07.07.26
12:39
Reuters
07. Jul (Reuters) - Berichte über Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus treiben den europäischen Gaspreis an, da Investoren Störungen bei Lieferungen von verflüssigtem Erdgas (LNG) befürchten. Der europäische Future(TRNLTTFMc1) verteuert sich in der Spitze um gut fünf Prozent auf 46,38 Euro je Megawattstunde, dem stärksten Anstieg seit Mitte Mai. Irans Revolutionsgarden haben am Montagabend mindestens zwei Raketen auf Handelsschiffe abgefeuert, die die Straße von Hormus passierten, wie das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf zwei US-Beamte berichtete.
"Dies ist ein bedeutendes, marktbewegendes Ereignis, und es wird erwartet, dass die Preise auf diese Entwicklungen positiv reagieren, da sie eine mögliche Wiedereskalation des Konflikts signalisieren könnten", sagte LSEG-Analyst Dzmitry Dauhalevich. Ein LNG-Tanker aus Katar und ein unter saudiarabischer Flagge fahrender Rohöltanker seien bei dem iranischen Raketenangriff beschädigt worden, sagte ein Insider der Agentur Reuters. Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Öl- und Gashandel.
Zusätzlich treibt die Wetterlage die Preise. Prognosen für niedrigere Windgeschwindigkeiten bei gleichzeitig steigenden Temperaturen in weiten Teilen Europas erhöhen den Bedarf an Gas zur Stromerzeugung. "Der Markt bleibt besorgt, da eine weitere Hitzewelle auf Europa zurollt, wodurch die Temperaturen – und damit der Gasverbrauch – in den kommenden Tagen steigen dürften", teilten die Analysten von Mind Energy mit.
(Bericht von Susanna Twidale, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
| 1 | Weitere Marktberichte unter Doppelklick [.CDE] [.FDE] [.NDE] [.TDE] | 1 |
07.07.26
12:39
Reuters
"Dies ist ein bedeutendes, marktbewegendes Ereignis, und es wird erwartet, dass die Preise auf diese Entwicklungen positiv reagieren, da sie eine mögliche Wiedereskalation des Konflikts signalisieren könnten", sagte LSEG-Analyst Dzmitry Dauhalevich. Ein LNG-Tanker aus Katar und ein unter saudiarabischer Flagge fahrender Rohöltanker seien bei dem iranischen Raketenangriff beschädigt worden, sagte ein Insider der Agentur Reuters. Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Öl- und Gashandel.
Zusätzlich treibt die Wetterlage die Preise. Prognosen für niedrigere Windgeschwindigkeiten bei gleichzeitig steigenden Temperaturen in weiten Teilen Europas erhöhen den Bedarf an Gas zur Stromerzeugung. "Der Markt bleibt besorgt, da eine weitere Hitzewelle auf Europa zurollt, wodurch die Temperaturen – und damit der Gasverbrauch – in den kommenden Tagen steigen dürften", teilten die Analysten von Mind Energy mit.
(Bericht von Susanna Twidale, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)