prozent, was die jüngste Talfahrt am Gesamtmarkt etwas bremste. Der Konzern sieht eine stark bleibende Nachfrage nach KI-Chips in diesem Jahr.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Donnerstag | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | ||
| Topix(.TOPX) | 3.955,52 | -0,5% |
| Shanghai(.SSEC) | 3.804,61 | -0,6% |
| CSI300(.CSI300) | 4.557,93 | -0,9% |
| Hang Seng(.HSI) | 25.840,49 | +0,1% |
| Kospi(.KS11) | 5.612,29 | -0,9% |
----------
| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1449 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3345 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 163,52 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,8154 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,7602 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.438,90 |
(Bericht von Junko Fujita, Anika Ross. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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