24.06.26
12:51
Reuters
Paris/Berlin, 24. Jun (Reuters) - Die weltgrößte Kryptobörse Binance will sich trotz des abgelehnten Antrags auf eine Betriebserlaubnis nicht aus Europa zurückziehen. Ihr Unternehmen werde einen neuen Antrag einreichen, kündigte Gillian Lynch, die Europachefin der Handelsplattform, am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters an. "Möglicherweise müssen wir einen anderen Weg zur Zulassung finden. Ich prüfe Alternativen."
Binance hatte sich in Griechenland um eine Lizenz für den Handel mit Bitcoin(BTC=), Ethereum(ETH=) & Co in der Europäischen Union (EU) bemüht. Gemäß der Kryptowerte-Verordnung MiCA müssen Unternehmen bis Ende Juni eine entsprechende Erlaubnis vorweisen. Dabei gilt die Genehmigung in einem Mitgliedsstaat auch für die übrigen Länder der Gemeinschaft.
Den Grund für die Ablehnung des Antrags durch die griechische Börsenaufsicht kenne sie nicht, sagte Lynch. Sie habe mit einem positiven Bescheid gerechnet. Vor der Antragstellung habe ihr Unternehmen in einigen weiteren EU-Ländern die Lage sondiert. Insidern zufolge sträuben sich auch die Behörden Lettlands und Irlands gegen eine Lizenz für Binance. Ihnen bereiteten unter anderem verhängte Bußgelder wegen Verstößen gegen Geldwäschegesetze Kopfzerbrechen. Auf dieses Thema angesprochen, sagte Lynch, Binance habe die internen Kontrollmechanismen ausgebaut und 1500 Compliance-Mitarbeiter eingestellt.
(Bericht von Elizabeth Howcroft, John O'Donnell und Francesco Canepa; geschrieben von Hakan Ersen, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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Reuters
Paris/Berlin, 24. Jun (Reuters) - Die weltgrößte Kryptobörse Binance will sich trotz des abgelehnten Antrags auf eine Betriebserlaubnis nicht aus Europa zurückziehen. Ihr Unternehmen werde einen neuen Antrag einreichen, kündigte Gillian Lynch, die Europachefin der Handelsplattform, am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters an. "Möglicherweise müssen wir einen anderen Weg zur Zulassung finden. Ich prüfe Alternativen."
Binance hatte sich in Griechenland um eine Lizenz für den Handel mit Bitcoin(BTC=), Ethereum(ETH=) & Co in der Europäischen Union (EU) bemüht. Gemäß der Kryptowerte-Verordnung MiCA müssen Unternehmen bis Ende Juni eine entsprechende Erlaubnis vorweisen. Dabei gilt die Genehmigung in einem Mitgliedsstaat auch für die übrigen Länder der Gemeinschaft.
Den Grund für die Ablehnung des Antrags durch die griechische Börsenaufsicht kenne sie nicht, sagte Lynch. Sie habe mit einem positiven Bescheid gerechnet. Vor der Antragstellung habe ihr Unternehmen in einigen weiteren EU-Ländern die Lage sondiert. Insidern zufolge sträuben sich auch die Behörden Lettlands und Irlands gegen eine Lizenz für Binance. Ihnen bereiteten unter anderem verhängte Bußgelder wegen Verstößen gegen Geldwäschegesetze Kopfzerbrechen. Auf dieses Thema angesprochen, sagte Lynch, Binance habe die internen Kontrollmechanismen ausgebaut und 1500 Compliance-Mitarbeiter eingestellt.
(Bericht von Elizabeth Howcroft, John O'Donnell und Francesco Canepa; geschrieben von Hakan Ersen, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)