22.05.26
14:08
Reuters
Frankfurt, 22. Mai (Reuters) - Hoffnung auf Fortschritte bei den Friedensgesprächen im Nahen Osten haben die US-Börsen am Freitag angetrieben. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte erklomm ein Rekordhoch und stieg am Morgen (Ortszeit) um bis zu 0,8 Prozent auf 50.712 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) kletterte um 0,6 Prozent auf 7487 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) gewann 0,4 Prozent auf 26.402 Punkte.
Der Dow-Index erreichte damit erstmals seit Ausbruch des Iran-Kriegs eine neue Bestmarke. Auch wenn wichtige Differenzen zwischen den USA und dem Iran noch gelöst werden müssten, um den Krieg zu beenden, sei die Fortsetzung der Friedensgespräche ein unterstützender Faktor für die Anleger, sagte Peter Cardillo, Chef-Marktökonom bei Spartan Capital Securities. US-Außenminister Marco Rubio erklärte zuletzt, dass es bei den Gesprächen "einige gute Zeichen" gegeben habe. Einem hochrangigen iranischen Insider zufolge haben sich die Positionen beider Seiten angenähert. Die Urananreicherung im Iran sowie die Kontrolle über die Straße von Hormus zählten jedoch weiterhin zu den größten Streitpunkten.
Aktien von Workday(WDAY.O) sprangen um 9,4 Prozent in die Höhe, nachdem der Anbieter von Personalverwaltungssoftware bei Umsatz und Gewinn im ersten Quartal die Erwartungen übertroffen hatte. Die Zahlen linderten die Sorgen der Anleger, dass KI-Konkurrenten wie Anthropic das Geschäft traditioneller Softwareanbieter stark beeinträchtigen könnten. Ebenfalls gefragt waren Papiere von AMD(AMD.O), Qualcomm(QCOM.O) und Marvell Technology(MRVL.O), die zwischen 1,7 und 6,0 Prozent zulegten.
Positive Ergebnisse einer Medikamentenstudie zur Behandlung von Lungenkrebs gaben den Aktien des Pharmakonzerns Merck&Co(MRK.N) Auftrieb. Die Titel legten 4,5 Prozent zu.
(Bericht von Shashwat Chauhan and Medha Singh, Anika Ross. redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
22.05.26
14:08
Reuters
Frankfurt, 22. Mai (Reuters) - Hoffnung auf Fortschritte bei den Friedensgesprächen im Nahen Osten haben die US-Börsen am Freitag angetrieben. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte erklomm ein Rekordhoch und stieg am Morgen (Ortszeit) um bis zu 0,8 Prozent auf 50.712 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) kletterte um 0,6 Prozent auf 7487 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) gewann 0,4 Prozent auf 26.402 Punkte.
Der Dow-Index erreichte damit erstmals seit Ausbruch des Iran-Kriegs eine neue Bestmarke. Auch wenn wichtige Differenzen zwischen den USA und dem Iran noch gelöst werden müssten, um den Krieg zu beenden, sei die Fortsetzung der Friedensgespräche ein unterstützender Faktor für die Anleger, sagte Peter Cardillo, Chef-Marktökonom bei Spartan Capital Securities. US-Außenminister Marco Rubio erklärte zuletzt, dass es bei den Gesprächen "einige gute Zeichen" gegeben habe. Einem hochrangigen iranischen Insider zufolge haben sich die Positionen beider Seiten angenähert. Die Urananreicherung im Iran sowie die Kontrolle über die Straße von Hormus zählten jedoch weiterhin zu den größten Streitpunkten.
Aktien von Workday(WDAY.O) sprangen um 9,4 Prozent in die Höhe, nachdem der Anbieter von Personalverwaltungssoftware bei Umsatz und Gewinn im ersten Quartal die Erwartungen übertroffen hatte. Die Zahlen linderten die Sorgen der Anleger, dass KI-Konkurrenten wie Anthropic das Geschäft traditioneller Softwareanbieter stark beeinträchtigen könnten. Ebenfalls gefragt waren Papiere von AMD(AMD.O), Qualcomm(QCOM.O) und Marvell Technology(MRVL.O), die zwischen 1,7 und 6,0 Prozent zulegten.
Positive Ergebnisse einer Medikamentenstudie zur Behandlung von Lungenkrebs gaben den Aktien des Pharmakonzerns Merck&Co(MRK.N) Auftrieb. Die Titel legten 4,5 Prozent zu.
(Bericht von Shashwat Chauhan and Medha Singh, Anika Ross. redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)