30.07.26
03:02
Reuters
Singapur, 30. Jul (Reuters) - Die Sorge vor einer Blase bei Aktien aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) hat die asiatischen Börsen am Donnerstag verunsichert. Im Mittelpunkt stand ein Ausverkauf in Südkorea, der den Leitindex Kospi(.KS11) auf einen Wochenverlust von zwölf Prozent drückte. Am Donnerstag erholte sich der Index zwar um vier Prozent, der Finanzminister entschuldigte sich jedoch für die Einführung von gehebelten Einzelaktien-ETFs, die die Verluste verschärft hatten. "Angesichts der Tatsache, dass die grundlegende These intakt bleibt, scheint das aktuelle Verkaufsgeschehen ein irrationales, panikartiges Element zu haben", sagte Gina Kim, Portfoliomanagerin bei Nordea Asset Management. Der breiter gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans(.MIAPJ0000PUS) legte um mehr als ein Prozent zu. Der japanische Nikkei-Index(.N225) stieg um zwei Prozent. Zusätzliche Unsicherheit ging von der US-Notenbank Fed aus, die nach einer uneinheitlichen Zinsentscheidung die Anleger über den künftigen Kurs im Unklaren ließ.
DEVISEN
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 163,47 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,7605 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,8150 Franken(CHF=). Parallel dazu blieb der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1453 Dollar und zog leicht auf 0,9335 Franken(EURCHF=) an.
ROHSTOFFE
Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,4 Prozent auf 89,44 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,1 Prozent schwächer bei 83,53 Dollar.
WALL STREET
Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich am Mittwoch mit einem Minus von 2,2 Prozent bei 51.594,14 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) verlor 1,5 Prozent auf 7.316,15 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 1,7 Prozent auf 24.442,94 Stellen nach.
(Bericht von Ankur Banerjee und Rae Wee. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder (für Unternehmen und Märkte).)
30.07.26
03:02
Reuters
Singapur, 30. Jul (Reuters) - Die Sorge vor einer Blase bei Aktien aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) hat die asiatischen Börsen am Donnerstag verunsichert. Im Mittelpunkt stand ein Ausverkauf in Südkorea, der den Leitindex Kospi(.KS11) auf einen Wochenverlust von zwölf Prozent drückte. Am Donnerstag erholte sich der Index zwar um vier Prozent, der Finanzminister entschuldigte sich jedoch für die Einführung von gehebelten Einzelaktien-ETFs, die die Verluste verschärft hatten. "Angesichts der Tatsache, dass die grundlegende These intakt bleibt, scheint das aktuelle Verkaufsgeschehen ein irrationales, panikartiges Element zu haben", sagte Gina Kim, Portfoliomanagerin bei Nordea Asset Management. Der breiter gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans(.MIAPJ0000PUS) legte um mehr als ein Prozent zu. Der japanische Nikkei-Index(.N225) stieg um zwei Prozent. Zusätzliche Unsicherheit ging von der US-Notenbank Fed aus, die nach einer uneinheitlichen Zinsentscheidung die Anleger über den künftigen Kurs im Unklaren ließ.
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 163,47 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,7605 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,8150 Franken(CHF=). Parallel dazu blieb der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1453 Dollar und zog leicht auf 0,9335 Franken(EURCHF=) an.
Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,4 Prozent auf 89,44 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,1 Prozent schwächer bei 83,53 Dollar.
Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich am Mittwoch mit einem Minus von 2,2 Prozent bei 51.594,14 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) verlor 1,5 Prozent auf 7.316,15 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 1,7 Prozent auf 24.442,94 Stellen nach.
(Bericht von Ankur Banerjee und Rae Wee. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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