19.06.26
13:08
Reuters
Frankfurt, 19. Jun (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
14.55 Uhr - Anleger ziehen bei PPHE(PPH.L) nach einer geplatzten Übernahme der Hotelgruppe die Reißleine. Die Papiere stürzen in London um bis zu 20 Prozent auf 1600 Pence ab und sind zeitweise der größte Verlierer im Index der mittelgroßen Werte(.FTMC). Gleichzeitig steuern sie auf den größten Tagesverlust seit März 2020 zu. Wie die Firma mitteilte, kommt die knapp 921 Millionen Pfund schwere Übernahme durch die israelische Fattal Hotel Group nicht zustande. Der größte PPHE-Aktionär, Euro Plaza Holdings, der 33 Prozent der Anteile hält, lehnt die Offerte ab. Zum Portfolio des Hotelbetreibers und Franchisegebers PPHE gehören unter anderem die Marken art'otel und Park Plaza.
11.00 Uhr - Der stärkere Dollar und die Aussicht auf eine straffere US-Geldpolitik belasten den Goldpreis. Das Edelmetall verbilligt sich in der Spitze um 2,1 Prozent auf 4121 Dollar je Feinunze. Seit Dienstag ist der Preis um fast vier Prozent eingebrochen. Laut dem CME Fed Watch Tool sehen Händler die Wahrscheinlichkeit einer US-Zinserhöhung im Dezember bei 87 Prozent, verglichen mit 61 Prozent vor der Fed-Sitzung am Mittwoch. Gold verliert tendenziell an Attraktivität, wenn die Zinsen hoch sind, da das Edelmetall selbst keine Zinsen abwirft. Der höhere Dollar belastet zusätzlich, weil Rohstoffe dadurch für Investoren anderer Währungsräume teurer werden.
10.50 Uhr - Eine optimistische Analystenprognose lässt Anleger bei Evonik(EVKn.DE) zugreifen. Die Papiere des Spezialchemiekonzerns legen um rund 4,5 Prozent zu. Die Experten der Deutschen Bank rechnen bei Evonik mit einem operativen Ergebnis (Ebitda) von 625 Millionen Euro im zweiten Quartal. Das wären 22 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und zehn Prozent mehr als von Analysten im Schnitt erwartet. Die Prognose der Deutschen Bank liegt zudem deutlich über der des Unternehmens selbst, das mindestens 550 Millionen Euro in Aussicht gestellt hat. Das Wachstum dürfte vor allem aus dem konjunktursensiblen Geschäft mit standardisierten Chemieprodukten stammen. Evonik hatte am Donnerstag die Erweiterung seines Sparprogramms und einen Stellenabbau angekündigt, was die Aktie um gut drei Prozent fallen ließ.
10.17 Uhr - Die Rüstungswerte stehen zum Wochenschluss bei den Anlegern hoch im Kurs. Im Dax(.GDAXI) setze sich Rheinmetall(RHMG.DE) mit einem Plus von 2,6 Prozent an die Spitze. Im MDax(.MDAXI) legen Renk(R3NK.DE) und Hensoldt(HAGG.DE) 3,4 beziehungsweise zwei Prozent zu. Die abgesagten Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran in der Schweiz dürften die Aktien stützen, sagt ein Händler. Die für diesen Freitag geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran für ein endgültiges Kriegsende finden vorerst nicht statt. Bei Rheinmetall könnte dem Börsianer zufolge auch ein Bericht, wonach der Rüstungskonzern eine eigene Produktion in Japan aufbauen will, den Kurs stützen.
10.15 Uhr - Ein positiver Analystenkommentar gibt den Aktien von Suss Microtec(SMHNn.DE) Rückenwind. Die Titel des Chipausrüsters springen um mehr als neun Prozent nach oben und sind damit die größten Gewinner im SDax(.SDAXI). Die Experten der Privatbank Berenberg hoben ihr Kursziel auf 125 von 92 Euro an und bekräftigten ihre Kaufempfehlung. Der Aktienkurs von Suss sei im Branchenvergleich günstig und preise die stark steigende Nachfrage nach Chips noch nicht vollständig ein, hieß es zur Begründung. Berenberg rechnet bei dem Unternehmen mit einem Rekord-Auftragseingang von 195 Millionen Euro im zweiten Quartal. Dies liegt 50 Prozent über den aktuellen Markterwartungen. Auch die Aktien von Aixtron(AIXGn.DE) und Infineon(IFXGn.DE) legten nach Kurszielanhebungen durch Jefferies und Kepler Cheuvreux zu.
