01.06.26
20:44
Reuters
| * Iran stoppt indirekte Verhandlungen mit den USA | |
| * | Ölpreise ziehen kräftig an |
| * | Nvidia steigt mit neuem Prozessor in PC-Markt ein |
| * | Software-Aktien erholen sich weiter |
| (Schlusskurse) | |
| New York, 01. Jun (Reuters) - Die Hoffnung auf | |
| Fortschritte bei den Friedensverhandlungen im Nahen Osten und | |
| die anhaltende Begeisterung für Künstliche Intelligenz (KI) | |
| haben der Wall Street am Montag Auftrieb gegeben. Der | |
| Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte schloss 0,1 Prozent | |
| höher auf 51.079 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) | |
| rückte um fast 0,3 Prozent auf knapp 7600 Zähler vor, der Index | |
| der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) gewann 0,4 Prozent auf 27.087 | |
| Punkte. S&P 500 und Nasdaq erreichten damit neue Rekordhochs. | |
US-Präsident Donald Trump erklärte, die Gespräche mit dem Iran würden fortgesetzt. Eine iranische Nachrichtenagentur hatte dagegen gemeldet, Teheran setze die indirekten Verhandlungen mit Washington nach neuen Angriffen aus. Die Eskalation ließ die Ölpreise steigen und schürte Sorgen, dass ein längerer Krieg die Inflation anheizen könnte.
"Wir wissen nicht wirklich, woran wir sind", sagte Thomas Martin, Portfoliomanager bei GLOBALT. Der Markt gehe zwar von einer künftigen Einigung aus, es fehle jedoch an verlässlichen Informationen. Für Erleichterung sorgte Trump zudem mit der Aussage nach einem Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, dass keine israelischen Truppen in die libanesische Hauptstadt Beirut einrücken würden.
Bei den Einzelwerten standen Technologieaktien im Rampenlicht. Papiere von Nvidia(NVDA.O) kletterten um 6,3 Prozent. Der Chipkonzern stellte einen neuen Prozessor vor, der KI-Funktionen direkt in PCs integriert. Der Chip sei das Ergebnis einer dreijährigen Partnerschaft mit Microsoft(MSFT.O), sagte Nvidia-Chef Jensen Huang. Microsoft-Aktien legten daraufhin um 2,3 Prozent zu. Auch andere Halbleiterwerte profitierten: Die Titel von Micron(MU.O) übersprangen mit einem Plus von 6,6 Prozent erstmals die Marke von 1000 Dollar. Dagegen gaben Qualcomm(QCOM.O) und Intel(INTC.O) um 8,8 beziehungsweise 4,7 Prozent nach.
Software-Aktien erholten sich zudem von ihren jüngsten Verlusten, die durch Sorgen vor Verwerfungen durch KI ausgelöst worden waren. ServiceNow(NOW.N) und IBM(IBM.N) stiegen um 9,2 und 7,6 Prozent. Cadence Design Systems(CDNS.O) gewannen 10,5 Prozent, nachdem das Unternehmen einen KI-Agenten für das Chipdesign auf Basis von Nvidia-Technologie auf den Markt gebracht hatte.
Im weiteren Wochenverlauf rücken die am Mittwoch anstehenden Quartalszahlen von Broadcom(AVGO.O) in den Fokus der Investoren, die sich davon weitere Hinweise auf die Nachfrage nach KI-Servern erhoffen. Mit Blick auf die US-Wirtschaft warten die Anleger auch auf den Arbeitsmarktbericht am Freitag. Dieser gilt als wichtiger Indikator vor der ersten Zinssitzung der US-Notenbank Fed unter dem neuen Chef Kevin Warsh in diesem Monat. Zudem wuchs die US-Industrie im Mai den fünften Monat in Folge.
(Bericht von Stephen Culp Bearbeitet von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
01.06.26
20:44
Reuters
(Schlusskurse) New York, 01. Jun (Reuters) - Die Hoffnung auf Fortschritte bei den Friedensverhandlungen im Nahen Osten und die anhaltende Begeisterung für Künstliche Intelligenz (KI) haben der Wall Street am Montag Auftrieb gegeben. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte schloss 0,1 Prozent höher auf 51.079 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) rückte um fast 0,3 Prozent auf knapp 7600 Zähler vor, der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) gewann 0,4 Prozent auf 27.087 Punkte. S&P 500 und Nasdaq erreichten damit neue Rekordhochs.
US-Präsident Donald Trump erklärte, die Gespräche mit dem Iran würden fortgesetzt. Eine iranische Nachrichtenagentur hatte dagegen gemeldet, Teheran setze die indirekten Verhandlungen mit Washington nach neuen Angriffen aus. Die Eskalation ließ die Ölpreise steigen und schürte Sorgen, dass ein längerer Krieg die Inflation anheizen könnte.
"Wir wissen nicht wirklich, woran wir sind", sagte Thomas Martin, Portfoliomanager bei GLOBALT. Der Markt gehe zwar von einer künftigen Einigung aus, es fehle jedoch an verlässlichen Informationen. Für Erleichterung sorgte Trump zudem mit der Aussage nach einem Telefonat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, dass keine israelischen Truppen in die libanesische Hauptstadt Beirut einrücken würden.
TECHNOLOGIE-AKTIEN IM FOKUS
Bei den Einzelwerten standen Technologieaktien im Rampenlicht. Papiere von Nvidia(NVDA.O) kletterten um 6,3 Prozent. Der Chipkonzern stellte einen neuen Prozessor vor, der KI-Funktionen direkt in PCs integriert. Der Chip sei das Ergebnis einer dreijährigen Partnerschaft mit Microsoft(MSFT.O), sagte Nvidia-Chef Jensen Huang. Microsoft-Aktien legten daraufhin um 2,3 Prozent zu. Auch andere Halbleiterwerte profitierten: Die Titel von Micron(MU.O) übersprangen mit einem Plus von 6,6 Prozent erstmals die Marke von 1000 Dollar. Dagegen gaben Qualcomm(QCOM.O) und Intel(INTC.O) um 8,8 beziehungsweise 4,7 Prozent nach.
Software-Aktien erholten sich zudem von ihren jüngsten Verlusten, die durch Sorgen vor Verwerfungen durch KI ausgelöst worden waren. ServiceNow(NOW.N) und IBM(IBM.N) stiegen um 9,2 und 7,6 Prozent. Cadence Design Systems(CDNS.O) gewannen 10,5 Prozent, nachdem das Unternehmen einen KI-Agenten für das Chipdesign auf Basis von Nvidia-Technologie auf den Markt gebracht hatte.
Im weiteren Wochenverlauf rücken die am Mittwoch anstehenden Quartalszahlen von Broadcom(AVGO.O) in den Fokus der Investoren, die sich davon weitere Hinweise auf die Nachfrage nach KI-Servern erhoffen. Mit Blick auf die US-Wirtschaft warten die Anleger auch auf den Arbeitsmarktbericht am Freitag. Dieser gilt als wichtiger Indikator vor der ersten Zinssitzung der US-Notenbank Fed unter dem neuen Chef Kevin Warsh in diesem Monat. Zudem wuchs die US-Industrie im Mai den fünften Monat in Folge.
(Bericht von Stephen Culp Bearbeitet von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte))