15.06.26
12:29
Reuters
Frankfurt, 15. Jun (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
14.15 Uhr - Die geplante Übernahme der Streaming-Plattform Roku(ROKU.O) schickt die Aktien von Fox Corp(FOXA.O) auf Talfahrt. Die Papiere des US-Medienkonzerns brechen im vorbörslichen US-Handel mehr als 13 Prozent ein, nachdem Fox einen 22-Milliarden-Dollar-Übernahmedeal für Roku unterzeichnet hat. Die Anteilsscheine von Roku(ROKU.O) ziehen dagegen knapp drei Prozent auf 147,62 Dollar an. Am Freitag hatten sie sich bereits um rund 20 Prozent verteuert, nachdem die Finanznachrichtenagentur Bloomberg über die Verkaufsgespräche berichtet hatte. Der Kaufpreis von 160 Dollar je Aktie entspreche einem Aufschlag von 11,4 Prozent auf den jüngsten Schlusskurs von Roku. Das fusionierte Unternehmen wird nach Angaben der Unternehmen gemessen am Zuschaueranteil zum drittgrößten Akteur im US-Fernsehen.
13.35 Uhr - Der Verkauf seiner Restaurant-Buchungsplattform TheFork kommt bei Anlegern des Online-Reiseportals Tripadvisor(TRIP.O) gut an. Die Titel schnellen im vorbörslichen US-Handel um 15 Prozent nach oben, nachdem das für seine Nutzer-Bewertungen bekannte Unternehmen mitgeteilt hat, seine Plattform für Restaurantreservierungen in Europa für 700 Millionen Dollar in bar an American Express(AXP.N) zu verkaufen. Der Schritt erfolgt Monate, nachdem der aktivistische Investor Starboard das Unternehmen zu einem Verkauf der gesamten Firma gedrängt hatte. Starboard hatte zudem die langsame Prüfung strategischer Alternativen für TheFork kritisiert.
11.35 Uhr - Die Ankündigung eines Abkommens zwischen den USA und dem Iran hat die Preise am Ölmarkt deutlich ins Minus gedrückt. Die Preise für Nordsee-Rohöl der Sorte Brent(LCOc1) und US-Leichtöl WTI(CLc1) fallen um jeweils mehr als fünf Prozent auf rund 80 Dollar je Fass (159 Liter). Vor dem Beginn des Iran-Krieges hatten sie bei rund 70 Dollar gelegen. "Finanzinvestoren nehmen quasi künftige reale Lieferungen vorweg, was den aktuellen Rückgang der Ölpreise erklärt", sagt Analyst Tamas Varga vom Ölmakler PVM. "Die langsame Wiederaufnahme der Transporte dürfte jedoch 2026 insgesamt zu einem Angebotsdefizit führen." Experten sind sich weitgehend einig, dass die Ölmenge, die durch die Straße von Hormus fließt, nur langsam das Vorkriegsniveau von 20 Millionen Barrel pro Tag erreichen dürfte. Die Schätzungen für eine vollständige Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs reichen von Wochen bis zu Monaten.
10.20 Uhr - Der österreichische Leiterplatten-Hersteller AT&S(ATSV.VI) setzt auf den Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI) und treibt damit seine Aktien in die Höhe. Die Titel schießen an der Börse in Wien um 30 Prozent nach oben und steuern damit auf den größten Tagesgewinn ihrer Geschichte zu. AT&S baut nach eigenen Angaben seine Produktion von KI-Substraten in einem Werk in Malaysia aus. Die erforderliche Investition von 1,5 bis zwei Milliarden Euro werde voraussichtlich vollständig durch langfristige Kundenzusagen gedeckt, die allerdings noch abschließend verhandelt und unterzeichnet werden müssten. Auf Basis dieser Vereinbarungen erhöhte AT&S die Prognose für das Geschäftsjahr 2026/27 und erwartet nun ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 45 bis 55 Prozent (bisher: 30 bis 35 Prozent) und eine Ebitda-Marge von 32 bis 37 Prozent (bisher: 25 bis 29 Prozent).
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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15.06.26
12:29
Reuters
14.15 Uhr - Die geplante Übernahme der Streaming-Plattform Roku(ROKU.O) schickt die Aktien von Fox Corp(FOXA.O) auf Talfahrt. Die Papiere des US-Medienkonzerns brechen im vorbörslichen US-Handel mehr als 13 Prozent ein, nachdem Fox einen 22-Milliarden-Dollar-Übernahmedeal für Roku unterzeichnet hat. Die Anteilsscheine von Roku(ROKU.O) ziehen dagegen knapp drei Prozent auf 147,62 Dollar an. Am Freitag hatten sie sich bereits um rund 20 Prozent verteuert, nachdem die Finanznachrichtenagentur Bloomberg über die Verkaufsgespräche berichtet hatte. Der Kaufpreis von 160 Dollar je Aktie entspreche einem Aufschlag von 11,4 Prozent auf den jüngsten Schlusskurs von Roku. Das fusionierte Unternehmen wird nach Angaben der Unternehmen gemessen am Zuschaueranteil zum drittgrößten Akteur im US-Fernsehen. 13.35 Uhr - Der Verkauf seiner Restaurant-Buchungsplattform TheFork kommt bei Anlegern des Online-Reiseportals Tripadvisor(TRIP.O) gut an. Die Titel schnellen im vorbörslichen US-Handel um 15 Prozent nach oben, nachdem das für seine Nutzer-Bewertungen bekannte Unternehmen mitgeteilt hat, seine Plattform für Restaurantreservierungen in Europa für 700 Millionen Dollar in bar an American Express(AXP.N) zu verkaufen. Der Schritt erfolgt Monate, nachdem der aktivistische Investor Starboard das Unternehmen zu einem Verkauf der gesamten Firma gedrängt hatte. Starboard hatte zudem die langsame Prüfung strategischer Alternativen für TheFork kritisiert. 11.35 Uhr - Die Ankündigung eines Abkommens zwischen den USA und dem Iran hat die Preise am Ölmarkt deutlich ins Minus gedrückt. Die Preise für Nordsee-Rohöl der Sorte Brent(LCOc1) und US-Leichtöl WTI(CLc1) fallen um jeweils mehr als fünf Prozent auf rund 80 Dollar je Fass (159 Liter). Vor dem Beginn des Iran-Krieges hatten sie bei rund 70 Dollar gelegen. "Finanzinvestoren nehmen quasi künftige reale Lieferungen vorweg, was den aktuellen Rückgang der Ölpreise erklärt", sagt Analyst Tamas Varga vom Ölmakler PVM. "Die langsame Wiederaufnahme der Transporte dürfte jedoch 2026 insgesamt zu einem Angebotsdefizit führen." Experten sind sich weitgehend einig, dass die Ölmenge, die durch die Straße von Hormus fließt, nur langsam das Vorkriegsniveau von 20 Millionen Barrel pro Tag erreichen dürfte. Die Schätzungen für eine vollständige Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs reichen von Wochen bis zu Monaten. 10.20 Uhr - Der österreichische Leiterplatten-Hersteller AT&S(ATSV.VI) setzt auf den Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI) und treibt damit seine Aktien in die Höhe. Die Titel schießen an der Börse in Wien um 30 Prozent nach oben und steuern damit auf den größten Tagesgewinn ihrer Geschichte zu. AT&S baut nach eigenen Angaben seine Produktion von KI-Substraten in einem Werk in Malaysia aus. Die erforderliche Investition von 1,5 bis zwei Milliarden Euro werde voraussichtlich vollständig durch langfristige Kundenzusagen gedeckt, die allerdings noch abschließend verhandelt und unterzeichnet werden müssten. Auf Basis dieser Vereinbarungen erhöhte AT&S die Prognose für das Geschäftsjahr 2026/27 und erwartet nun ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 45 bis 55 Prozent (bisher: 30 bis 35 Prozent) und eine Ebitda-Marge von 32 bis 37 Prozent (bisher: 25 bis 29 Prozent).
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)