20.07.26
03:52
Reuters
| Berlin, 20. Jul (Reuters) - | Die asiatischen Aktienmärkte |
| haben am Montag nachgegeben. Der eskalierende Konflikt am Golf | |
| trieb die Ölpreise in die Höhe und schürte Inflationsängste. Das | |
| US-Militär flog den neunten Tag in Folge Luftangriffe auf Ziele | |
| im Iran, der seinerseits Ziele in der Region angriff. Der | |
| sprunghafte Anstieg der Energiepreise hat die Inflationssorgen | |
| neu entfacht, obwohl die US-Verbraucherpreise in der vergangenen | |
| Woche überraschend niedrig ausgefallen waren. "Unsere Prognose | |
| geht davon aus, dass die Fed erst 2027 allmählich auf | |
| Zinserhöhungen umschwenkt; die Risiken verschieben sich jedoch | |
| in Richtung eines früher als erwarteten Zinsschritts", sagte | |
| Bruce Kasman, Chefvolkswirt bei JPMorgan. Er verwies auf eine | |
| zuletzt restriktivere Rhetorik der US-Notenbank. Zudem dürfte | |
| der jüngste Ölpreissprung der Europäischen Zentralbank (EZB) | |
| Sorgen bereiten. Die EZB kommt am Donnerstag zusammen und wird | |
| den Leitzins nach der Erhöhung im Juni voraussichtlich bei 2,25 | |
| Prozent belassen. | |
Die Börse in Tokio blieb feiertagsbedingt geschlossen. In der vergangenen Woche hatte der japanische Leitindex Nikkei(.N225) wegen eines Ausverkaufs bei Technologiewerten 6,4 Prozent eingebüßt. Der breit gefasste MSCI-Index für Aktien aus dem asiatisch-pazifischen Raum außerhalb Japans(.MIAPJ0000PUS) gab um 0,3 Prozent nach, während chinesische Standardwerte um 1,4 Prozent zulegten. Die von Halbleiterwerten dominierte südkoreanische Börse(.KS11) verlor 0,6 Prozent. In der Vorwoche war der Markt bei stark schwankenden Kursen um fast neun Prozent eingebrochen.
Mit Spannung wird in dieser Woche die Flut der Quartalszahlen erwartet: Unter anderem legen Alphabet(GOOGL.O), Intel(INTC.O) und Tesla(TSLA.O) ihre Zahlen vor. Die Analystin Savita Subramanian von der Bank of America bleibt für die Gewinnaussichten zuversichtlich. Sie rechnet damit, dass die Ergebnisse die Markterwartungen um fünf Prozent übertreffen werden. Dies entspräche einem Gewinnwachstum von 28 Prozent. Der Technologiesektor dürfte mehr als die Hälfte des Wachstums beisteuern. Für die Halbleiterbranche wird im Jahresvergleich ein Anstieg von rund 130 Prozent erwartet.
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 162,35 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,7709 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8073 Franken(CHF=) vor. Parallel dazu blieb der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1440 Dollar und zog leicht auf 0,9237 Franken(EURCHF=) an.
Am Sonntag durchfuhren wenige Schiffe die Straße von Hormus. "Je länger die Meerenge geschlossen bleibt und der Krieg eskaliert, desto größer ist das Risiko, dass die Ölpreise auf etwa 150 Dollar je Barrel steigen müssten, damit sich die Nachfrage an das geringere Angebot anpasst", sagte Shane Oliver, Chef-Anlagestratege beim Vermögensverwalter AMP. "Das ist nicht unser Basisszenario, bleibt jedoch ein erhebliches Risiko." Der Preis für Nordseeöl der Sorte Brent stieg erstmals seit mehr als einem Monat auf über 90 Dollar je Barrel, er verteuerte sich um 2,4 Prozent auf 90,17 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 2,2 Prozent fester bei 84,27 Dollar.
Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich am Freitag mit einem Minus von 0,8 Prozent bei 52.146,42 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) verlor 1,0 Prozent auf 7457,69 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 1,4 Prozent auf 25.520,24 Stellen nach.
(Bericht von Wayne Cole, geschrieben von Bettina Cosima Larrarte. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
20.07.26
03:52
Reuters
Die Börse in Tokio blieb feiertagsbedingt geschlossen. In der vergangenen Woche hatte der japanische Leitindex Nikkei(.N225) wegen eines Ausverkaufs bei Technologiewerten 6,4 Prozent eingebüßt. Der breit gefasste MSCI-Index für Aktien aus dem asiatisch-pazifischen Raum außerhalb Japans(.MIAPJ0000PUS) gab um 0,3 Prozent nach, während chinesische Standardwerte um 1,4 Prozent zulegten. Die von Halbleiterwerten dominierte südkoreanische Börse(.KS11) verlor 0,6 Prozent. In der Vorwoche war der Markt bei stark schwankenden Kursen um fast neun Prozent eingebrochen.
Mit Spannung wird in dieser Woche die Flut der Quartalszahlen erwartet: Unter anderem legen Alphabet(GOOGL.O), Intel(INTC.O) und Tesla(TSLA.O) ihre Zahlen vor. Die Analystin Savita Subramanian von der Bank of America bleibt für die Gewinnaussichten zuversichtlich. Sie rechnet damit, dass die Ergebnisse die Markterwartungen um fünf Prozent übertreffen werden. Dies entspräche einem Gewinnwachstum von 28 Prozent. Der Technologiesektor dürfte mehr als die Hälfte des Wachstums beisteuern. Für die Halbleiterbranche wird im Jahresvergleich ein Anstieg von rund 130 Prozent erwartet.
<h5 align=center> DEVISEN</h5> Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 162,35 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,7709 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8073 Franken(CHF=) vor. Parallel dazu blieb der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1440 Dollar und zog leicht auf 0,9237 Franken(EURCHF=) an. <h5 align=center> ROHSTOFFMARKT</h5> Am Sonntag durchfuhren wenige Schiffe die Straße von Hormus. "Je länger die Meerenge geschlossen bleibt und der Krieg eskaliert, desto größer ist das Risiko, dass die Ölpreise auf etwa 150 Dollar je Barrel steigen müssten, damit sich die Nachfrage an das geringere Angebot anpasst", sagte Shane Oliver, Chef-Anlagestratege beim Vermögensverwalter AMP. "Das ist nicht unser Basisszenario, bleibt jedoch ein erhebliches Risiko." Der Preis für Nordseeöl der Sorte Brent stieg erstmals seit mehr als einem Monat auf über 90 Dollar je Barrel, er verteuerte sich um 2,4 Prozent auf 90,17 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 2,2 Prozent fester bei 84,27 Dollar. <h5 align=center> WALL STREET</h5> Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich am Freitag mit einem Minus von 0,8 Prozent bei 52.146,42 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) verlor 1,0 Prozent auf 7457,69 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 1,4 Prozent auf 25.520,24 Stellen nach.(Bericht von Wayne Cole, geschrieben von Bettina Cosima Larrarte. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)