22.05.26
14:39
Reuters
Frankfurt, 22. Mai (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
16.35 Uhr - Starke Geschäftszahlen des chinesischen PC-Herstellers Lenovo(0992.HK) ermuntern Anleger zum Einstieg bei US-Rivalen. Die Papiere von Dell(DELL.N) und HP(HPQ.N) legen um rund 15 und 13 Prozent zu. Lenovo gewannen in Hongkong fast 20 Prozent. Der weltgrößte PC-Hersteller hatte für das abgelaufene Quartal einen überraschend starken Umsatzanstieg von 27 Prozent gemeldet. Getragen wurde das Wachstum von einer starken Nachfrage, da die Verbraucher dem Unternehmen zufolge wegen drohender Preiserhöhungen ihre Käufe vorzogen. Die PC-Sparte, Lenovos größte Einnahmequelle, verzeichnete dabei mit einem Plus von 24 Prozent das höchste Quartalswachstum seit fünf Jahren.
16.20 Uhr - Maßnahmen der chinesischen Aufsichtsbehörden gegen illegale grenzüberschreitende Wertpapiergeschäfte belasten die US-notierten Aktien der chinesischen Online-Broker UP Fintech(TIGR.O) und Futu(FUTU.O). Beide Titel brechen an der Wall Street um jeweils rund 25 Prozent ein. Die Wertpapieraufsicht CSRC warf den Firmen vor, ohne Lizenz auf dem chinesischen Festland um Kunden zu werben und so illegal Geld in ausländische Wertpapiere, Futures und Fonds zu kanalisieren. Zugleich setzte sie UP und Futu eine zweijährige Frist, um die illegalen Aktivitäten zu beenden. Bestehende Kunden dürften in dieser Zeit nur noch ihre Wertpapiere verkaufen, aber keine neuen Anlagen erwerben, teilte die CSRC mit. Die Nachricht belastete auch andere in den USA gelistete chinesische Werte. PDD(PDD.O), JD.com(JD.O) und Alibaba(BABA.N) verloren zwischen knapp zwei und rund 3,5 Prozent. Unter Druck gerieten ebenfalls auf China spezialisierte Indexfonds (ETFs).
15.50 Uhr - Positive Ergebnisse einer Medikamentenstudie geben den Aktien des US-Pharmakonzerns Merck&Co(MRK.N) und seines chinesischen Partners Sichuan Kelun(6990.HK) Auftrieb. Die Titel von Merck legen an der Wall Street um 4,5 Prozent zu. Sichuan gewannen in Hongkong genauso viel. Die Unternehmen hatten mitgeteilt, dass ihre Kombinationstherapie gegen Lungenkrebs das Hauptziel einer Studie im Spätstadium erreicht habe. Das Risiko eines Fortschreitens der Krankheit oder des Todes sei um etwa 65 Prozent gesenkt worden. In der Studie wurde das experimentelle Medikament Sacituzumab Tirumotecan (sac-TMT) in Kombination mit Mercks Blockbuster-Krebsmittel Keytruda getestet. Die Ansprechrate der Kombinationstherapie lag den Angaben zufolge bei rund 70 Prozent, verglichen mit rund 40 Prozent bei Keytruda allein.
15.25 Uhr - Die Aktien der Italian Sea Group(TISGR.MI), Hersteller der Unglücksyacht "Bayesian", sacken um mehr als 37 Prozent ab. Verluste hätten das Grundkapital unter die gesetzliche Mindestgrenze gedrückt, teilte der Luxusyacht-Bauer mit. Ursache der Misere sei "koordiniertes Fehlverhalten einiger leitender Manager", hieß es. Es werde ein Sanierungsplan zur Sicherung des Geschäftsbetriebs erstellt. Die zur Gruppe gehörende Werft Perini Navi hatte die Luxusyacht "Bayesian" gebaut, die 2024 vor Sizilien im Sturm sank. Dabei kamen sieben Menschen ums Leben, darunter der britische Tech-Unternehmer Mike Lynch.
14.45 Uhr - Workday(WDAY.O) überzeugt die Anleger mit einem überraschend starken Wachstum. Die Aktien klettern im vorbörslichen US-Handel um rund zwölf Prozent. Der Anbieter von Cloud-basierter Unternehmenssoftware übertraf mit einem Umsatz von 2,54 Milliarden Dollar im ersten Quartal die Erwartungen. Die wichtigen Abo-Erlöse stiegen um 14,3 Prozent. 40 Prozent des Zuwachses entfielen dabei auf das Neugeschäft. Die Zahlen linderten die Sorgen der Anleger, dass KI-Konkurrenten wie Anthropic das Geschäft traditioneller Softwareanbieter stark beeinträchtigen könnten. "Wir sind uns nicht sicher, ob diese Ergebnisse unsere Einschätzung grundlegend ändern werden, aber sie liefern dennoch beruhigende Datenpunkte", sagen die Analysten von Barclays. Die Aktie ist seit Jahresbeginn um mehr als 43 Prozent gefallen.
11.01 Uhr - Nach dem deutlichen Kursrutsch vom Vortag macht die Istanbuler Börse(.XU100) etwas Boden gut. Der türkische Leitindex gewinnt knapp zwei Prozent, schwankt aber stark. Am Donnerstag war er angesichts der gerichtlichen Absetzung des türkischen Oppositionspolitikers Özgür Özel um sechs Prozent eingebrochen. Analysten gehen nicht davon aus, dass sich der Finanzmarkt schnell wieder beruhigt. Vor allem an der türkischen Lira(TRYTOM=D3) macht sich die Nervosität der Anleger bemerkbar. Die Landeswährung wertet weiter ab und markiert ein Rekordtief von 45,7500 Lira zum Dollar. Eine Notzinserhöhung vor der Sitzung der türkischen Zentralbank am 11. Juni sei nicht auszuschließen, falls der Verkaufsdruck auf die Lira anhalte oder sich verstärke, sagt Piotr Matys von InTouch Capital Markets.
10.50 Uhr - Das Ende der Fusionsgespräche mit dem US-Rivalen Estee Lauder(EL.N) hat die Aktien von Puig(PUIGb.MC) einbrechen lassen. Die Titel des spanischen Kosmetikkonzerns rutschen um rund 14 Prozent ab und sind damit das Schlusslicht im breit gefassten europäischen Stoxx-600-Index(.STOXX). Sollten die Verluste anhalten, wäre dies der schwärzeste Handelstag für das Unternehmen seit dem Börsengang im Jahr 2024. Die Papiere von Estée Lauder legten dagegen im nachbörslichen US-Handel am Donnerstag um mehr als zehn Prozent zu. Ein Zusammenschluss hätte einen 40 Milliarden Dollar schweren Luxuskosmetik-Riesen geschaffen, der dem Branchenprimus L'Oreal(OREP.PA) stärkere Konkurrenz gemacht hätte. Nun richte sich der Fokus erneut auf Puigs operative Entwicklung, wobei sich das Wachstum bei Parfüms verlangsame und der Druck im Nahen Osten und im Geschäft mit Reisenden anhalte, schreiben die Experten von JP Morgan.
10.17 Uhr - Die Aktien von Adidas(ADSGn.DE) und Puma(PUMG.DE) starten zum Wochenschluss durch. Die Titel gewinnen in der Spitze jeweils mehr als drei Prozent und gehören damit zu den stärksten Werten in Dax(.GDAXI) und MDax(.MDAXI). Ein Händler führt die Kursgewinne auf die besser als erwartet ausgefallenen Zahlen des Mitbewerbers Deckers Outdoor(DECK.N) zurück. Auch die Prognosen für den Jahresumsatz und den Gewinn liegen über den Schätzungen der Wall Street.
10.15 Uhr - Analystenkommentare zu den Folgen des Iran-Kriegs für die Chemiebranche belasten die Aktien von Lanxess(LXSG.DE). Die Titel des Spezialchemiekonzerns bröckeln um rund 2,5 Prozent auf 16,98 Euro ab und sind damit Schlusslicht im MDax(.MDAXI). Die Analysten von Goldman Sachs hatten sie von "Neutral" auf "Sell" herabgestuft und das Kursziel von 21 auf 13 Euro gesenkt. Grundlage ihrer bisherigen Einschätzung sei die Annahme einer Besserung des US-Industriezyklus gewesen. Diese Annahme sei jedoch durch die veränderten Energie- und Chemiepreise infolge des US-Iran-Konflikts überholt. Nun würden höhere Verkaufspreise durch gestiegene Rohstoff- und Energiekosten weitgehend ausgeglichen. Auch die kurzfristigen positiven Effekte des Iran-Kriegs für die Chemiebranche ließen bereits wieder nach, schrieben die Experten von JP Morgan, und setzten die Aktien auf "Neutral" nach zuvor "Overweight".
10.03 Uhr - Nach einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank sind die Aktien von DHL(DHLn.DE) hoch im Kurs. Die Titel steigen in der Spitze um 4,5 Prozent und sind damit Spitzenreiter im Dax(.GDAXI). Die DHL-Aktie notiere rund acht Prozent unter den Höchstständen vom Februar, was auf die Sorgen rund um das Thema KI-Disruption und die Konkurrenz durch Amazon zurückzuführen sei, heißt es in dem Kommentar. "Wir halten diese Befürchtungen für überzogen", resümieren die Analysten der Deutschen Bank. Sie setzen die Aktien hoch auf "Buy" von "Hold".
07.45 Uhr Folgende Aktien werden am Freitag mit Dividendenabschlag gehandelt:
| Deutsche Unternehmen | Schlusskurs | Dividende |
| Angaben in Euro | ||
| Fresenius Medical | 38,77 | 1,49 |
| Care AG(FMEG.DE) | ||
| Vonovia SE(VNAn.DE) | 22,29 | 1,25 |
| Hugo Boss | 35,98 | 0,04 |
| AG(BOSSn.DE) | ||
| Lanxess AG(LXSG.DE) | 17,41 | 0,10 |
| Nemetschek | 64,15 | 0,68 |
| SE(NEKG.DE) | ||
| United Internet | 26,38 | 0,50 |
| AG(UTDI.DE) | ||
| Saf-Holland | 19,18 | 0,65 |
| Se(SFQ.DE) |
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
22.05.26
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Frankfurt, 22. Mai (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
07.45 Uhr Folgende Aktien werden am Freitag mit Dividendenabschlag gehandelt:
10.03 Uhr Nach einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank sind die Aktien von DHL(DHLn.DE) hoch im Kurs. Die Titel steigen in der Spitze um 4,5 Prozent und sind damit Spitzenreiter im Dax(.GDAXI). Die DHL-Aktie notiere rund acht Prozent unter den Höchstständen vom Februar, was auf die Sorgen rund um das Thema KI-Disruption und die Konkurrenz durch Amazon zurückzuführen sei, heißt es in dem Kommentar. "Wir halten diese Befürchtungen für überzogen", resümieren die Analysten der Deutschen Bank. Sie setzen die Aktien hoch auf "Buy" von "Hold".
10.15 Uhr Analystenkommentare zu den Folgen des Iran-Kriegs für die Chemiebranche belasten die Aktien von Lanxess(LXSG.DE). Die Titel des Spezialchemiekonzerns bröckeln um rund 2,5 Prozent auf 16,98 Euro ab und sind damit Schlusslicht im MDax(.MDAXI). Die Analysten von Goldman Sachs hatten sie von "Neutral" auf "Sell" herabgestuft und das Kursziel von 21 auf 13 Euro gesenkt. Grundlage ihrer bisherigen Einschätzung sei die Annahme einer Besserung des US-Industriezyklus gewesen. Diese Annahme sei jedoch durch die veränderten Energie- und Chemiepreise infolge des US-Iran-Konflikts überholt. Nun würden höhere Verkaufspreise durch gestiegene Rohstoff- und Energiekosten weitgehend ausgeglichen. Auch die kurzfristigen positiven Effekte des Iran-Kriegs für die Chemiebranche ließen bereits wieder nach, schrieben die Experten von JP Morgan, und setzten die Aktien auf "Neutral" nach zuvor "Overweight".
