09.06.26
10:27
Reuters
Frankfurt, 09. Jun (Reuters) - Nach positiven Einschätzungen von Analysten decken sich Anleger bei den beiden Rivalen Givaudan und Symrise ein. Der Schweizer Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan(GIVN.S) klettert in der Spitze um 6,3 Prozent und ist damit auf Kurs zum größten Tagesplus seit mehr als zwei Jahren. Die Analysten der Deutschen Bank stuften die Titel auf "Buy" von zuvor "Hold" hoch. JPMorgan setzte die Titel auf "Positive Catalyst Watch", nachdem sie die Titel kürzlich auf "Overweight" hochgestuft hatten. Im Windschatten legt auch der kleinere Konkurrent Symrise(SY1G.DE) zu und ist mit einem Plus von 5,5 Prozent stärkster Dax-Wert.
Nach Treffen mit Managementteams von insgesamt sieben Duft- und Inhaltsstoffunternehmen zogen die Analysten der Deutschen Bank ein positives Fazit: "Alle Unternehmensvertreter vermittelten insgesamt eher beruhigende Signale." Die Nachfrage bleibe solide und die Bedingungen im zweiten Quartal hielten sich nach dem Anziehen im März auf gutem Niveau. Bei den meisten Unternehmen erwarteten die Experten eine beschleunigte organische Umsatzentwicklung im Quartalsverlauf.
"Derzeit scheint der Kostendruck beherrschbar zu sein und kann relativ schnell an die Kunden weitergegeben werden, sodass die Profitabilität insgesamt gut abgesichert bleibt – insbesondere da bei vielen Unternehmen der Fokus auf interne Effizienzmaßnahmen weiterhin stark ausgeprägt ist." Vor allem bei Givaudan und der britischen Spezialchemiefirma Croda(CRDA.L) erwarten die Analysten der Deutschen Bank Ergebnisse für das zweite Quartal oberhalb der Konsensschätzungen. Croda-Aktien ziehen in London bis zu 3,4 Prozent an.
Auch die Analysten von JPMorgan äußerten sich optimistisch, nachdem der Tiefpunkt im ersten Quartal überwunden worden sei. "Für Fragrance & Beauty sehen wir ein leichtes Anziehen auf plus 6,3 Prozent, getragen von einem starken Geschäft mit Konsumduftstoffen bei einer niedrigeren Vergleichsbasis", hieß es in einer Studie zu Givaudan. "Das macht auch Symrise und ich denke, das zieht sie mit", kommentierte ein Händler. JPMorgan zufolge dürfte die Rohstoffinflation zwar zunehmen. "Wir sehen jedoch einen moderateren Kostenanstieg als zuvor angenommen, der durch schrittweise steigende Preise ausgeglichen werden dürfte."
(Bericht von Stefanie Geiger, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
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Frankfurt, 09. Jun (Reuters) - Nach positiven Einschätzungen von Analysten decken sich Anleger bei den beiden Rivalen Givaudan und Symrise ein. Der Schweizer Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan(GIVN.S) klettert in der Spitze um 6,3 Prozent und ist damit auf Kurs zum größten Tagesplus seit mehr als zwei Jahren. Die Analysten der Deutschen Bank stuften die Titel auf "Buy" von zuvor "Hold" hoch. JPMorgan setzte die Titel auf "Positive Catalyst Watch", nachdem sie die Titel kürzlich auf "Overweight" hochgestuft hatten. Im Windschatten legt auch der kleinere Konkurrent Symrise(SY1G.DE) zu und ist mit einem Plus von 5,5 Prozent stärkster Dax-Wert.
Nach Treffen mit Managementteams von insgesamt sieben Duft- und Inhaltsstoffunternehmen zogen die Analysten der Deutschen Bank ein positives Fazit: "Alle Unternehmensvertreter vermittelten insgesamt eher beruhigende Signale." Die Nachfrage bleibe solide und die Bedingungen im zweiten Quartal hielten sich nach dem Anziehen im März auf gutem Niveau. Bei den meisten Unternehmen erwarteten die Experten eine beschleunigte organische Umsatzentwicklung im Quartalsverlauf.
"Derzeit scheint der Kostendruck beherrschbar zu sein und kann relativ schnell an die Kunden weitergegeben werden, sodass die Profitabilität insgesamt gut abgesichert bleibt – insbesondere da bei vielen Unternehmen der Fokus auf interne Effizienzmaßnahmen weiterhin stark ausgeprägt ist." Vor allem bei Givaudan und der britischen Spezialchemiefirma Croda(CRDA.L) erwarten die Analysten der Deutschen Bank Ergebnisse für das zweite Quartal oberhalb der Konsensschätzungen. Croda-Aktien ziehen in London bis zu 3,4 Prozent an.
Auch die Analysten von JPMorgan äußerten sich optimistisch, nachdem der Tiefpunkt im ersten Quartal überwunden worden sei. "Für Fragrance & Beauty sehen wir ein leichtes Anziehen auf plus 6,3 Prozent, getragen von einem starken Geschäft mit Konsumduftstoffen bei einer niedrigeren Vergleichsbasis", hieß es in einer Studie zu Givaudan. "Das macht auch Symrise und ich denke, das zieht sie mit", kommentierte ein Händler. JPMorgan zufolge dürfte die Rohstoffinflation zwar zunehmen. "Wir sehen jedoch einen moderateren Kostenanstieg als zuvor angenommen, der durch schrittweise steigende Preise ausgeglichen werden dürfte."
(Bericht von Stefanie Geiger, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder (für Unternehmen und Märkte)