25.05.26
03:19
Reuters
Singapur/Tokio, 25. Mai (Reuters) - Auch wenn eine rasche Einigung zwischen den USA, Israel und dem Iran nach widersprüchlichen Signalen aus Washington weiter ungewiss bleibt, hat die Aussicht auf ein Ende des Krieges im Iran die asiatischen Börsen am Montag angetrieben. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index(.N225) um 2,9 Prozent auf 65.142,81 Punkte zu und überwand damit erstmals die Marke von 65.000 Zählern. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) notierte 1,2 Prozent höher bei 3.940,49 Zählern. Auch in China griffen die Anleger zu: Die Börse Shanghai(.SSEC) gewann 0,5 Prozent auf 4.133,52 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) stieg um 0,9 Prozent auf 4.888,70 Punkte.
Japans stark von Energieimporten abhängige Wirtschaft profitierte besonders von der Aussicht auf eine Öffnung der Straße von Hormus. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende erklärt, Washington und Teheran hätten weitgehend eine Absichtserklärung ausgehandelt, ruderte später jedoch etwas zurück. "Der Ton geht durchweg in Richtung einer Art Lösung", sagte Chris Weston, Analysechef beim Broker Pepperstone. Die Anleger seien hinsichtlich einer Frist sehr geduldig geworden. Die Hoffnung auf sinkende Energiekosten beflügelte in Tokio vor allem den energieintensiven KI-Sektor.
Devisen
Im asiatischen Devisenhandel zogen sich die Anleger aus sicheren Häfen zurück. Der Dollar verlor 0,2 Prozent auf 158,83 Yen(JPY=) und gab 0,2 Prozent auf 6,7806 Yuan(CNY=) nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,4 Prozent niedriger bei 0,7818 Franken(CHF=). Parallel dazu stieg der Euro(EUR=) um 0,3 Prozent auf 1,1639 Dollar und zog leicht auf 0,9100 Franken(EURCHF=) an.
Ölpreise
Am Rohstoffmarkt sorgten die Friedenshoffnungen für einen deutlichen Preisrückgang, da eine Wiedereröffnung der für den globalen Energiehandel zentralen Schifffahrtsroute wahrscheinlicher wurde. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 4,7 Prozent auf 98,66 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 4,9 Prozent schwächer bei 91,91 Dollar.
Wall Street
Die US-Börsen hatten bereits vor dem Wochenende von der Aussicht auf eine Entspannung im Nahen Osten profitiert, während der Handel am Montag feiertagsbedingt ruhte. Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich am Freitag mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 50.579,70 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) gewann 0,4 Prozent auf 7.473,47 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) zog um 0,2 Prozent auf 26.343,97 Stellen an.
(Bericht von Ankur Banerjee, Ruth Chai und Rocky Swift, geschrieben von Alexandra Falk. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
25.05.26
03:19
Reuters
Singapur/Tokio, 25. Mai (Reuters) - Auch wenn eine rasche Einigung zwischen den USA, Israel und dem Iran nach widersprüchlichen Signalen aus Washington weiter ungewiss bleibt, hat die Aussicht auf ein Ende des Krieges im Iran die asiatischen Börsen am Montag angetrieben. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index(.N225) um 2,9 Prozent auf 65.142,81 Punkte zu und überwand damit erstmals die Marke von 65.000 Zählern. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) notierte 1,2 Prozent höher bei 3.940,49 Zählern. Auch in China griffen die Anleger zu: Die Börse Shanghai(.SSEC) gewann 0,5 Prozent auf 4.133,52 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) stieg um 0,9 Prozent auf 4.888,70 Punkte.
Japans stark von Energieimporten abhängige Wirtschaft profitierte besonders von der Aussicht auf eine Öffnung der Straße von Hormus. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende erklärt, Washington und Teheran hätten weitgehend eine Absichtserklärung ausgehandelt, ruderte später jedoch etwas zurück. "Der Ton geht durchweg in Richtung einer Art Lösung", sagte Chris Weston, Analysechef beim Broker Pepperstone. Die Anleger seien hinsichtlich einer Frist sehr geduldig geworden. Die Hoffnung auf sinkende Energiekosten beflügelte in Tokio vor allem den energieintensiven KI-Sektor.
Devisen
Im asiatischen Devisenhandel zogen sich die Anleger aus sicheren Häfen zurück. Der Dollar verlor 0,2 Prozent auf 158,83 Yen(JPY=) und gab 0,2 Prozent auf 6,7806 Yuan(CNY=) nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,4 Prozent niedriger bei 0,7818 Franken(CHF=). Parallel dazu stieg der Euro(EUR=) um 0,3 Prozent auf 1,1639 Dollar und zog leicht auf 0,9100 Franken(EURCHF=) an.
Ölpreise
Am Rohstoffmarkt sorgten die Friedenshoffnungen für einen deutlichen Preisrückgang, da eine Wiedereröffnung der für den globalen Energiehandel zentralen Schifffahrtsroute wahrscheinlicher wurde. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 4,7 Prozent auf 98,66 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 4,9 Prozent schwächer bei 91,91 Dollar.
Wall Street
Die US-Börsen hatten bereits vor dem Wochenende von der Aussicht auf eine Entspannung im Nahen Osten profitiert, während der Handel am Montag feiertagsbedingt ruhte. Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich am Freitag mit einem Plus von 0,6 Prozent bei 50.579,70 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) gewann 0,4 Prozent auf 7.473,47 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) zog um 0,2 Prozent auf 26.343,97 Stellen an.
(Bericht von Ankur Banerjee, Ruth Chai und Rocky Swift, geschrieben von Alexandra Falk. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)