07.55 Uhr - Folgende Aktien werden am Freitag mit Dividendenabschlag gehandelt:
| Deutsche Unternehmen | Schlusskurs | Dividende |
| Angaben in Euro | ||
| Volkswagen | 84,10 | 5,26 |
| AG(VOWG_p.DE) | ||
| Deutsche EuroShop | 20,00 | 1,00 |
| AG(DEQGn.DE) | ||
| Sto SE & Co | 100,40 | 3,31 |
| KgaA(STOG_p.DE) |
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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Reuters
14.55 Uhr - Anleger ziehen bei PPHE(PPH.L) nach einer geplatzten Übernahme der Hotelgruppe die Reißleine. Die Papiere stürzen in London um bis zu 20 Prozent auf 1600 Pence ab und sind zeitweise der größte Verlierer im Index der mittelgroßen Werte(.FTMC). Gleichzeitig steuern sie auf den größten Tagesverlust seit März 2020 zu. Wie die Firma mitteilte, kommt die knapp 921 Millionen Pfund schwere Übernahme durch die israelische Fattal Hotel Group nicht zustande. Der größte PPHE-Aktionär, Euro Plaza Holdings, der 33 Prozent der Anteile hält, lehnt die Offerte ab. Zum Portfolio des Hotelbetreibers und Franchisegebers PPHE gehören unter anderem die Marken art'otel und Park Plaza.
11.00 Uhr - Der stärkere Dollar und die Aussicht auf eine straffere US-Geldpolitik belasten den Goldpreis. Das Edelmetall verbilligt sich in der Spitze um 2,1 Prozent auf 4121 Dollar je Feinunze. Seit Dienstag ist der Preis um fast vier Prozent eingebrochen. Laut dem CME Fed Watch Tool sehen Händler die Wahrscheinlichkeit einer US-Zinserhöhung im Dezember bei 87 Prozent, verglichen mit 61 Prozent vor der Fed-Sitzung am Mittwoch. Gold verliert tendenziell an Attraktivität, wenn die Zinsen hoch sind, da das Edelmetall selbst keine Zinsen abwirft. Der höhere Dollar belastet zusätzlich, weil Rohstoffe dadurch für Investoren anderer Währungsräume teurer werden.
10.50 Uhr - Eine optimistische Analystenprognose lässt Anleger bei Evonik(EVKn.DE) zugreifen. Die Papiere des Spezialchemiekonzerns legen um rund 4,5 Prozent zu. Die Experten der Deutschen Bank rechnen bei Evonik mit einem operativen Ergebnis (Ebitda) von 625 Millionen Euro im zweiten Quartal. Das wären 22 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und zehn Prozent mehr als von Analysten im Schnitt erwartet. Die Prognose der Deutschen Bank liegt zudem deutlich über der des Unternehmens selbst, das mindestens 550 Millionen Euro in Aussicht gestellt hat. Das Wachstum dürfte vor allem aus dem konjunktursensiblen Geschäft mit standardisierten Chemieprodukten stammen. Evonik hatte am Donnerstag die Erweiterung seines Sparprogramms und einen Stellenabbau angekündigt, was die Aktie um gut drei Prozent fallen ließ.
10.17 Uhr - Die Rüstungswerte stehen zum Wochenschluss bei den Anlegern hoch im Kurs. Im Dax(.GDAXI) setze sich Rheinmetall(RHMG.DE) mit einem Plus von 2,6 Prozent an die Spitze. Im MDax(.MDAXI) legen Renk(R3NK.DE) und Hensoldt(HAGG.DE) 3,4 beziehungsweise zwei Prozent zu. Die abgesagten Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran in der Schweiz dürften die Aktien stützen, sagt ein Händler. Die für diesen Freitag geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran für ein endgültiges Kriegsende finden vorerst nicht statt. Bei Rheinmetall könnte dem Börsianer zufolge auch ein Bericht, wonach der Rüstungskonzern eine eigene Produktion in Japan aufbauen will, den Kurs stützen.
10.15 Uhr - Ein positiver Analystenkommentar gibt den Aktien von Suss Microtec(SMHNn.DE) Rückenwind. Die Titel des Chipausrüsters springen um mehr als neun Prozent nach oben und sind damit die größten Gewinner im SDax(.SDAXI). Die Experten der Privatbank Berenberg hoben ihr Kursziel auf 125 von 92 Euro an und bekräftigten ihre Kaufempfehlung. Der Aktienkurs von Suss sei im Branchenvergleich günstig und preise die stark steigende Nachfrage nach Chips noch nicht vollständig ein, hieß es zur Begründung. Berenberg rechnet bei dem Unternehmen mit einem Rekord-Auftragseingang von 195 Millionen Euro im zweiten Quartal. Dies liegt 50 Prozent über den aktuellen Markterwartungen. Auch die Aktien von Aixtron(AIXGn.DE) und Infineon(IFXGn.DE) legten nach Kurszielanhebungen durch Jefferies und Kepler Cheuvreux zu.
07.55 Uhr - Folgende Aktien werden am Freitag mit Dividendenabschlag gehandelt:
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)