09.07.26
03:04
Reuters
Sydney, 09. Jul (Reuters) - Die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran hat die Ölpreise am Donnerstag auf den höchsten Stand seit Wochen getrieben und die Anleger verunsichert. Eine Erholung bei Technologiewerten stützte jedoch die asiatischen Aktienmärkte. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans(.MISX00000PUS) stieg um 0,8 Prozent. Der japanische Nikkei-Index(.N225) legte um 2,3 Prozent zu. In Südkorea sprang der Kospi(.KS11) um 3,8 Prozent nach oben, angetrieben von Kursgewinnen bei den Chip-Herstellern Samsung(005930.KS) und SK Hynix(000660.KS). Der Anstieg der Ölpreise schürte Inflationssorgen und nährte die Erwartung, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen in diesem Jahr doch noch anheben könnte. "Der Markt scheint im Moment noch davon auszugehen, dass der Konflikt letztlich deeskaliert", sagte Chris Weston, Analysechef bei Pepperstone. "Dennoch verstehen die Händler, dass man aufgeschlossen bleiben muss."
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 162,48 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,7983 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8075 Franken(CHF=) vor. Parallel dazu blieb der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1424 Dollar und zog leicht auf 0,9225 Franken(EURCHF=) an.
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,2 Prozent auf 78,93 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,2 Prozent fester bei 74,43 Dollar. Der Goldpreis(XAU=) notierte unverändert bei 4079 Dollar je Feinunze.
Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich am Mittwoch mit einem Minus von 1,1 Prozent bei 52.348,39 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) verlor 0,3 Prozent auf 7.482,71 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) zog um 0,2 Prozent auf 25.870,65 Stellen an.
(Bericht von Stella Qiu. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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09.07.26
03:04
Reuters
Sydney, 09. Jul (Reuters) - Die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran hat die Ölpreise am Donnerstag auf den höchsten Stand seit Wochen getrieben und die Anleger verunsichert. Eine Erholung bei Technologiewerten stützte jedoch die asiatischen Aktienmärkte. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans(.MISX00000PUS) stieg um 0,8 Prozent. Der japanische Nikkei-Index(.N225) legte um 2,3 Prozent zu. In Südkorea sprang der Kospi(.KS11) um 3,8 Prozent nach oben, angetrieben von Kursgewinnen bei den Chip-Herstellern Samsung(005930.KS) und SK Hynix(000660.KS). Der Anstieg der Ölpreise schürte Inflationssorgen und nährte die Erwartung, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen in diesem Jahr doch noch anheben könnte. "Der Markt scheint im Moment noch davon auszugehen, dass der Konflikt letztlich deeskaliert", sagte Chris Weston, Analysechef bei Pepperstone. "Dennoch verstehen die Händler, dass man aufgeschlossen bleiben muss."
DEVISEN Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 162,48 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,7983 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8075 Franken(CHF=) vor. Parallel dazu blieb der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1424 Dollar und zog leicht auf 0,9225 Franken(EURCHF=) an.
ROHSTOFFE Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,2 Prozent auf 78,93 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,2 Prozent fester bei 74,43 Dollar. Der Goldpreis(XAU=) notierte unverändert bei 4079 Dollar je Feinunze.
WALL STREET Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich am Mittwoch mit einem Minus von 1,1 Prozent bei 52.348,39 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) verlor 0,3 Prozent auf 7.482,71 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) zog um 0,2 Prozent auf 25.870,65 Stellen an.
(Bericht von Stella Qiu. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)