26.06.26
18:00
Reuters
Frankfurt, 26. Jun (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
19.55 Uhr - Die jüngsten Pläne des US-Pharmakonzerns Biogen(BIIB.O) kommen bei den Anlegern gut an. Die Aktien legen an der Wall Street um fast sechs Prozent zu. Nach der milliardenschweren Übernahme von Apellis Pharmaceuticals will Biogen nach eigenen Angaben seine Forschung zurückfahren. Dabei würden wenige Stellen gestrichen, um die Mittel auf die mit dem Zukauf erworbenen, bereits zugelassenen Therapien Empaveli und Syfovre zu konzentrieren. Die Akquisition von Apellis ist die größte von Biogen seit dem Kauf von Reata Pharmaceuticals im Jahr 2023. Sie soll das kurzfristige Wachstum des Unternehmens stützen, da die Nachfrage nach den wichtigen Multiple-Sklerose-Medikamenten zurückgeht und der Absatz des Alzheimer-Medikaments Leqembi hinter den Erwartungen zurückbleibt.
11.08 Uhr - Gewinnmitnahmen machen der US-Währung am Freitag zu schaffen. Der Dollar-Index(.DXY) verliert 0,2 Prozent auf 101,19 Punkte. Auf Monatssicht haben Spekulationen auf steigende US-Zinsen den Greenback um mehr als zwei Prozent nach oben getrieben. Belastet wird der Dollar laut Börsianern auch durch etwas nachlassende Zinsfantasien. Die am Donnerstag veröffentlichten Daten zu einem wichtigen Indikator für die US-Inflation entsprachen den Erwartungen. Der Euro(EUR=) steigt zum Wochenschluss um 0,3 Prozent auf 1,1407 Dollar.
10.57 Uhr - Für die Aktien des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB geht es zum Wochenschluss bergab. Die Titel verlieren bis zu 5,4 Prozent auf 295 Euro. Insgesamt drei Millionen Aktien aus dem Besitz des Finanzinvestors KKR(KKR.N) und aus einer Kapitalerhöhung sind zu einem Festpreis von je 300 Euro bei Investoren untergebracht worden. OHB will mit der deutlichen Ausweitung des Streubesitzes, die einer Rückkehr an die Börse gleichkommt, vom Raumfahrt-Boom profitieren. Das Unternehmen sieht sich nun als Kandidat für den Nebenwerteindex MDax(.MDAXI). Der so genannte "Re-IPO" sollte am Freitag an der Frankfurter Börse mit Vorstandschef Marco Fuchs gefeiert werden.
10.12 Uhr - Die Aktien von Renk(R3NK.DE) setzen sich nach ihren jüngsten Verlusten mit einem Plus von mehr als vier Prozent an die Spitze im Nebenwerte-Index MDax(.MDAXI). Ein Kommentar der US-Investmentbank Jefferies verweist auf einen knapp 700 Millionen Dollar schweren Auftrag des US-Verteidigungsministeriums für die Renk-Tochter in den USA. Dieser Vertrag würde Renks Auftragseingang erheblich stützen und nach einer schwächeren Woche für die Aktien einen willkommenen Aufschwung bringen, heißt es bei Jefferies. Die Aktie hat in den vergangenen vier Handelstagen knapp 15 Prozent an Wert verloren.
07.53 Uhr - Folgende Aktien werden am Freitag mit Dividendenabschlag gehandelt:
| Deutsche Unternehmen | Schlusskurs | Dividende |
| Angaben in Euro | ||
| Porsche Automobil | 29,76 | 1,51 |
| Holding SE(PSHG_p.DE) | ||
| GFT Technologies | 20,60 | 0,50 |
| SE(GFTG.DE) | ||
| MLP SE(MLPG.DE) | 7,78 | 0,36 |
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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26.06.26
18:00
Reuters
19.55 Uhr - Die jüngsten Pläne des US-Pharmakonzerns Biogen(BIIB.O) kommen bei den Anlegern gut an. Die Aktien legen an der Wall Street um fast sechs Prozent zu. Nach der milliardenschweren Übernahme von Apellis Pharmaceuticals will Biogen nach eigenen Angaben seine Forschung zurückfahren. Dabei würden wenige Stellen gestrichen, um die Mittel auf die mit dem Zukauf erworbenen, bereits zugelassenen Therapien Empaveli und Syfovre zu konzentrieren. Die Akquisition von Apellis ist die größte von Biogen seit dem Kauf von Reata Pharmaceuticals im Jahr 2023. Sie soll das kurzfristige Wachstum des Unternehmens stützen, da die Nachfrage nach den wichtigen Multiple-Sklerose-Medikamenten zurückgeht und der Absatz des Alzheimer-Medikaments Leqembi hinter den Erwartungen zurückbleibt.
11.08 Uhr - Gewinnmitnahmen machen der US-Währung am Freitag zu schaffen. Der Dollar-Index(.DXY) verliert 0,2 Prozent auf 101,19 Punkte. Auf Monatssicht haben Spekulationen auf steigende US-Zinsen den Greenback um mehr als zwei Prozent nach oben getrieben. Belastet wird der Dollar laut Börsianern auch durch etwas nachlassende Zinsfantasien. Die am Donnerstag veröffentlichten Daten zu einem wichtigen Indikator für die US-Inflation entsprachen den Erwartungen. Der Euro(EUR=) steigt zum Wochenschluss um 0,3 Prozent auf 1,1407 Dollar.
10.57 Uhr - Für die Aktien des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB geht es zum Wochenschluss bergab. Die Titel verlieren bis zu 5,4 Prozent auf 295 Euro. Insgesamt drei Millionen Aktien aus dem Besitz des Finanzinvestors KKR(KKR.N) und aus einer Kapitalerhöhung sind zu einem Festpreis von je 300 Euro bei Investoren untergebracht worden. OHB will mit der deutlichen Ausweitung des Streubesitzes, die einer Rückkehr an die Börse gleichkommt, vom Raumfahrt-Boom profitieren. Das Unternehmen sieht sich nun als Kandidat für den Nebenwerteindex MDax(.MDAXI). Der so genannte "Re-IPO" sollte am Freitag an der Frankfurter Börse mit Vorstandschef Marco Fuchs gefeiert werden.
10.12 Uhr - Die Aktien von Renk(R3NK.DE) setzen sich nach ihren jüngsten Verlusten mit einem Plus von mehr als vier Prozent an die Spitze im Nebenwerte-Index MDax(.MDAXI). Ein Kommentar der US-Investmentbank Jefferies verweist auf einen knapp 700 Millionen Dollar schweren Auftrag des US-Verteidigungsministeriums für die Renk-Tochter in den USA. Dieser Vertrag würde Renks Auftragseingang erheblich stützen und nach einer schwächeren Woche für die Aktien einen willkommenen Aufschwung bringen, heißt es bei Jefferies. Die Aktie hat in den vergangenen vier Handelstagen knapp 15 Prozent an Wert verloren.
07.53 Uhr - Folgende Aktien werden am Freitag mit Dividendenabschlag gehandelt:
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)