28.07.26
20:40
Reuters
(Schlusskurse)
New York, 28. Jul (Reuters) - Vor den mit Spannung erwarteten Bilanzen der großen Technologiekonzerne und dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed haben die US-Börsen am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte schloss ein Prozent höher auf 52.747 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) rückte um 0,2 Prozent auf 7429 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) verlor dagegen 0,2 Prozent auf 24.877 Punkte.
Während Halbleiterwerte unter Druck gerieten und der Branchenindex(.SOX) um 4,5 Prozent nachgab, griffen Anleger bei defensiveren Titeln zu. Die Sektoren für Gesundheit, Basiskonsumgüter und Grundstoffe verzeichneten deutliche Gewinne. "Ein Teil der Umschichtung in diese Nicht-Tech-Werte ist auf die günstige Bewertung zurückzuführen", sagte Ross Mayfield, Anlagestratege bei Baird. Das Bruttoinlandsprodukt sei solide, der Arbeitsmarkt laufe weiter rund und es gebe viele Anzeichen dafür, dass die Verbraucherausgaben wieder anzögen.
Gefragt waren unter anderem Coca-Cola(KO.N) mit einem Plus von fünf Prozent nach einer angehobenen Jahresprognose sowie Boeing(BA.N), die um 4,8 Prozent zulegten. Der Flugzeugbauer hatte einen positiven freien Cashflow erzielt, was den Sanierungsplänen Auftrieb gab. Apple(AAPL.O) stiegen um knapp ein Prozent auf 340,08 Dollar. Im Handelsverlauf hatte der iPhone-Hersteller zeitweise einen Börsenwert von fünf Billionen Dollar erreicht – ein Novum in der Unternehmensgeschichte.
Im Fokus der Investoren steht nun die US-Notenbank Fed, die am Mittwoch über ihren weiteren geldpolitischen Kurs entscheidet. Händlern zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit bei 71 Prozent, dass die Zinsen unverändert bleiben. Eine Zinserhöhung um einen Viertelprozentpunkt wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 29 Prozent eingepreist. Höhere Zinsen könnten KI-Unternehmen, die zunehmend auf Fremdfinanzierung angewiesen sind, weiter belasten.
Für etwas Entspannung sorgten derweil die Ölpreise: Die Nordseesorte Brent fiel um 4,8 Prozent auf 84,09 Dollar je Barrel. Hintergrund waren Hoffnungen auf eine Deeskalation im Nahen Osten und in der Ukraine.
(Bericht von Noel Randewich Bearbeitet von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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New York, 28. Jul (Reuters) - Vor den mit Spannung erwarteten Bilanzen der großen Technologiekonzerne und dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed haben die US-Börsen am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte schloss ein Prozent höher auf 52.747 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) rückte um 0,2 Prozent auf 7429 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) verlor dagegen 0,2 Prozent auf 24.877 Punkte.
Während Halbleiterwerte unter Druck gerieten und der Branchenindex(.SOX) um 4,5 Prozent nachgab, griffen Anleger bei defensiveren Titeln zu. Die Sektoren für Gesundheit, Basiskonsumgüter und Grundstoffe verzeichneten deutliche Gewinne. "Ein Teil der Umschichtung in diese Nicht-Tech-Werte ist auf die günstige Bewertung zurückzuführen", sagte Ross Mayfield, Anlagestratege bei Baird. Das Bruttoinlandsprodukt sei solide, der Arbeitsmarkt laufe weiter rund und es gebe viele Anzeichen dafür, dass die Verbraucherausgaben wieder anzögen.
Gefragt waren unter anderem Coca-Cola(KO.N) mit einem Plus von fünf Prozent nach einer angehobenen Jahresprognose sowie Boeing(BA.N), die um 4,8 Prozent zulegten. Der Flugzeugbauer hatte einen positiven freien Cashflow erzielt, was den Sanierungsplänen Auftrieb gab. Apple(AAPL.O) stiegen um knapp ein Prozent auf 340,08 Dollar. Im Handelsverlauf hatte der iPhone-Hersteller zeitweise einen Börsenwert von fünf Billionen Dollar erreicht – ein Novum in der Unternehmensgeschichte.
Im Fokus der Investoren steht nun die US-Notenbank Fed, die am Mittwoch über ihren weiteren geldpolitischen Kurs entscheidet. Händlern zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit bei 71 Prozent, dass die Zinsen unverändert bleiben. Eine Zinserhöhung um einen Viertelprozentpunkt wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 29 Prozent eingepreist. Höhere Zinsen könnten KI-Unternehmen, die zunehmend auf Fremdfinanzierung angewiesen sind, weiter belasten.
Für etwas Entspannung sorgten derweil die Ölpreise: Die Nordseesorte Brent fiel um 4,8 Prozent auf 84,09 Dollar je Barrel. Hintergrund waren Hoffnungen auf eine Deeskalation im Nahen Osten und in der Ukraine.
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