29.06.26
12:37
Reuters
29. Jun (Reuters) - Die Aussicht auf einen milliardenschweren Auftrag der Berliner S-Bahn treibt die Aktien von Stadler Rail(SRAIL.S) an. Die Papiere legen zeitweise um gut zwei Prozent zu. JP Morgan-Analyst Akash Gupta verwies auf Medienberichte, denen zufolge der französische Konkurrent Alstom(ALSO.PA) auf weitere rechtliche Schritte gegen die Vergabe des lange verzögerten Auftrags verzichtet. Damit könne das Land Berlin 1400 neue Züge bei einem Konsortium aus Siemens(SIEGn.DE), dem Schweizer Zugbauer Stadler und der Deutschen Bahn bestellen.
"Wir begrüßen die Entscheidung", teilt Stadler mit. Das Unternehmen werde im Rahmen des Projekts 350 vierteilige S-Bahn-Züge liefern. Zudem übernehme Stadler für 30 Jahre die Instandhaltung und für zehn Jahre den Betrieb auf den Teilnetzen Nord-Süd und Stadtbahn. Das grüne Licht für den S-Bahn-Vertrag sei der nächste Schritt, um das Berliner Werk nach mehreren schwierigen Jahren wieder auf Kurs zu bringen, erklärt ZKB-Analyst Tobias Klöpper. Siemens-Aktien steigen in der Spitze knapp ein Prozent. Die Papiere von Alstom geben dagegen in Paris zeitweise fast zwei Prozent nach. Eine Stellungnahme von Alstom lag zunächst nicht vor.
(Bericht von Simon Ferdinand Eibach, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Christian Rüttger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
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29.06.26
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Reuters
"Wir begrüßen die Entscheidung", teilt Stadler mit. Das Unternehmen werde im Rahmen des Projekts 350 vierteilige S-Bahn-Züge liefern. Zudem übernehme Stadler für 30 Jahre die Instandhaltung und für zehn Jahre den Betrieb auf den Teilnetzen Nord-Süd und Stadtbahn. Das grüne Licht für den S-Bahn-Vertrag sei der nächste Schritt, um das Berliner Werk nach mehreren schwierigen Jahren wieder auf Kurs zu bringen, erklärt ZKB-Analyst Tobias Klöpper. Siemens-Aktien steigen in der Spitze knapp ein Prozent. Die Papiere von Alstom geben dagegen in Paris zeitweise fast zwei Prozent nach. Eine Stellungnahme von Alstom lag zunächst nicht vor.
(Bericht von Simon Ferdinand Eibach, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Christian Rüttger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)