20.07.26
12:03
Reuters
Frankfurt, 20. Jul (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
13.50 Uhr - Ein unerwartet hoher Umsatz gibt den Aktien von Domino's Pizza(DPZ.O) Auftrieb. Die Papiere der US-Pizzakette legten im vorbörslichen Handel an der Wall Street um mehr als sieben Prozent zu. Der Gewinn von Domino's im zweiten Quartal blieb zwar hinter den Markterwartungen zurück. Der Umsatz stieg jedoch trotz der Zurückhaltung der US-Verbraucher wegen der gestiegenen Lebenshaltungskosten um 4,3 Prozent auf 1,19 Milliarden Dollar und lag damit leicht über den Analystenschätzungen. "Dass die Zahl der Transaktionen sowohl bei Abholungen als auch bei Lieferungen gestiegen ist, ist ein Lichtblick", sagt Ari Felhandler, Analyst bei Morningstar. "Domino's kommt bei den Kunden also nach wie vor gut an, auch wenn sie pro Bestellung weniger ausgeben."
12.50 Uhr - Die Ölpreise haben ihre anfänglichen Gewinne wieder abgegeben, nachdem der Iran eine mögliche Wiederaufnahme von Verhandlungen mit den USA angedeutet hatte. US-Leichtöl WTI(CLc1) verbilligt sich um rund ein halbes Prozent auf 82,04 Dollar je Fass (159 Liter). Der Preis für die Nordsee-Rohölsorte Brent(LCOc1) liegt weitgehend stabil bei 88,13 Dollar. Zuvor hatten sie in der Spitze um fast vier Prozent zugelegt. In der vergangenen Woche lag das Plus bei insgesamt mehr als 15 Prozent - so viel wie seit Monaten nicht mehr. Vermittler hätten in den vergangenen Tagen Botschaften an Teheran übermittelt, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei. Worum es in den Vorschlägen ging, führte er nicht aus. Der Konflikt im Nahen Osten hatte sich am Wochenende verschärft. Die Zahl der Schiffspassagen durch die für Öltransporte wichtige Straße von Hormus ist stark zurückgegangen. "Die erwartete Erholung des Schiffsverkehrs ist praktisch zum Erliegen gekommen", schreiben die Analysten der Australia and New Zealand Banking Group.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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20.07.26
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Frankfurt, 20. Jul (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
13.50 Uhr - Ein unerwartet hoher Umsatz gibt den Aktien von Domino's Pizza(DPZ.O) Auftrieb. Die Papiere der US-Pizzakette legten im vorbörslichen Handel an der Wall Street um mehr als sieben Prozent zu. Der Gewinn von Domino's im zweiten Quartal blieb zwar hinter den Markterwartungen zurück. Der Umsatz stieg jedoch trotz der Zurückhaltung der US-Verbraucher wegen der gestiegenen Lebenshaltungskosten um 4,3 Prozent auf 1,19 Milliarden Dollar und lag damit leicht über den Analystenschätzungen. "Dass die Zahl der Transaktionen sowohl bei Abholungen als auch bei Lieferungen gestiegen ist, ist ein Lichtblick", sagt Ari Felhandler, Analyst bei Morningstar. "Domino's kommt bei den Kunden also nach wie vor gut an, auch wenn sie pro Bestellung weniger ausgeben."
12.50 Uhr - Die Ölpreise haben ihre anfänglichen Gewinne wieder abgegeben, nachdem der Iran eine mögliche Wiederaufnahme von Verhandlungen mit den USA angedeutet hatte. US-Leichtöl WTI(CLc1) verbilligt sich um rund ein halbes Prozent auf 82,04 Dollar je Fass (159 Liter). Der Preis für die Nordsee-Rohölsorte Brent(LCOc1) liegt weitgehend stabil bei 88,13 Dollar. Zuvor hatten sie in der Spitze um fast vier Prozent zugelegt. In der vergangenen Woche lag das Plus bei insgesamt mehr als 15 Prozent - so viel wie seit Monaten nicht mehr. Vermittler hätten in den vergangenen Tagen Botschaften an Teheran übermittelt, sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei. Worum es in den Vorschlägen ging, führte er nicht aus. Der Konflikt im Nahen Osten hatte sich am Wochenende verschärft. Die Zahl der Schiffspassagen durch die für Öltransporte wichtige Straße von Hormus ist stark zurückgegangen. "Die erwartete Erholung des Schiffsverkehrs ist praktisch zum Erliegen gekommen", schreiben die Analysten der Australia and New Zealand Banking Group.
Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).