08.07.26
03:03
Reuters
Singapur, 08. Jul (Reuters) - Die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran hat am Mittwoch den Ölpreis in die Höhe getrieben und für Nervosität an den Finanzmärkten gesorgt. Nach US-Luftangriffen auf Ziele im Iran und der Wiedereinführung von Sanktionen gegen iranische Ölexporte fürchten Anleger eine Störung der Lieferketten im Nahen Osten. "Offensichtlich mag der Markt diese Angriffe nicht, aber es ist auch keine ausgewachsene Panik", sagte Jason Wong, Stratege bei der Bank of New Zealand. Die Anfälligkeit des Marktes sei jedoch wegen der weltweit niedrigen Reserven hoch. Daten aus dieser Woche zeigten, dass die strategischen Ölreserven der USA auf den niedrigsten Stand seit 1983 gefallen sind. An den Aktienmärkten deuteten die Termingeschäfte auf eine schwächere Eröffnung in den USA hin.
Am Devisenmarkt profitierte der Dollar von der Unsicherheit. Er gewann 0,2 Prozent auf 162,35 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,7990 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,8086 Franken(CHF=). Der Euro(EUR=) gab leicht nach und notierte bei 1,1400 Dollar. Zum Franken zog der Euro leicht auf 0,9225 Franken(EURCHF=) an.
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 2,3 Prozent auf 75,85 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 2,4 Prozent fester bei 72,12 Dollar.
An der Wall Street hatte sich der Dow-Jones-Index(.DJI) am Dienstag mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 52.925,15 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) verlor 0,4 Prozent auf 7.503,85 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 1,2 Prozent auf 25.818,69 Stellen nach.
(Bericht von Tom Westbrook. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
| 1 | Weitere Marktberichte unter Doppelklick [.CDE] [.FDE] [.NDE] [.TDE] | 1 |
08.07.26
03:03
Reuters
Singapur, 08. Jul (Reuters) - Die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran hat am Mittwoch den Ölpreis in die Höhe getrieben und für Nervosität an den Finanzmärkten gesorgt. Nach US-Luftangriffen auf Ziele im Iran und der Wiedereinführung von Sanktionen gegen iranische Ölexporte fürchten Anleger eine Störung der Lieferketten im Nahen Osten. "Offensichtlich mag der Markt diese Angriffe nicht, aber es ist auch keine ausgewachsene Panik", sagte Jason Wong, Stratege bei der Bank of New Zealand. Die Anfälligkeit des Marktes sei jedoch wegen der weltweit niedrigen Reserven hoch. Daten aus dieser Woche zeigten, dass die strategischen Ölreserven der USA auf den niedrigsten Stand seit 1983 gefallen sind. An den Aktienmärkten deuteten die Termingeschäfte auf eine schwächere Eröffnung in den USA hin.
Am Devisenmarkt profitierte der Dollar von der Unsicherheit. Er gewann 0,2 Prozent auf 162,35 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,7990 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,8086 Franken(CHF=). Der Euro(EUR=) gab leicht nach und notierte bei 1,1400 Dollar. Zum Franken zog der Euro leicht auf 0,9225 Franken(EURCHF=) an.
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 2,3 Prozent auf 75,85 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 2,4 Prozent fester bei 72,12 Dollar.
An der Wall Street hatte sich der Dow-Jones-Index(.DJI) am Dienstag mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 52.925,15 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) verlor 0,4 Prozent auf 7.503,85 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 1,2 Prozent auf 25.818,69 Stellen nach.
(Bericht von Tom Westbrook. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)