21.07.26
11:57
Reuters
21. Jul (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
13.55 Uhr - Eine angehobene Prognose gibt den Aktien des US-Mischkonzerns 3M(MMM.N) Auftrieb. Die Titel des Herstellers von Produkten wie Post-it-Haftnotizen und Schleifpapier legen vorbörslich um fast sechs Prozent zu. Nach einem starken zweiten Quartal rechnet 3M nun mit einem bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 8,80 und 8,95 Dollar für das Gesamtjahr. Bisher hatte die Prognose bei 8,50 bis 8,70 Dollar gelegen. Der Konzern erwartet, die Mehrkosten durch höhere Ölpreise mit Preiserhöhungen vollständig ausgleichen zu können. Zudem sei das Geschäft in der größten Sparte Sicherheit und Industrie im zweiten Quartal besonders gut gelaufen.
13.25 Uhr - Der US-Autobauer General Motors(GM.N) hat mit seinem Geschäftsbericht die Anleger nicht begeistern können. Die Aktien geben im vorbörslichen Handel an der Wall Street rund ein Prozent nach. Der Nettogewinn von GM brach im zweiten Quartal um 31 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar ein, belastet von Kosten für den Umbau von Fabriken für Elektroautos. Zudem belasten den Konzern Zölle sowie höhere Preise für Rohstoffe, Computerchips und Logistik. Dies überschattete die angehobene Prognose des Konzerns.
11.20 Uhr - Nach der Ernennung von John Healey zum neuen Finanzminister in Großbritannien spekulieren Börsianer auf Rückenwind für die britische Rüstungsbranche. Die Aktien von BAE Systems(BAES.L) und Babcock(BAB.L) springen in London zeitweise mehr als acht beziehungsweise knapp vier Prozent nach oben. Die Papiere des auf die Entwicklung neuer Verteidigungstechnologien ausgerichteten Konzerns QinetiQ(QQ.L) verteuert sich um vier Prozent. Zwar werde Healey mit zahlreichen Ausgabenforderungen konfrontiert sein, und es bleibe abzuwarten, wie viele Mittel er tatsächlich bereitstellen könne, konstatierten die Analysten von Citi. Dennoch werde Healey als neuer britischer Finanzminister von den Märkten als positiv für Verteidigungswerte aufgenommen. "Healey war Anfang dieses Jahres als Verteidigungsminister zurückgetreten und hatte als ausdrücklichen Grund die unzureichende Finanzierung des Verteidigungsressorts genannt", erklärte die Analysten.
08.35 Uhr - Spekulationen auf eine Deeskalation im Konflikt zwischen den USA und dem Iran lassen die Ölpreise leicht fallen. Die Nordseesorte Brent(LCOc1) und US-Leichtöl WTI(CLc1) verbilligen sich jeweils um rund ein Prozent auf bis zu 88,11 Dollar und 82,50 Dollar je Barrel. Ein hochrangiger iranischer Vertreter sagte der Nachrichtenagentur Reuters, Teheran habe von Vermittlern einen Vorschlag für eine zehntägige Waffenruhe erhalten. Ziel sei es, ein am 17. Juni unterzeichnetes Abkommen zu retten, das den Weg für eine dauerhafte Beendigung des Krieges ebnen soll. "Es besteht Hoffnung auf eine Deeskalation zwischen den USA und dem Iran", teilten die Analysten der Bank ING in einer Einschätzung mit. Dies werde jedoch nicht einfach, da zwischen Washington und Teheran große Differenzen bestünden.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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