03.06.26
08:36
Reuters
Zürich, 03. Jun (Reuters) - Nach der Begrenzung von Rücknahmen eines milliardenschweren Private-Equity-Fonds sind die Aktien des Schweizer Vermögensverwalters Partners Group(PGHN.S) am Mittwoch einbrochen. Die Aktien sackten im Morgenhandel um 16,9 Prozent auf 682,2 Franken ab und waren damit auf Kurs zum größten Tagesverlust der Firmengeschichte. Auslöser war ein Bericht der Nachrichtenagentur "Bloomberg", wonach des Partners Group Global Value Fund die Rücknahmen pro Quartal auf fünf Prozent des Fondswerts begrenze. Ein Firmensprecher bestätigte den Bericht.
Einer Mitteilung an die Anleger zufolge hätten die Abflüsse bei Privatmarktfonds beginnend bei Kreditfonds ab Ende 2025 branchenweit zugenommen. Diese Dynamik habe sich zuletzt beschleunigt und auf die Anlageklasse Private Equity übergegriffen, was auch den Partners Group Global Value betroffen habe. Dies habe im zweiten Quartal zu Netto-Rücknahmeforderungen geführt, die die Obergrenze von fünf Prozent des Fondswertes überstiegen. Gemäß den Prospektbedingungen werde der Fonds die Rückgaben auf fünf Prozent beschränken. Der Fonds bleibe für Zeichnungen geöffnet und investiere im Rahmen seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeit weiterhin aktiv, hieß es in der Mitteilung weiter.
(Bericht von Oliver Hirt und Marleen Käsebier. Geschrieben von Anika Ross Redigiert von Hans Busemann Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
03.06.26
08:36
Reuters
Zürich, 03. Jun (Reuters) - Nach der Begrenzung von Rücknahmen eines milliardenschweren Private-Equity-Fonds sind die Aktien des Schweizer Vermögensverwalters Partners Group(PGHN.S) am Mittwoch einbrochen. Die Aktien sackten im Morgenhandel um 16,9 Prozent auf 682,2 Franken ab und waren damit auf Kurs zum größten Tagesverlust der Firmengeschichte. Auslöser war ein Bericht der Nachrichtenagentur "Bloomberg", wonach des Partners Group Global Value Fund die Rücknahmen pro Quartal auf fünf Prozent des Fondswerts begrenze. Ein Firmensprecher bestätigte den Bericht.
Einer Mitteilung an die Anleger zufolge hätten die Abflüsse bei Privatmarktfonds beginnend bei Kreditfonds ab Ende 2025 branchenweit zugenommen. Diese Dynamik habe sich zuletzt beschleunigt und auf die Anlageklasse Private Equity übergegriffen, was auch den Partners Group Global Value betroffen habe. Dies habe im zweiten Quartal zu Netto-Rücknahmeforderungen geführt, die die Obergrenze von fünf Prozent des Fondswertes überstiegen. Gemäß den Prospektbedingungen werde der Fonds die Rückgaben auf fünf Prozent beschränken. Der Fonds bleibe für Zeichnungen geöffnet und investiere im Rahmen seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeit weiterhin aktiv, hieß es in der Mitteilung weiter.
(Bericht von Oliver Hirt und Marleen Käsebier. Geschrieben von Anika Ross Redigiert von Hans Busemann Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)