12.06.26
14:20
Reuters
Frankfurt, 12. Jun (Reuters) - Trotz der Hoffnung auf ein Friedensabkommen im Iran-Krieg zeigen sich die US-Anleger zum Wochenschluss vorsichtig. Zugleich blickten sie am Freitag gespannt auf das Börsendebüt von SpaceX, das als größter Börsengang in der Geschichte der Wall Street gilt. Der Dow-Jones-Index(.DJI) legte um knapp ein halbes Prozent auf 50.995 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) notierte kaum verändert bei 7394 Zählern. Die Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) gab 0,3 Prozent nach und lag bei 25.723 Stellen.
US-Präsident Donald Trump hatte angedeutet, dass ein Abkommen zur Beendigung des Konflikts im Nahen Osten und zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus bereits am Wochenende unterzeichnet werden könnte. Die Regierung in Teheran erklärte jedoch, eine endgültige Entscheidung stehe noch aus. Die Ölpreise(LCOc1)(CLc1) gaben nach Trumps Äußerungen nur leicht nach.
Das Raumfahrtunternehmen SpaceX(SPCX.O) steht vor einem fulminanten Aktienmarktdebüt. Beim größten Börsengang der Geschichte wurden die Aktien des von Elon Musk geführten Konzerns am Freitag zum Handelsstart an der US-Technologiebörse Nasdaq mit mehr als 170 Dollar indiziert. Das entspricht einem Aufschlag von fast 30 Prozent gegenüber dem Ausgabepreis von 135 Dollar.
Viele Analysten gehen davon aus, dass der Börsengang Kapital aus anderen Anlagewerten abziehen könnte. "Ein Unternehmen mit einer Bewertung von 1,77 Billionen Dollar betritt nicht einfach leise den Markt. Es wird Kapital kannibalisieren", sagte Joel Shulman, Chef des Vermögensverwalters ERShares. Die Aktien anderer Raumfahrtunternehmen wie Rocket Lab(RKLB.O), Intuitive Machines(LUNR.O) und Planet Labs(PL.N) gaben nach der Eröffnung um 6,5 bis 8,5 Prozent nach, nachdem sie im Vorfeld des Debüts stark zugelegt hatten.
Unter den anderen Einzelwerten brachen die Aktien von Adobe(ADBE.O) nach dem Abgang von Finanzchef Dan Durn um 8,6 Prozent ein.
(Bericht von Sanne Schimanski. Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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Frankfurt, 12. Jun (Reuters) - Trotz der Hoffnung auf ein Friedensabkommen im Iran-Krieg zeigen sich die US-Anleger zum Wochenschluss vorsichtig. Zugleich blickten sie am Freitag gespannt auf das Börsendebüt von SpaceX, das als größter Börsengang in der Geschichte der Wall Street gilt. Der Dow-Jones-Index(.DJI) legte um knapp ein halbes Prozent auf 50.995 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) notierte kaum verändert bei 7394 Zählern. Die Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) gab 0,3 Prozent nach und lag bei 25.723 Stellen.
US-Präsident Donald Trump hatte angedeutet, dass ein Abkommen zur Beendigung des Konflikts im Nahen Osten und zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus bereits am Wochenende unterzeichnet werden könnte. Die Regierung in Teheran erklärte jedoch, eine endgültige Entscheidung stehe noch aus. Die Ölpreise(LCOc1)(CLc1) gaben nach Trumps Äußerungen nur leicht nach.
Das Raumfahrtunternehmen SpaceX(SPCX.O) steht vor einem fulminanten Aktienmarktdebüt. Beim größten Börsengang der Geschichte wurden die Aktien des von Elon Musk geführten Konzerns am Freitag zum Handelsstart an der US-Technologiebörse Nasdaq mit mehr als 170 Dollar indiziert. Das entspricht einem Aufschlag von fast 30 Prozent gegenüber dem Ausgabepreis von 135 Dollar.
Viele Analysten gehen davon aus, dass der Börsengang Kapital aus anderen Anlagewerten abziehen könnte. "Ein Unternehmen mit einer Bewertung von 1,77 Billionen Dollar betritt nicht einfach leise den Markt. Es wird Kapital kannibalisieren", sagte Joel Shulman, Chef des Vermögensverwalters ERShares. Die Aktien anderer Raumfahrtunternehmen wie Rocket Lab(RKLB.O), Intuitive Machines(LUNR.O) und Planet Labs(PL.N) gaben nach der Eröffnung um 6,5 bis 8,5 Prozent nach, nachdem sie im Vorfeld des Debüts stark zugelegt hatten.
Unter den anderen Einzelwerten brachen die Aktien von Adobe(ADBE.O) nach dem Abgang von Finanzchef Dan Durn um 8,6 Prozent ein.
(Bericht von Sanne Schimanski. Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)