27.05.26
03:46
Reuters
Tokio, 27. Mai (Reuters) - Die asiatischen Börsen haben am Mittwoch zugelegt. Der japanische Leitindex Nikkei kletterte auf ein Rekordhoch. Dabei wogen in Tokio Kursgewinne bei indexschweren Chip-Werten die Verluste bei Finanz- und anderen Substanzwerten auf. So legten die Aktien des Halbleiterausrüsters Tokyo Electron(8035.T) und des Herstellers von Chip-Testanlagen Advantest(6857.T) jeweils um mehr als fünf Prozent zu. "Das Geld der Anleger konzentriert sich auf die boomenden Chip-Werte", erklärte Kazuaki Shimada, Chefstratege bei IwaiCosmo Securities. "Substanzwerte werden gemieden, da es keinen Grund gibt, sie zu kaufen, wenn Technologieaktien solide Renditen abwerfen." Der japanische Markt spiegele damit die Entwicklung an der Wall Street wider, sagte der Experte weiter. Dort hatten Halbleiteraktien nach der feiertagsbedingten Pause, getrieben von KI-Optimismus, den Anstieg angeführt, während der Dow-Jones-Index gefallen war. In Südkorea sprangen die Papiere von Samsung Electronics(005930.KS) um sechs Prozent nach oben. Neben der anhaltenden KI-Begeisterung beflügelte die Beilegung eines 18-tägigen Streiks durch eine Einigung über Bonuszahlungen den weltgrößten Hersteller von Speicherchips. Gegen den Trend gaben jedoch die Aktien von Xiaomi(1810.HK) in Hongkong um fast drei Prozent nach. Der chinesische Smartphone-Hersteller meldete für das erste Quartal einen Gewinnrückgang von 43 Prozent, da höhere Bauteilkosten und der heimische Wettbewerb das Geschäft belasteten.
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 159,25 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,7831 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung notierte rückte er etwas auf 0,7852 Franken(CHF=) vor. Parallel dazu blieb der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1632 Dollar und zog leicht auf 0,9137 Franken(EURCHF=) an.
Die Ölpreise verharrten unterdessen auf hohem Niveau, da die Anleger auf Signale für eine Verlängerung der brüchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran warteten. Die Stimmung bleibt jedoch anfällig für Schwankungen. Die Gespräche über einen dauerhaften Waffenstillstand in dem dreimonatigen Konflikt, der die Energiemärkte erschüttert hat, dauern an. Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent(LCOc1) aus der Nordsee um 1,0 Prozent auf 98,62 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI(CLc1) notierte 1,3 Prozent schwächer bei 92,69 Dollar.
Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich am Dienstag mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 50.461,68 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) gewann 0,6 Prozent auf 7.519,12 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) zog um 1,2 Prozent auf 26.656,18 Stellen an.
(Bericht von Hyunjoo Jin, Junko Fujita und Rocky Swift, geschrieben von Bettina Cosima Larrarte. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
27.05.26
03:46
Reuters
Tokio, 27. Mai (Reuters) - Die asiatischen Börsen haben am Mittwoch zugelegt. Der japanische Leitindex Nikkei kletterte auf ein Rekordhoch. Dabei wogen in Tokio Kursgewinne bei indexschweren Chip-Werten die Verluste bei Finanz- und anderen Substanzwerten auf. So legten die Aktien des Halbleiterausrüsters Tokyo Electron(8035.T) und des Herstellers von Chip-Testanlagen Advantest(6857.T) jeweils um mehr als fünf Prozent zu. "Das Geld der Anleger konzentriert sich auf die boomenden Chip-Werte", erklärte Kazuaki Shimada, Chefstratege bei IwaiCosmo Securities. "Substanzwerte werden gemieden, da es keinen Grund gibt, sie zu kaufen, wenn Technologieaktien solide Renditen abwerfen." Der japanische Markt spiegele damit die Entwicklung an der Wall Street wider, sagte der Experte weiter. Dort hatten Halbleiteraktien nach der feiertagsbedingten Pause, getrieben von KI-Optimismus, den Anstieg angeführt, während der Dow-Jones-Index gefallen war. In Südkorea sprangen die Papiere von Samsung Electronics(005930.KS) um sechs Prozent nach oben. Neben der anhaltenden KI-Begeisterung beflügelte die Beilegung eines 18-tägigen Streiks durch eine Einigung über Bonuszahlungen den weltgrößten Hersteller von Speicherchips. Gegen den Trend gaben jedoch die Aktien von Xiaomi(1810.HK) in Hongkong um fast drei Prozent nach. Der chinesische Smartphone-Hersteller meldete für das erste Quartal einen Gewinnrückgang von 43 Prozent, da höhere Bauteilkosten und der heimische Wettbewerb das Geschäft belasteten.
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 159,25 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,7831 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung notierte rückte er etwas auf 0,7852 Franken(CHF=) vor. Parallel dazu blieb der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1632 Dollar und zog leicht auf 0,9137 Franken(EURCHF=) an.
Die Ölpreise verharrten unterdessen auf hohem Niveau, da die Anleger auf Signale für eine Verlängerung der brüchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran warteten. Die Stimmung bleibt jedoch anfällig für Schwankungen. Die Gespräche über einen dauerhaften Waffenstillstand in dem dreimonatigen Konflikt, der die Energiemärkte erschüttert hat, dauern an. Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent(LCOc1) aus der Nordsee um 1,0 Prozent auf 98,62 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI(CLc1) notierte 1,3 Prozent schwächer bei 92,69 Dollar.
Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich am Dienstag mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 50.461,68 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) gewann 0,6 Prozent auf 7.519,12 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) zog um 1,2 Prozent auf 26.656,18 Stellen an.
(Bericht von Hyunjoo Jin, Junko Fujita und Rocky Swift, geschrieben von Bettina Cosima Larrarte. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter (für Politik und Konjunktur) oder (für Unternehmen und Märkte).)