28.07.26
10:00
Reuters
28. Jul (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
11.45 Uhr - Eine angehobene Jahresprognose und ein überraschend starkes Quartal lassen bei Unilever(ULVR.L) die Anleger jubeln. Die Papiere des Konsumgüterkonzerns schießen um sieben Prozent nach oben und sind damit auf Kurs zum größten Tagesgewinn seit gut vier Jahren. Verbraucher griffen trotz der Sorgen um die Haushaltskasse und höherer Preise bei Marken wie Vaseline, Dove und Cif zu. Der im vergangenen Jahr an die Konzernspitze gerückte Chef Fernando Fernandez hat eine Neuausrichtung auf Beauty- und Wellness-Marken vorgenommen. Die Ausgliederung des wachstumsschwachen Lebensmittelgeschäfts soll bis Mitte 2027 abgeschlossen sein. "Diese weitaus besser als erwarteten Ergebnisse dürften die Stimmung heute deutlich aufhellen", sagte Bernstein-Analyst Callum Elliott.
08.37 Uhr - Die Anteilsscheine von Teamviewer(TMV.DE) geben nach einem Umsatz- und Gewinnrückgang im zweiten Quartal nach. Die Titel des Spezialisten für Fernwartungssoftware rutschen im Frankfurter Frühhandel um 4,6 Prozent ab. Teamviewer habe im zweiten Quartal die Umsatzerwartungen verfehlt, sagte ein Händler. Der Umsatz ging um 1,4 Prozent auf rund 183 Millionen Euro zurück. Erwartet worden seien dagegen 187 Millionen Euro.
08.04 Uhr - Fresenius Medical Care (FMC)(FMEG.DE) macht einem Händler zufolge eine Herabstufung zu schaffen. Die Titel des Dialysespezialisten geben im Frankfurter Frühhandel um 2,8 Prozent nach und sind damit schwächster Dax-Wert. Hintergrund sei, dass die Analysten von BNP Paribas die Titel auf "Underperform" von zuvor "Neutral" zurückgestuft hätten.
07.40 Uhr - Anleger greifen nach Zahlenvorlage bei Mercedes-Benz(MBGn.DE) zu. Die Aktien des Dax-Konzerns legen im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz zwei Prozent zu und sind damit stärkster Wert im deutschen Leitindex. Die Umsätze hätten im zweiten Quartal im Rahmen der Erwartungen gelegen, sagte ein Händler. Das bereinigte Ebit des Konzerns sowie die Marge der Pkw-Sparte hätten jedoch die Prognosen übertroffen. Auch der bereinigte Free Cashflow sei besser ausgefallen als erwartet.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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