04.06.26
06:57
Reuters
Frankfurt, 04. Jun (Reuters) - Anleger an den asiatischen Börsen haben am Donnerstag den Rückwärtsgang eingelegt. Das Wiederaufflammen der Kämpfe zwischen den USA und dem Iran dämpfte die Risikobereitschaft. Der japanische Leitindex Nikkei(.N225) rutschte in Tokio um 1,4 Prozent auf 67.470 Punkte ab, nachdem er am Mittwoch noch ein Rekordhoch erreicht hatte. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) verlor 1,1 Prozent. Die Börse Shanghai(.SSEC) lag 0,9 Prozent tiefer. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) sackte um 0,8 Prozent auf 4897 Punkte ab.
"Die Finanzmärkte haben wieder auf Risikovermeidung geschaltet, da die USA und der Iran erneut das Feuer aufeinander eröffnet haben", sagten die Analysten von Westpac. Bislang scheint es bei den Verhandlungen um ein Friedensabkommen nach iranischen Angaben keine Fortschritte zu geben. Das US-Militär griff am Mittwoch nach eigenen Angaben eine militärische Bodenstation auf der iranischen Insel Qeschm an und reagierte damit auf iranische Raketenangriffe. US-Präsident Donald Trump stellte indes eine baldige Einigung mit dem Iran in Aussicht.
Zudem sorgte ein enttäuschender Umsatzausblick des US-Chipkonzerns Broadcom(AVGO.O) für einen Ausverkauf bei Werten aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). Die Aktien des Technologieinvestors SoftBank(9984.T) stürzten in Tokio um rund elf Prozent ab und waren damit der größte Verlierer im Nikkei. Die Papiere der Hersteller von Rechenzentrumsmaterialien Ibiden(4062.T) und Fujikura(5803.T) gaben knapp acht beziehungsweise 3,6 Prozent nach. "Die Fundamentaldaten für Aktien aus dem Chipbereich bleiben jedoch stark. Diese Aktien werden zusammen mit KI-bezogenen Aktien weiterhin im Fokus der Anleger stehen", sagte Shuutarou Yasuda, Marktanalyst bei Tokai Tokyo Intelligence Laboratory.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Donnerstag | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | ||
| Topix(.TOPX) | 3.950,07 | -1,1% |
| Shanghai(.SSEC) | 4.061,83 | -0,5% |
| CSI300(.CSI300) | 4.914,21 | -0,5% |
| Hang Seng(.HSI) | 25.223,72 | -1,6% |
| Kospi(.KS11) | 8.670,27 | -1,5% |
----------
| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1609 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3426 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 159,87 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,7904 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,7751 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.529,40 |
(Bericht von Junko Fujita, Anika Ross. Redigiert von Hans Busemann Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
04.06.26
06:57
Reuters
Frankfurt, 04. Jun (Reuters) - Anleger an den asiatischen Börsen haben am Donnerstag den Rückwärtsgang eingelegt. Das Wiederaufflammen der Kämpfe zwischen den USA und dem Iran dämpfte die Risikobereitschaft. Der japanische Leitindex Nikkei(.N225) rutschte in Tokio um 1,4 Prozent auf 67.470 Punkte ab, nachdem er am Mittwoch noch ein Rekordhoch erreicht hatte. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) verlor 1,1 Prozent. Die Börse Shanghai(.SSEC) lag 0,9 Prozent tiefer. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) sackte um 0,8 Prozent auf 4897 Punkte ab.
"Die Finanzmärkte haben wieder auf Risikovermeidung geschaltet, da die USA und der Iran erneut das Feuer aufeinander eröffnet haben", sagten die Analysten von Westpac. Bislang scheint es bei den Verhandlungen um ein Friedensabkommen nach iranischen Angaben keine Fortschritte zu geben. Das US-Militär griff am Mittwoch nach eigenen Angaben eine militärische Bodenstation auf der iranischen Insel Qeschm an und reagierte damit auf iranische Raketenangriffe. US-Präsident Donald Trump stellte indes eine baldige Einigung mit dem Iran in Aussicht.
Zudem sorgte ein enttäuschender Umsatzausblick des US-Chipkonzerns Broadcom(AVGO.O) für einen Ausverkauf bei Werten aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). Die Aktien des Technologieinvestors SoftBank(9984.T) stürzten in Tokio um rund elf Prozent ab und waren damit der größte Verlierer im Nikkei. Die Papiere der Hersteller von Rechenzentrumsmaterialien Ibiden(4062.T) und Fujikura(5803.T) gaben knapp acht beziehungsweise 3,6 Prozent nach. "Die Fundamentaldaten für Aktien aus dem Chipbereich bleiben jedoch stark. Diese Aktien werden zusammen mit KI-bezogenen Aktien weiterhin im Fokus der Anleger stehen", sagte Shuutarou Yasuda, Marktanalyst bei Tokai Tokyo Intelligence Laboratory.
(Bericht von Junko Fujita, Anika Ross. Redigiert von Hans Busemann Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter (für Politik und Konjunktur) oder (für Unternehmen und Märkte).)