13.07.26
12:07
Reuters
Frankfurt, 13. Jul (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
14.05 Uhr - Ein positiver Analystenkommentar treibt die Aktien von Fraport(FRAG.DE) trotz schwächerer Passagierzahlen nach oben. Die Papiere des Flughafenbetreibers verteuern sich um rund 2,5 Prozent. Fraport senkte zwar seinen Jahresausblick für das Passagieraufkommen, nachdem das Unternehmen im Juni am Frankfurter Flughafen 5,7 Millionen Passagiere und damit 1,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor gezählt hatte. Die Prognosesenkung könnte sich jedoch als "Befreiungsschlag" für die Aktie erweisen, da sie angesichts des Iran-Kriegs und der jüngsten Streiks bereits erwartet worden sei, schreiben die Analysten von JP Morgan. Zugleich hielt Fraport an seiner Finanzprognose für 2026 fest. Ein Händler verweist zudem auf eine Hochstufung durch die Bank BNP Paribas. Die Experten der französischen Großbank haben die Fraport-Titel auf "Outperform" nach zuvor "Neutral" gesetzt.
10.55 Uhr - Die erneuten militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten treiben die Preise am Ölmarkt nach oben. Die Nordsee-Rohölsorte Brent(LCOc1) und US-Leichtöl WTI(CLc1) verteuern sich um jeweils rund drei Prozent auf 78,25 und 74,42 Dollar je Fass (159 Liter). Die USA und der Iran griffen sich am Wochenende mit Raketen und Drohnen an. Zuvor hatte der Iran die erneute Schließung der für Energietransporte wichtigen Straße von Hormus angekündigt. US-Präsident Donald Trump betonte am Sonntag in einem NBC-Interview, dass die Straße von Hormus für den kommerziellen Schiffsverkehr geöffnet sei. Der Verkehr durch die Meerenge fiel dennoch am Sonntag auf den tiefsten Stand seit fünf Wochen. "Die Durchfahrten haben sich aufgrund der erhöhten Sicherheitsbedenken verlangsamt", erklären die Analysten der ANZ Bank. Der relativ geringe Anstieg der Ölpreise deute jedoch darauf hin, dass die Anleger die aktuellen Spannungen nicht als einen vollständigen Zusammenbruch des US-Iran-Waffenstillstands ansehen, sagt IG-Marktanalyst Tony Sycamore. "Es bleibt abzuwarten, wie zutreffend diese Einschätzung ist."
07.55 Uhr - Folgende Aktien werden am Montag mit einem Dividendenabschlag gehandelt:
| Deutsche Unternehmen | Schlusskur | Dividende |
| Angaben in Euro | s | |
| HORNBACH Holding AG & Co | 79,00 | 2,40 |
| KgaA(HBH.DE) |
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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13.07.26
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Reuters
14.05 Uhr - Ein positiver Analystenkommentar treibt die Aktien von Fraport(FRAG.DE) trotz schwächerer Passagierzahlen nach oben. Die Papiere des Flughafenbetreibers verteuern sich um rund 2,5 Prozent. Fraport senkte zwar seinen Jahresausblick für das Passagieraufkommen, nachdem das Unternehmen im Juni am Frankfurter Flughafen 5,7 Millionen Passagiere und damit 1,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor gezählt hatte. Die Prognosesenkung könnte sich jedoch als "Befreiungsschlag" für die Aktie erweisen, da sie angesichts des Iran-Kriegs und der jüngsten Streiks bereits erwartet worden sei, schreiben die Analysten von JP Morgan. Zugleich hielt Fraport an seiner Finanzprognose für 2026 fest. Ein Händler verweist zudem auf eine Hochstufung durch die Bank BNP Paribas. Die Experten der französischen Großbank haben die Fraport-Titel auf "Outperform" nach zuvor "Neutral" gesetzt.
10.55 Uhr - Die erneuten militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten treiben die Preise am Ölmarkt nach oben. Die Nordsee-Rohölsorte Brent(LCOc1) und US-Leichtöl WTI(CLc1) verteuern sich um jeweils rund drei Prozent auf 78,25 und 74,42 Dollar je Fass (159 Liter). Die USA und der Iran griffen sich am Wochenende mit Raketen und Drohnen an. Zuvor hatte der Iran die erneute Schließung der für Energietransporte wichtigen Straße von Hormus angekündigt. US-Präsident Donald Trump betonte am Sonntag in einem NBC-Interview, dass die Straße von Hormus für den kommerziellen Schiffsverkehr geöffnet sei. Der Verkehr durch die Meerenge fiel dennoch am Sonntag auf den tiefsten Stand seit fünf Wochen. "Die Durchfahrten haben sich aufgrund der erhöhten Sicherheitsbedenken verlangsamt", erklären die Analysten der ANZ Bank. Der relativ geringe Anstieg der Ölpreise deute jedoch darauf hin, dass die Anleger die aktuellen Spannungen nicht als einen vollständigen Zusammenbruch des US-Iran-Waffenstillstands ansehen, sagt IG-Marktanalyst Tony Sycamore. "Es bleibt abzuwarten, wie zutreffend diese Einschätzung ist."
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)