24.06.26
20:53
Reuters
* Micron-Zahlen werden nach Börsenschluss erwartet
* Nasdaq kämpft um Stabilisierung
* Ölpreise fallen auf Vorkriegsniveau
* Airlines und Kreuzfahrtkonzerne steigen, Energietitel fallen
(Neu: Fokus auf USA)
New York, 24. Jun (Reuters) - Sorgen über hohe Bewertungen haben am Mittwoch den US-Technologiewerten zugesetzt und die Indizes Nasdaq und S&P 500 ins Minus gedrückt. Der Dow-Jones-Index profitierte hingegen von sinkenden Ölpreisen, die Aktien von Fluggesellschaften und Reiseanbietern Auftrieb gaben.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte(.DJI) schloss 0,35 Prozent höher auf 51.849 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) gab 0,1 Prozent auf 7358 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) verlor 0,4 Prozent auf 25.477 Punkte.
Die Furcht vor einer restriktiveren Geldpolitik der US-Notenbank Fed sowie Bedenken wegen der schuldenfinanzierten Ausgaben großer Technologiekonzerne ("Hyperscaler") belasteten den Tech-Sektor. Händler wetten Daten der CME Group zufolge zunehmend auf eine zweite Zinserhöhung bis Ende Dezember. Zuvor war der Markt von einem einzigen Zinsschritt um 25 Basispunkte ausgegangen. Aufschluss über den weiteren Kurs der Fed erhoffen sich Investoren von dem am Donnerstag anstehenden Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE), dem bevorzugten Inflationsmaß der Notenbank.
"Das Thema Naher Osten neigt sich dem Ende zu, die Energiepreise sinken", sagte Michael Monaghan, Portfoliomanager bei Founder ETFs. Zugleich setze sich der Ausbau der Künstlichen Intelligenz (KI) fort. Aus irgendeinem Grund möge der Markt die Empfänger dieser Investitionen, bestrafe aber diejenigen, die das Geld ausgäben, erklärte der Experte.
Die Ölpreise fielen auf den niedrigsten Stand seit Beginn des Iran-Krieges. Es wurde erwartet, dass mehr Tanker die Straße von Hormus verlassen. US-Präsident Donald Trump sagte, der Iran habe der Regierung in Washington mitgeteilt, dass keine Gebühren erhoben würden. Davon profitierten Reiseunternehmen wie Expedia(EXPE.O) und Booking(BKNG.O). Der S&P-500-Index für Passagierfluggesellschaften(.SPLRCALI) stieg um 5,2 Prozent.
Bei den Einzelwerten standen Chip-Aktien im Fokus. Die Papiere von Micron Technology(MU.O) schlossen 0,3 Prozent schwächer. Cerebras Systems(CBRS.O) brachen um fast 20 Prozent ein. Der Chipentwickler stellte in seinem ersten Bericht nach dem Börsengang sinkende Gewinnmargen für das Gesamtjahr in Aussicht. Zudem kündigte OpenAI einen eigenen KI-Chip namens "Jalapeño" an, was die Aktie zusätzlich belastete.
Aktien von Hausbauern verzeichneten kräftige Gewinne, nachdem Trump die geplante Unterzeichnung eines überparteilichen Gesetzes zur Förderung von bezahlbarem Wohnraum abgesagt hatte. Hovnanian Enterprises(HOV.N) sprangen um 11,3 Prozent nach oben, PulteGroup(PHM.N) und Toll Brothers(TOL.N) gewannen 7,2 beziehungsweise 6,7 Prozent. Hertz(HTZ.O) stürzten um fast 41 Prozent ab. Der Autovermieter rechnet im zweiten Quartal mit einem bereinigten Kerngewinn am unteren Ende seiner Prognosespanne und kündigte eine Aktienemission im Volumen von 100 Millionen Dollar an.
(Bericht von Abigail Summerville, Twesha Dikshit und Joel Jose Bearbeitet von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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24.06.26
20:53
Reuters
(Neu: Fokus auf USA) New York, 24. Jun (Reuters) - Sorgen über hohe Bewertungen haben am Mittwoch den US-Technologiewerten zugesetzt und die Indizes Nasdaq und S&P 500 ins Minus gedrückt. Der Dow-Jones-Index profitierte hingegen von sinkenden Ölpreisen, die Aktien von Fluggesellschaften und Reiseanbietern Auftrieb gaben.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte(.DJI) schloss 0,35 Prozent höher auf 51.849 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) gab 0,1 Prozent auf 7358 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) verlor 0,4 Prozent auf 25.477 Punkte.
Die Furcht vor einer restriktiveren Geldpolitik der US-Notenbank Fed sowie Bedenken wegen der schuldenfinanzierten Ausgaben großer Technologiekonzerne ("Hyperscaler") belasteten den Tech-Sektor. Händler wetten Daten der CME Group zufolge zunehmend auf eine zweite Zinserhöhung bis Ende Dezember. Zuvor war der Markt von einem einzigen Zinsschritt um 25 Basispunkte ausgegangen. Aufschluss über den weiteren Kurs der Fed erhoffen sich Investoren von dem am Donnerstag anstehenden Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE), dem bevorzugten Inflationsmaß der Notenbank.
"Das Thema Naher Osten neigt sich dem Ende zu, die Energiepreise sinken", sagte Michael Monaghan, Portfoliomanager bei Founder ETFs. Zugleich setze sich der Ausbau der Künstlichen Intelligenz (KI) fort. Aus irgendeinem Grund möge der Markt die Empfänger dieser Investitionen, bestrafe aber diejenigen, die das Geld ausgäben, erklärte der Experte.
Die Ölpreise fielen auf den niedrigsten Stand seit Beginn des Iran-Krieges. Es wurde erwartet, dass mehr Tanker die Straße von Hormus verlassen. US-Präsident Donald Trump sagte, der Iran habe der Regierung in Washington mitgeteilt, dass keine Gebühren erhoben würden. Davon profitierten Reiseunternehmen wie Expedia(EXPE.O) und Booking(BKNG.O). Der S&P-500-Index für Passagierfluggesellschaften(.SPLRCALI) stieg um 5,2 Prozent.
Bei den Einzelwerten standen Chip-Aktien im Fokus. Die Papiere von Micron Technology(MU.O) schlossen 0,3 Prozent schwächer. Cerebras Systems(CBRS.O) brachen um fast 20 Prozent ein. Der Chipentwickler stellte in seinem ersten Bericht nach dem Börsengang sinkende Gewinnmargen für das Gesamtjahr in Aussicht. Zudem kündigte OpenAI einen eigenen KI-Chip namens "Jalapeño" an, was die Aktie zusätzlich belastete.
Aktien von Hausbauern verzeichneten kräftige Gewinne, nachdem Trump die geplante Unterzeichnung eines überparteilichen Gesetzes zur Förderung von bezahlbarem Wohnraum abgesagt hatte. Hovnanian Enterprises(HOV.N) sprangen um 11,3 Prozent nach oben, PulteGroup(PHM.N) und Toll Brothers(TOL.N) gewannen 7,2 beziehungsweise 6,7 Prozent. Hertz(HTZ.O) stürzten um fast 41 Prozent ab. Der Autovermieter rechnet im zweiten Quartal mit einem bereinigten Kerngewinn am unteren Ende seiner Prognosespanne und kündigte eine Aktienemission im Volumen von 100 Millionen Dollar an.
(Bericht von Abigail Summerville, Twesha Dikshit und Joel Jose Bearbeitet von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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