28.05.26
08:49
Reuters
Frankfurt, 28. Mai (Reuters) - Der starke Dollar(.DXY) und Spekulationen auf steigende US-Zinsen haben den Goldpreis(XAU=) auf ein Zwei-Monats-Tief gedrückt. Das Edelmetall fiel in der Spitze um zwei Prozent auf 4367 Dollar je Feinunze. Der Dollar-Index(.DXY) kletterte angesichts der schwindenden Friedenshoffnungen nach neuen US-Angriffen im Iran mit 99,54 Punkten auf den höchsten Stand seit Anfang April. Ein stärkerer Greenback macht das in Dollar gehandelte Gold für Inhaber anderer Währungen teurer. Die geopolitischen Spannungen blieben hoch und die Friedensverhandlungen seien noch immer ergebnislos, sagte Matt Simpson, Senior Analyst bei StoneX. "Daher gehe ich davon aus, dass der US-Dollar stark bleiben wird, was wiederum bedeutet, dass Gold wohl unter Druck bleibt."
Zusätzlich belastete auch die Aussicht auf höhere Zinsen der US-Notenbank Fed den Edelmetallpreis. Anleger stellen sich auf eine restriktivere Geldpolitik der Währungshüter ein, um die durch die Energiepreisexplosion anziehende Teuerung in den Griff zu bekommen. Gold gilt zwar als Inflationsschutz, doch höhere Zinsen schmälern tendenziell die Nachfrage nach dem zinslosen Edelmetall.
(Bericht von: Pablo Sinha, Daniela Pegna, redigiert von Kerstin Dörr. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging:
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Frankfurt, 28. Mai (Reuters) - Der starke Dollar(.DXY) und Spekulationen auf steigende US-Zinsen haben den Goldpreis(XAU=) auf ein Zwei-Monats-Tief gedrückt. Das Edelmetall fiel in der Spitze um zwei Prozent auf 4367 Dollar je Feinunze. Der Dollar-Index(.DXY) kletterte angesichts der schwindenden Friedenshoffnungen nach neuen US-Angriffen im Iran mit 99,54 Punkten auf den höchsten Stand seit Anfang April. Ein stärkerer Greenback macht das in Dollar gehandelte Gold für Inhaber anderer Währungen teurer. Die geopolitischen Spannungen blieben hoch und die Friedensverhandlungen seien noch immer ergebnislos, sagte Matt Simpson, Senior Analyst bei StoneX. "Daher gehe ich davon aus, dass der US-Dollar stark bleiben wird, was wiederum bedeutet, dass Gold wohl unter Druck bleibt."
Zusätzlich belastete auch die Aussicht auf höhere Zinsen der US-Notenbank Fed den Edelmetallpreis. Anleger stellen sich auf eine restriktivere Geldpolitik der Währungshüter ein, um die durch die Energiepreisexplosion anziehende Teuerung in den Griff zu bekommen. Gold gilt zwar als Inflationsschutz, doch höhere Zinsen schmälern tendenziell die Nachfrage nach dem zinslosen Edelmetall.
(Bericht von: Pablo Sinha, Daniela Pegna, redigiert von Kerstin Dörr. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging: