18.06.26
12:09
Reuters
Frankfurt, 18. Jun (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
13.45 Uhr - Der Ausblick des IT-Beratungsunternehmens Accenture(ACN.N) vergrault die Anleger. Die Papiere fallen im vorbörslichen US-Handel um elf Prozent. Der Dienstleister rechnet für das Gesamtjahr nun mit einem Umsatzwachstum zwischen drei und vier Prozent, nachdem er zuvor von drei bis fünf Prozent ausgegangen war. Auch die Prognosen für die Erlöse im vierten Quartal blieben hinter den Schätzungen der Analysten zurück. Das deutet Experten zufolge darauf hin, dass die Unternehmen angesichts der unsicheren Wirtschaftslage ihre Ausgaben für nicht unbedingt notwendige IT-Beratungsprojekte zurückfahren. Das Beratungsunternehmen gab am Donnerstag auch Investitionen von über vier Milliarden Dollar im Bereich IT- und Cybersicherheit bekannt.
10.40 Uhr - Anleger von Tesco(TSCO.L) reagieren verschnupft auf ein maues Wachstum des größten britischen Lebensmitteleinzelhändlers. Die Papiere fallen um 2,5 Prozent auf 445 Pence. Im ersten Quartal stieg der flächenbereinigte Umsatz in Großbritannien um 1,8 Prozent und verfehlte damit die Analystenerwartungen von 2,3 Prozent. Als Grund nannte das Unternehmen die Unsicherheit der Verbraucher angesichts des Iran-Kriegs. An seiner Jahresprognose für den Gewinn hält Tesco jedoch fest.
07.35 Uhr - Folgende Aktien werden am Donnerstag mit Dividendenabschlag gehandelt:
| Deutsche | Schluss | Dividen |
| Unternehmen | kurs | de |
| Angaben in Euro | ||
| Scout24 | 77,60 | 1,50 |
| SE(G24n.DE) | ||
| Bechtle | 31,44 | 0,70 |
| AG(BC8G.DE) | ||
| Cancom SE(COKG.DE) | 25,95 | 1,00 |
| Sixt SE(SIXG.DE) | 75,60 | 3,20 |
07.30 Uhr - Die Ölpreise bewegen sich nach der Unterzeichnung des vorläufigen Abkommens zur Beendigung des Krieges zwischen den USA und Iran weiter nach unten. Die Rohöl-Sorte Brent(LCOc1) aus der Nordsee verbilligt sich um 2,1 Prozent auf 77,86 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI(CLc1) notiert 2,5 Prozent schwächer bei 74,90 Dollar. Analysten sind vorsichtig hinsichtlich der Frage, wie stark die Ölpreise kurzfristig noch sinken könnten. Das Angebot auf dem Ölmarkt dürfte nach Meinung von Experten auch nach der Wiederöffnung der Straße von Hormus knapp bleiben. "Reeder könnten angesichts der Befürchtung, das Abkommen könnte scheitern, weiterhin zögern, Tanker in die Region zurückzuschicken", sagte Mukesh Sahdev, Chef der Energieberatungsfirma XAnalysts.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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