11.06.26
17:27
Reuters
Frankfurt, 11. Jun (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
19.15 Uhr - Eine erfolgreich platzierte milliardenschwere Kapitalaufnahme hat die Aktie des Server-Herstellers Super Micro Computer(SMCI.O) am Donnerstag stabilisiert. Die Papiere legen an der Wall Street um gut zwei Prozent. Am Vortag waren die Titel noch um 28 Prozent eingebrochen, nachdem das Unternehmen die Kapitalerhöhung angekündigt hatte. Mit dem frischen Geld will das Unternehmen einen Auftragsbestand für KI-Server im Wert von rund 39 Milliarden Dollar bedienen. Super Micro hatte am Donnerstagmorgen die Platzierung von Aktien im Wert von 1,25 Milliarden Dollar sowie von Wandelanleihen im Volumen von 3,75 Milliarden Dollar bekanntgegeben.
14.30 Uhr - Die Aussicht auf weitere US-Militärschläge im Iran verunsichert die Anleger und treibt die Ölpreise(OILOIL) zurück ins Plus. US-Präsident Donald Trump drohte mit schweren Angriffen und der Einnahme der Insel Chark sowie weiteren Teilen der Ölinfrastruktur und einer vollständigen Kontrolle über die iranischen Öl- und Gasmärkte. Zuvor hatten die Preise für die Sorten Brent(LCoc1) und WTI(CLc1) rund ein Prozent nachgegeben. An den Aktienmärkten geht es abwärts: Der Dax(.GDAXI) verliert 0,4 Prozent auf 24.098 Punkte, der EuroStoxx50(.STOXX50E) grenzt seine Gewinne auf 0,3 Prozent ein.
14.05 Uhr - Ein Medienbericht über den Abgang eines wichtigen Managers belastet die Titel von Alibaba(9988.HK). Die US-notierten Papiere des chinesischen Tech-Konzerns bröckeln vorbörslich um rund 4,5 Prozent ab. Der Chef der Alibaba-Tochter Dingtalk, Chen Hang, hat laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg das Unternehmen verlassen. Hintergrund sei eine Debatte über die Ausrichtung der Strategie zur Künstlichen Intelligenz (KI) bei dem Anbieter von Kommunikationsdiensten für Unternehmen gewesen. "Die KI- und Cloud-Strategie von Alibaba ist zwar intakt, die ungewöhnlich häufigen Führungswechsel deuteten jedoch auf anhaltende Probleme bei der Umsetzung in den verschiedenen Geschäftsbereichen hin", schreiben die Experten des Finanzdienstleisters Zephirin.
13.45 Uhr - Das Ende eines jahrelangen Rechtsstreits gibt den Aktien der türkischen Halkbank(HALKB.IS) Auftrieb. Die Papiere legen um fast vier Prozent zu. Das US-Justizministerium beantragte, ein Strafverfahren gegen das staatliche Geldhaus einzustellen. Der Bank war 2019 von US-Staatsanwälten vorgeworfen worden, dem Iran bei der Umgehung von US-Sanktionen geholfen zu haben. Halkbank teilte mit, das Verfahren werde nun abgeschlossen, nachdem ein Gericht dem Antrag stattgegeben habe. Mit dem Abschluss werde der Halkbank eine erhebliche Last von den Schultern genommen, sodass sie leichter Kredite im Ausland aufnehmen könne, schrieb das Brokerhaus Ata Yatirim.
11.05 Uhr - Maue Geschäftsaussichten des britischen Sicherheits- und Medizintechnikkonzerns Halma(HLMA.L) vergraulen die Anleger. Die Aktien stürzen um 15,5 Prozent ab und sind die größten Verlierer im Londoner Leitindex FTSE(.FTSE). Das Unternehmen rechnet für das bis März 2027 laufende Geschäftsjahr lediglich mit einem währungsbereinigten organischen Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Im Vorjahr hatte das Wachstum noch 16 Prozent betragen. Haupttreiber war das Photonik-Geschäft, das lichtbasierte Technologie in Sensoren und Überwachungssystemen, unter anderem für Rechenzentren, einsetzt. Dieses werde der Prognose zufolge im laufenden Jahr wohl ein Wachstum von rund fünf Prozentpunkten aufweisen, was die Investoren enttäuschen dürfte, erklärten die Analysten von JP Morgan.
