01.07.26
09:45
Reuters
01. Jul (Reuters) - Anleger nutzen die jüngsten Kursrückgänge zum Wiedereinstieg in Rüstungswerte. Aktien von Rheinmetall(RHMG.DE) klettern in der Spitze um 5,7 Prozent auf bis zu 1047 Euro und sind damit auf Kurs zum größten Tagesplus seit drei Monaten. An den vorangegangenen fünf Handelstagen hatte der Dax-Wert 15 Prozent nachgegeben. Im MDax ziehen auch der Panzergetriebebauer Renk(R3NK.DE) sowie der Sensor- und Radar-Spezialist Hensoldt(HAGG.DE) um rund drei Prozent an.
Ein Händler verwies darauf, dass das Bundeskabinett bei seiner Sitzung am Mittwoch den Schwerpunkt auf die Stärkung der Bundeswehr und die Vorbereitung des Nato-Gipfels in der kommenden Woche lege. Angesichts der jüngsten Kursverluste könne dies Schnäppchenjäger auf den Plan rufen, sagte der Händler. Einem Bericht der "Financial Times" zufolge drängt Deutschland die USA dazu, die Produktion weiterer amerikanischer Waffensysteme auf deutschem Boden zuzulassen. Nach Angaben von mit der Angelegenheit vertrauten Personen bitten der FT zufolge deutsche Vertreter ihre US-Kollegen, noch vor dem Nato-Gipfel in Ankara einem Abkommen über gemeinsame Produktion zuzustimmen.
Zudem sorgten die stockenden Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran für Verunsicherung. Der Iran erklärte am Dienstag, es werde zunächst kein Treffen mit US-Gesandten geben. In Katars Hauptstadt Doha finden nun indirekte technische Gespräche zwischen den USA und dem Iran statt. Wie eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters sagt, vermitteln Katar und Pakistan in den Verhandlungen.
(Bericht von Stefanie Geiger, redigiert von Christian Rüttger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
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01.07.26
09:45
Reuters
Ein Händler verwies darauf, dass das Bundeskabinett bei seiner Sitzung am Mittwoch den Schwerpunkt auf die Stärkung der Bundeswehr und die Vorbereitung des Nato-Gipfels in der kommenden Woche lege. Angesichts der jüngsten Kursverluste könne dies Schnäppchenjäger auf den Plan rufen, sagte der Händler. Einem Bericht der "Financial Times" zufolge drängt Deutschland die USA dazu, die Produktion weiterer amerikanischer Waffensysteme auf deutschem Boden zuzulassen. Nach Angaben von mit der Angelegenheit vertrauten Personen bitten der FT zufolge deutsche Vertreter ihre US-Kollegen, noch vor dem Nato-Gipfel in Ankara einem Abkommen über gemeinsame Produktion zuzustimmen.
Zudem sorgten die stockenden Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran für Verunsicherung. Der Iran erklärte am Dienstag, es werde zunächst kein Treffen mit US-Gesandten geben. In Katars Hauptstadt Doha finden nun indirekte technische Gespräche zwischen den USA und dem Iran statt. Wie eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters sagt, vermitteln Katar und Pakistan in den Verhandlungen.
(Bericht von Stefanie Geiger, redigiert von Christian Rüttger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte))