18.05.26
14:05
Reuters
18. Mai (Reuters) - Nach dem jüngsten Rücksetzer zeigen sich die US-Börsen zum Wochenstart stabil. Der Dow-Jones-Index(.DJI) und der breiter gefasste S&P 500(.SPX) notierten zur Eröffnung etwas fester bei 49.544 und 7413 Punkten. Der technologielastige Nasdaq(.IXIC) stieg um 0,1 Prozent auf 26.257 Zähler. Die Ölpreise gaben nach, nachdem Berichte über eine mögliche vorübergehende Ausnahmeregelung der USA für iranische Ölsanktionen die Sorgen vor Lieferengpässen dämpften. "Die Futures haben sich etwas erholt, weil es unbestätigte Berichte gibt, wonach die USA den Verkauf eines Teils des iranischen Öls erlauben werden", sagte Robert Pavlik, Portfoliomanager bei Dakota Wealth.
Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe, die als Richtwert für die globalen Kreditkosten gilt, fiel auf 4,573 Prozent, nachdem sie zuvor auf den höchsten Stand seit Februar 2025 geklettert war. "Die Renditen sind der Schlüssel für all das, denn Wachstumsaktien, insbesondere Unternehmen mit KI-Bezug, werden auf Basis zukünftiger Gewinne bewertet", konstatierte Pavlik. "Wenn die Renditen steigen, sinken ihre aktuellen Bewertungen." Das sei das entscheidende Thema für den Markt. Der Ausverkauf am Anleihemarkt war durch einen Anstieg der Ölpreise angeheizt worden, der Inflationssorgen schürte.
Bei den Einzelwerten legten Micron Technology(MU.O) mehr als vier Prozent zu; Intel(INTC.O)-Aktien verteuerten sich in der Spitze um rund sechs Prozent. Die Aktien von Dominion Energy(D.N) sprangen um elf Prozent in die Höhe, nachdem der Energiekonzern NextEra Energy(NEE.N) eine Übernahme in Aktien im Wert von rund 66,8 Milliarden Dollar angekündigt hatte. Die Papiere von NextEra gaben dagegen mehr als vier Prozent nach.
(Bericht von Ragini Mathur, Utkarsh Hathi, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
18.05.26
14:05
Reuters
Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe, die als Richtwert für die globalen Kreditkosten gilt, fiel auf 4,573 Prozent, nachdem sie zuvor auf den höchsten Stand seit Februar 2025 geklettert war. "Die Renditen sind der Schlüssel für all das, denn Wachstumsaktien, insbesondere Unternehmen mit KI-Bezug, werden auf Basis zukünftiger Gewinne bewertet", konstatierte Pavlik. "Wenn die Renditen steigen, sinken ihre aktuellen Bewertungen." Das sei das entscheidende Thema für den Markt. Der Ausverkauf am Anleihemarkt war durch einen Anstieg der Ölpreise angeheizt worden, der Inflationssorgen schürte.
Bei den Einzelwerten legten Micron Technology(MU.O) mehr als vier Prozent zu; Intel(INTC.O)-Aktien verteuerten sich in der Spitze um rund sechs Prozent. Die Aktien von Dominion Energy(D.N) sprangen um elf Prozent in die Höhe, nachdem der Energiekonzern NextEra Energy(NEE.N) eine Übernahme in Aktien im Wert von rund 66,8 Milliarden Dollar angekündigt hatte. Die Papiere von NextEra gaben dagegen mehr als vier Prozent nach.
(Bericht von Ragini Mathur, Utkarsh Hathi, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)