04.06.26
20:48
Reuters
| * Hoffnung auf Ende des Iran-Krieges | |
| * | Chipkonzern Broadcom verfehlt Umsatzerwartungen |
| * | SpaceX started Roadshow |
| (Neu: Schlusskurse) | |
| New York, 04. Jun (Reuters) - Die Hoffnung auf ein Ende | |
| des Iran-Krieges hat der Wall Street am Donnerstag Auftrieb | |
| gegeben und dem Dow-Jones-Index ein Rekordhoch beschert. | |
| Enttäuschende Zahlen des Chip-Konzerns Broadcom drückten dagegen | |
| auf die technologielastige Nasdaq. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der | |
| Standardwerte schloss 1,7 Prozent höher auf 51.562 Punkten. Der | |
| breiter gefasste S&P 500(.SPX) rückte um 0,4 Prozent auf 7584 | |
| Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) gab | |
| dagegen 0,1 Prozent auf 26.831 Punkte nach. | |
Für Optimismus unter den Anlegern sorgten diplomatische Bemühungen im Nahen Osten. Das US-Repräsentantenhaus verabschiedete am Mittwoch einen Gesetzentwurf, der Präsident Donald Trump an einer Fortsetzung des Krieges gegen den Iran hindern soll. Zudem schürte ein von den USA vermitteltes Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und dem Libanon die Hoffnung auf eine baldige Lösung des Konflikts, auch wenn die pro-iranische Hisbollah-Miliz die Feuerpause ablehnte. Ein Rückgang der Ölpreise spiegelte die Erwartung wider, dass der Tankerverkehr durch die wichtige Straße von Hormus in Kürze wieder aufgenommen werden könnte.
Im Technologiesektor sorgte Broadcom(AVGO.O) für Ernüchterung. Der Chip-Hersteller verfehlte die Umsatzerwartungen, woraufhin die Aktien um 12,6 Prozent einbrachen. Dies dämpfte die jüngste Euphorie rund um das Thema Künstliche Intelligenz (KI), die Chip-Werte im bisherigen Jahresverlauf stark angetrieben hatte. In der Folge gaben auch andere Branchenwerte wie Advanced Micro Devices (AMD)(AMD.O), Micron Technology(MU.O) und Qualcomm(QCOM.O) zwischen 2,6 und 7,7 Prozent nach. Marvell Technology(MRVL.O) legten dagegen um 4,9 Prozent zu.
Bei den Konjunkturdaten rückte der Arbeitsmarkt in den Fokus. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stieg überraschend um 6,1 Prozent. Zudem zeigte ein Bericht der Personalberatung Challenger, Gray & Christmas, dass die Zahl der angekündigten Stellenstreichungen bei US-Unternehmen im Mai um elf Prozent auf 97.006 in die Höhe geschnellt ist. Fast 40 Prozent dieser Entlassungen wurden auf den zunehmenden Einsatz von KI zurückgeführt.
Bei den Einzelwerten profitierten UnitedHealth(UNH.N) von einer Hochstufung durch die Bank of America auf "Buy" und gewannen 5,2 Prozent. Blackstone(BX.N) stiegen um 7,5 Prozent. Der Vermögensverwalter hatte als Reaktion auf eine Zunahme von Rückgabeforderungen die Auszahlungen aus seinem privaten Kreditfonds begrenzt. Die Papiere der Cybersicherheitsfirma CrowdStrike(CRWD.O) fielen nach einem Anstieg der vierteljährlichen Betriebsausgaben um 3,8 Prozent.
Unterdessen startete SpaceX(SPCX.O) eine Investoren-Roadshow für sein für den 12. Juni geplantes Börsendebüt. Das von Elon Musk geführte Raumfahrtunternehmen strebt einen Rekord-Börsengang an, der 75 Milliarden Dollar einbringen und die Firma mit 1,75 Billionen Dollar bewerten soll.
(Bericht von Stephen Culp und Medha Singh Bearbeitet von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
04.06.26
20:48
Reuters
(Neu: Schlusskurse) New York, 04. Jun (Reuters) - Die Hoffnung auf ein Ende des Iran-Krieges hat der Wall Street am Donnerstag Auftrieb gegeben und dem Dow-Jones-Index ein Rekordhoch beschert. Enttäuschende Zahlen des Chip-Konzerns Broadcom drückten dagegen auf die technologielastige Nasdaq. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte schloss 1,7 Prozent höher auf 51.562 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) rückte um 0,4 Prozent auf 7584 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) gab dagegen 0,1 Prozent auf 26.831 Punkte nach.
Für Optimismus unter den Anlegern sorgten diplomatische Bemühungen im Nahen Osten. Das US-Repräsentantenhaus verabschiedete am Mittwoch einen Gesetzentwurf, der Präsident Donald Trump an einer Fortsetzung des Krieges gegen den Iran hindern soll. Zudem schürte ein von den USA vermitteltes Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und dem Libanon die Hoffnung auf eine baldige Lösung des Konflikts, auch wenn die pro-iranische Hisbollah-Miliz die Feuerpause ablehnte. Ein Rückgang der Ölpreise spiegelte die Erwartung wider, dass der Tankerverkehr durch die wichtige Straße von Hormus in Kürze wieder aufgenommen werden könnte.
Im Technologiesektor sorgte Broadcom(AVGO.O) für Ernüchterung. Der Chip-Hersteller verfehlte die Umsatzerwartungen, woraufhin die Aktien um 12,6 Prozent einbrachen. Dies dämpfte die jüngste Euphorie rund um das Thema Künstliche Intelligenz (KI), die Chip-Werte im bisherigen Jahresverlauf stark angetrieben hatte. In der Folge gaben auch andere Branchenwerte wie Advanced Micro Devices (AMD)(AMD.O), Micron Technology(MU.O) und Qualcomm(QCOM.O) zwischen 2,6 und 7,7 Prozent nach. Marvell Technology(MRVL.O) legten dagegen um 4,9 Prozent zu.
Bei den Konjunkturdaten rückte der Arbeitsmarkt in den Fokus. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stieg überraschend um 6,1 Prozent. Zudem zeigte ein Bericht der Personalberatung Challenger, Gray & Christmas, dass die Zahl der angekündigten Stellenstreichungen bei US-Unternehmen im Mai um elf Prozent auf 97.006 in die Höhe geschnellt ist. Fast 40 Prozent dieser Entlassungen wurden auf den zunehmenden Einsatz von KI zurückgeführt.
Bei den Einzelwerten profitierten UnitedHealth(UNH.N) von einer Hochstufung durch die Bank of America auf "Buy" und gewannen 5,2 Prozent. Blackstone(BX.N) stiegen um 7,5 Prozent. Der Vermögensverwalter hatte als Reaktion auf eine Zunahme von Rückgabeforderungen die Auszahlungen aus seinem privaten Kreditfonds begrenzt. Die Papiere der Cybersicherheitsfirma CrowdStrike(CRWD.O) fielen nach einem Anstieg der vierteljährlichen Betriebsausgaben um 3,8 Prozent.
Unterdessen startete SpaceX(SPCX.O) eine Investoren-Roadshow für sein für den 12. Juni geplantes Börsendebüt. Das von Elon Musk geführte Raumfahrtunternehmen strebt einen Rekord-Börsengang an, der 75 Milliarden Dollar einbringen und die Firma mit 1,75 Billionen Dollar bewerten soll.
(Bericht von Stephen Culp und Medha Singh Bearbeitet von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)