10.20 Uhr - Anleger sehen über einen trüben Ausblick von Wizz Air(WIZZ.L) hinweg und greifen bei den Aktien der Billigfluglinie zu. Die Papiere steigen um 5,4 Prozent und stehen bei 1019 Pence. Der operative Gewinn im Geschäftsjahr 2026 (per Ende März) von 139,7 Millionen Euro übertraf die Analystenerwartungen, die im Schnitt von 88,51 Millionen Euro ausgegangen waren. Für das erste Quartal rechnet Wizz jedoch wegen der negativen Folgen des Iran-Krieges für die Luftfahrtbranche mit einem geringeren Umsatz pro verfügbarem Sitzkilometer. Mangels langfristiger Planungssicherheit verzichtete der Konzern zudem auf eine Prognose für das Geschäftsjahr 2027.
08.15 Uhr - Die durch den Kursrutsch von Oracle(ORCL.N) eingetrübte Stimmung in der Softwarebranche drückt auch SAP(SAPG.DE) ins Minus. Die Papiere finden sich mit einem Abschlag von 1,5 Prozent im frühen Frankfurter Handel am Dax(.GDAXI)-Ende wieder. Oracle hat mit massiven Finanzierungsplänen Anleger in Sorge versetzt und seine Aktie damit auf Talfahrt geschickt. Im nachbörslichen US-Handel rutschten die Titel um knapp neun Prozent ab.
07.47 Uhr - Folgende Aktien werden am Donnerstag mit Dividendenabschlag gehandelt:
| Deutsche Unternehmen | Schlusskurs | Dividende |
| Angaben in Euro | ||
| RENK Group | 50,48 | 0,58 |
| AG(R3NK.DE) | ||
| Patrizia SE(PATGn.DE) | 7,80 | 0,36 |
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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17:27
Reuters
19.15 Uhr - Eine erfolgreich platzierte milliardenschwere Kapitalaufnahme hat die Aktie des Server-Herstellers Super Micro Computer(SMCI.O) am Donnerstag stabilisiert. Die Papiere legen an der Wall Street um gut zwei Prozent. Am Vortag waren die Titel noch um 28 Prozent eingebrochen, nachdem das Unternehmen die Kapitalerhöhung angekündigt hatte. Mit dem frischen Geld will das Unternehmen einen Auftragsbestand für KI-Server im Wert von rund 39 Milliarden Dollar bedienen. Super Micro hatte am Donnerstagmorgen die Platzierung von Aktien im Wert von 1,25 Milliarden Dollar sowie von Wandelanleihen im Volumen von 3,75 Milliarden Dollar bekanntgegeben. 14.30 Uhr - Die Aussicht auf weitere US-Militärschläge im Iran verunsichert die Anleger und treibt die Ölpreise(OILOIL) zurück ins Plus. US-Präsident Donald Trump drohte mit schweren Angriffen und der Einnahme der Insel Chark sowie weiteren Teilen der Ölinfrastruktur und einer vollständigen Kontrolle über die iranischen Öl- und Gasmärkte. Zuvor hatten die Preise für die Sorten Brent(LCoc1) und WTI(CLc1) rund ein Prozent nachgegeben. An den Aktienmärkten geht es abwärts: Der Dax(.GDAXI) verliert 0,4 Prozent auf 24.098 Punkte, der EuroStoxx50(.STOXX50E) grenzt seine Gewinne auf 0,3 Prozent ein. 14.05 Uhr - Ein Medienbericht über den Abgang eines wichtigen Managers belastet die Titel von Alibaba(9988.HK). Die US-notierten Papiere des chinesischen Tech-Konzerns bröckeln vorbörslich um rund 4,5 Prozent ab. Der Chef der Alibaba-Tochter Dingtalk, Chen Hang, hat laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg das Unternehmen verlassen. Hintergrund sei eine Debatte über die Ausrichtung der Strategie zur Künstlichen Intelligenz (KI) bei dem Anbieter von Kommunikationsdiensten für Unternehmen gewesen. "Die KI- und Cloud-Strategie von Alibaba ist zwar intakt, die ungewöhnlich häufigen Führungswechsel deuteten jedoch auf anhaltende Probleme bei der Umsetzung in den verschiedenen Geschäftsbereichen hin", schreiben die Experten des Finanzdienstleisters Zephirin. 