28.07.26
03:08
Reuters
Singapur, 28. Jul (Reuters) - Sorgen über die enormen Finanzierungsanforderungen des KI-Booms haben die asiatischen Börsen am Dienstag auf Talfahrt geschickt. Angeführt wurde der Ausverkauf von den Chipherstellern. Der südkoreanische Kospi(.KS11) stürzte um mehr als acht Prozent auf ein Drei-Monats-Tief, was eine Handelsunterbrechung auslöste. Der japanische Nikkei-Index(.N225) gab vier Prozent nach. Auslöser war ein Bericht des "Wall Street Journal", wonach Nvidia(NVDA.O) im Rahmen eines riesigen Rechenzentrumsprojekts Finanzierungsgarantien in Höhe von rund 250 Milliarden Dollar für OpenAI bereitstellen will. Die Nvidia-Aktie verlor daraufhin an der Wall Street fünf Prozent. Zudem drückte der wachsende Konkurrenzdruck aus China auf die Stimmung. So berichtete das Magazin "The Information", dass China mit der Herstellung eigener Lithografie-Maschinen begonnen habe, einem wichtigen Werkzeug für die Chip-Produktion. Die Aktie des niederländischen Marktführers ASML(ASML.AS) fiel daraufhin um 8,5 Prozent. In Südkorea brachen die Papiere von SK Hynix(000660.KS) um fast elf Prozent ein, Samsung(005930.KS) verloren mehr als neun Prozent.
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 163,73 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,7683 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8188 Franken(CHF=) vor. Parallel dazu blieb der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1372 Dollar und zog leicht auf 0,9312 Franken(EURCHF=) an.
Am Rohstoffmarkt setzte sich der Ölpreisverfall fort. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 1,6 Prozent auf 86,91 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 1,9 Prozent schwächer bei 81,02 Dollar. Als Grund galt eine Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran, nachdem Washington am Samstag Luftangriffe ausgesetzt hatte.
An der Wall Street hatte der Dow-Jones-Index(.DJI) am Montag mit einem Plus von 0,5 Prozent bei 52.210,08 Punkten geschlossen. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) notierte kaum verändert bei 7.413,18 Zählern, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 0,2 Prozent auf 24.932,08 Stellen nach.
(Bericht von Tom Westbrook. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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28.07.26
03:08
Reuters
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 163,73 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,7683 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8188 Franken(CHF=) vor. Parallel dazu blieb der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1372 Dollar und zog leicht auf 0,9312 Franken(EURCHF=) an.
Am Rohstoffmarkt setzte sich der Ölpreisverfall fort. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 1,6 Prozent auf 86,91 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 1,9 Prozent schwächer bei 81,02 Dollar. Als Grund galt eine Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran, nachdem Washington am Samstag Luftangriffe ausgesetzt hatte.
An der Wall Street hatte der Dow-Jones-Index(.DJI) am Montag mit einem Plus von 0,5 Prozent bei 52.210,08 Punkten geschlossen. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) notierte kaum verändert bei 7.413,18 Zählern, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 0,2 Prozent auf 24.932,08 Stellen nach.
(Bericht von Tom Westbrook. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)