10.17 Uhr Die Aktien von Adidas(ADSGn.DE) und Puma(PUMG.DE) starten zum Wochenschluss durch. Die Titel gewinnen in der Spitze jeweils mehr als drei Prozent und gehören damit zu den stärksten Werten in Dax(.GDAXI) und MDax(.MDAXI). Ein Händler führt die Kursgewinne auf die besser als erwartet ausgefallenen Zahlen des Mitbewerbers Deckers Outdoor(DECK.N) zurück. Auch die Prognosen für den Jahresumsatz und den Gewinn liegen über den Schätzungen der Wall Street.
10.50 Uhr Das Ende der Fusionsgespräche mit dem US-Rivalen Estee Lauder(EL.N) hat die Aktien von Puig(PUIGb.MC) einbrechen lassen. Die Titel des spanischen Kosmetikkonzerns rutschen um rund 14 Prozent ab und sind damit das Schlusslicht im breit gefassten europäischen Stoxx-600-Index(.STOXX). Sollten die Verluste anhalten, wäre dies der schwärzeste Handelstag für das Unternehmen seit dem Börsengang im Jahr 2024. Die Papiere von Estée Lauder legten dagegen im nachbörslichen US-Handel am Donnerstag um mehr als zehn Prozent zu. Ein Zusammenschluss hätte einen 40 Milliarden Dollar schweren Luxuskosmetik-Riesen geschaffen, der dem Branchenprimus L'Oreal(OREP.PA) stärkere Konkurrenz gemacht hätte. Nun richte sich der Fokus erneut auf Puigs operative Entwicklung, wobei sich das Wachstum bei Parfüms verlangsame und der Druck im Nahen Osten und im Geschäft mit Reisenden anhalte, schreiben die Experten von JP Morgan.
11.01 Uhr Nach dem deutlichen Kursrutsch vom Vortag macht die Istanbuler Börse(.XU100) etwas Boden gut. Der türkische Leitindex gewinnt knapp zwei Prozent, schwankt aber stark. Am Donnerstag war er angesichts der gerichtlichen Absetzung des türkischen Oppositionspolitikers Özgür Özel um sechs Prozent eingebrochen. Analysten gehen nicht davon aus, dass sich der Finanzmarkt schnell wieder beruhigt. Vor allem an der türkischen Lira(TRYTOM=D3) macht sich die Nervosität der Anleger bemerkbar. Die Landeswährung wertet weiter ab und markiert ein Rekordtief von 45,7500 Lira zum Dollar. Eine Notzinserhöhung vor der Sitzung der türkischen Zentralbank am 11. Juni sei nicht auszuschließen, falls der Verkaufsdruck auf die Lira anhalte oder sich verstärke, sagt Piotr Matys von InTouch Capital Markets.
14.45 Uhr Workday(WDAY.O) überzeugt die Anleger mit einem überraschend starken Wachstum. Die Aktien klettern im vorbörslichen US-Handel um rund zwölf Prozent. Der Anbieter von Cloud-basierter Unternehmenssoftware übertraf mit einem Umsatz von 2,54 Milliarden Dollar im ersten Quartal die Erwartungen. Die wichtigen Abo-Erlöse stiegen um 14,3 Prozent. 40 Prozent des Zuwachses entfielen dabei auf das Neugeschäft. Die Zahlen linderten die Sorgen der Anleger, dass KI-Konkurrenten wie Anthropic das Geschäft traditioneller Softwareanbieter stark beeinträchtigen könnten. "Wir sind uns nicht sicher, ob diese Ergebnisse unsere Einschätzung grundlegend ändern werden, aber sie liefern dennoch beruhigende Datenpunkte", sagen die Analysten von Barclays. Die Aktie ist seit Jahresbeginn um mehr als 43 Prozent gefallen.
15.25 Uhr Die Aktien der Italian Sea Group(TISGR.MI), Hersteller der Unglücksyacht "Bayesian", sacken um mehr als 37 Prozent ab. Verluste hätten das Grundkapital unter die gesetzliche Mindestgrenze gedrückt, teilte der Luxusyacht-Bauer mit. Ursache der Misere sei "koordiniertes Fehlverhalten einiger leitender Manager", hieß es. Es werde ein Sanierungsplan zur Sicherung des Geschäftsbetriebs erstellt. Die zur Gruppe gehörende Werft Perini Navi hatte die Luxusyacht "Bayesian" gebaut, die 2024 vor Sizilien im Sturm sank. Dabei kamen sieben Menschen ums Leben, darunter der britische Tech-Unternehmer Mike Lynch.
15.50 Uhr Positive Ergebnisse einer Medikamentenstudie geben den Aktien des US-Pharmakonzerns Merck&Co(MRK.N) und seines chinesischen Partners Sichuan Kelun(6990.HK) Auftrieb. Die Titel von Merck legen an der Wall Street um 4,5 Prozent zu. Sichuan gewannen in Hongkong genauso viel. Die Unternehmen hatten mitgeteilt, dass ihre Kombinationstherapie gegen Lungenkrebs das Hauptziel einer Studie im Spätstadium erreicht habe. Das Risiko eines Fortschreitens der Krankheit oder des Todes sei um etwa 65 Prozent gesenkt worden. In der Studie wurde das experimentelle Medikament Sacituzumab Tirumotecan (sac-TMT) in Kombination mit Mercks Blockbuster-Krebsmittel Keytruda getestet. Die Ansprechrate der Kombinationstherapie lag den Angaben zufolge bei rund 70 Prozent, verglichen mit rund 40 Prozent bei Keytruda allein.
16.20 Uhr Maßnahmen der chinesischen Aufsichtsbehörden gegen illegale grenzüberschreitende Wertpapiergeschäfte belasten die US-notierten Aktien der chinesischen Online-Broker UP Fintech(TIGR.O) und Futu(FUTU.O). Beide Titel brechen an der Wall Street um jeweils rund 25 Prozent ein. Die Wertpapieraufsicht CSRC warf den Firmen vor, ohne Lizenz auf dem chinesischen Festland um Kunden zu werben und so illegal Geld in ausländische Wertpapiere, Futures und Fonds zu kanalisieren. Zugleich setzte sie UP und Futu eine zweijährige Frist, um die illegalen Aktivitäten zu beenden. Bestehende Kunden dürften in dieser Zeit nur noch ihre Wertpapiere verkaufen, aber keine neuen Anlagen erwerben, teilte die CSRC mit. Die Nachricht belastete auch andere in den USA gelistete chinesische Werte. PDD(PDD.O), JD.com(JD.O) und Alibaba(BABA.N) verloren zwischen knapp zwei und rund 3,5 Prozent. Unter Druck gerieten ebenfalls auf China spezialisierte Indexfonds (ETFs).
16.35 Uhr Starke Geschäftszahlen des chinesischen PC-Herstellers Lenovo(0992.HK) ermuntern Anleger zum Einstieg bei US-Rivalen. Die Papiere von Dell(DELL.N) und HP(HPQ.N) legen um rund 15 und 13 Prozent zu. Lenovo gewannen in Hongkong fast 20 Prozent. Der weltgrößte PC-Hersteller hatte für das abgelaufene Quartal einen überraschend starken Umsatzanstieg von 27 Prozent gemeldet. Getragen wurde das Wachstum von einer starken Nachfrage, da die Verbraucher dem Unternehmen zufolge wegen drohender Preiserhöhungen ihre Käufe vorzogen. Die PC-Sparte, Lenovos größte Einnahmequelle, verzeichnete dabei mit einem Plus von 24 Prozent das höchste Quartalswachstum seit fünf Jahren.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)