13.45 Uhr - Das Ende eines jahrelangen Rechtsstreits gibt den Aktien der türkischen Halkbank(HALKB.IS) Auftrieb. Die Papiere legen um fast vier Prozent zu. Das US-Justizministerium beantragte, ein Strafverfahren gegen das staatliche Geldhaus einzustellen. Der Bank war 2019 von US-Staatsanwälten vorgeworfen worden, dem Iran bei der Umgehung von US-Sanktionen geholfen zu haben. Halkbank teilte mit, das Verfahren werde nun abgeschlossen, nachdem ein Gericht dem Antrag stattgegeben habe. Mit dem Abschluss werde der Halkbank eine erhebliche Last von den Schultern genommen, sodass sie leichter Kredite im Ausland aufnehmen könne, schrieb das Brokerhaus Ata Yatirim. 11.05 Uhr - Maue Geschäftsaussichten des britischen Sicherheits- und Medizintechnikkonzerns Halma(HLMA.L) vergraulen die Anleger. Die Aktien stürzen um 15,5 Prozent ab und sind die größten Verlierer im Londoner Leitindex FTSE(.FTSE). Das Unternehmen rechnet für das bis März 2027 laufende Geschäftsjahr lediglich mit einem währungsbereinigten organischen Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Im Vorjahr hatte das Wachstum noch 16 Prozent betragen. Haupttreiber war das Photonik-Geschäft, das lichtbasierte Technologie in Sensoren und Überwachungssystemen, unter anderem für Rechenzentren, einsetzt. Dieses werde der Prognose zufolge im laufenden Jahr wohl ein Wachstum von rund fünf Prozentpunkten aufweisen, was die Investoren enttäuschen dürfte, erklärten die Analysten von JP Morgan. 10.20 Uhr - Anleger sehen über einen trüben Ausblick von Wizz Air(WIZZ.L) hinweg und greifen bei den Aktien der Billigfluglinie zu. Die Papiere steigen um 5,4 Prozent und stehen bei 1019 Pence. Der operative Gewinn im Geschäftsjahr 2026 (per Ende März) von 139,7 Millionen Euro übertraf die Analystenerwartungen, die im Schnitt von 88,51 Millionen Euro ausgegangen waren. Für das erste Quartal rechnet Wizz jedoch wegen der negativen Folgen des Iran-Krieges für die Luftfahrtbranche mit einem geringeren Umsatz pro verfügbarem Sitzkilometer. Mangels langfristiger Planungssicherheit verzichtete der Konzern zudem auf eine Prognose für das Geschäftsjahr 2027. 08.15 Uhr - Die durch den Kursrutsch von Oracle(ORCL.N) eingetrübte Stimmung in der Softwarebranche drückt auch SAP(SAPG.DE) ins Minus. Die Papiere finden sich mit einem Abschlag von 1,5 Prozent im frühen Frankfurter Handel am Dax(.GDAXI)-Ende wieder. Oracle hat mit massiven Finanzierungsplänen Anleger in Sorge versetzt und seine Aktie damit auf Talfahrt geschickt. Im nachbörslichen US-Handel rutschten die Titel um knapp neun Prozent ab.
Folgende Aktien werden am Donnerstag mit Dividendenabschlag gehandelt:
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)