18.05.26
12:43
Reuters
Frankfurt, 18. Mai (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
14.35 Uhr - Ein Energiespeicher-Deal in den USA und Expansionspläne in Europa geben den Aktien von Ford(F.N) Rückenwind. Die Papiere des US-Autobauers klettern im vorbörslichen Handel um rund 5,5 Prozent. Die Ford-Tochter Ford Energy hat einen Fünfjahresvertrag mit dem französischen Energiekonzern EDF geschlossen, wie die Unternehmen mitteilten. Demnach soll Ford ab 2028 Batteriespeicher mit einer Kapazität von bis zu 20 Gigawattstunden in den USA liefern. Der Autobauer will damit von der steigenden Nachfrage nach Notstromsystemen für Künstliche Intelligenz (KI) profitieren. Ford hatte im vergangenen Jahr 19,5 Milliarden Dollar auf sein Elektroauto-Programm abgeschrieben und daraufhin den Aufbau eines Energiespeicher-Geschäfts angekündigt. Dafür werden Flächen genutzt, die ursprünglich für die Produktion von Batterien für Elektrofahrzeuge vorgesehen waren. Zudem will Ford bis 2029 sieben neue Modelle in Europa auf den Markt bringen, um den schwächelnden Pkw-Absatz anzukurbeln und sich gegen die Konkurrenz aus China zu behaupten.
12.25 Uhr - Der Plan des Werbekonzerns Publicis(PUBP.PA), den US-Datenspezialisten LiveRamp(RAMP.N) zu übernehmen, kommt bei den Anlegern gut an. Die LiveRamp-Aktien springen im vorbörslichen Handel an der Wall Street um gut 25 Prozent auf 37,53 Dollar, während die Papiere von Publicis um rund zwei Prozent zulegen. Publicis will nach eigenen Angaben LiveRamp für 38,50 Dollar je Aktie kaufen. Mit der Übernahme will das Pariser Unternehmen seine Möglichkeiten in den Bereichen Daten und Künstliche Intelligenz (KI) ausbauen, um Verbraucher zielgenauer ansprechen zu können. LiveRamp bietet eine Plattform, mit der Unternehmen Datensätze sicher abgleichen können, ohne personenbezogene Daten direkt weiterzugeben.
11.55 Uhr - Der schwelende Konflikt zwischen den USA und dem Iran sorgt für zunehmende Nervosität am Kryptomarkt. Die umsatzstärkste Cyber-Devise, der Bitcoin(BTC=), verliert knapp zwei Prozent auf 76.943 Dollar. Ether(ETH=) und Ripple(XRP=) büßen rund 3,5 und 2,5 Prozent ein. Damit setzen die Kryptowährungen ihre am Freitag begonnene Talfahrt fort. Für schlechte Stimmung an den Finanzmärkten sorgte zum Wochenschluss das Ausbleiben einer Annäherung im Iran-Konflikt nach dem Besuch von US-Präsident Donald Trump in China. "Eine erneute militärische Zuspitzung könnte die zuletzt mühsam erarbeitete Erholungsbewegung am Kryptomarkt abrupt abbrechen lassen", sagt Timo Emden vom Analysehaus Emden Research. Trump hat am Wochenende dem Iran erneut mit Konsequenzen gedroht, sollte die Führung in Teheran nicht rasch in seinem Sinne handeln. "Für den Iran tickt die Uhr", schrieb er am Sonntag in einem Beitrag auf seiner Online-Plattform Truth Social.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
18.05.26
12:43
Reuters
Frankfurt, 18. Mai (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
14.35 Uhr - Ein Energiespeicher-Deal in den USA und Expansionspläne in Europa geben den Aktien von Ford(F.N) Rückenwind. Die Papiere des US-Autobauers klettern im vorbörslichen Handel um rund 5,5 Prozent. Die Ford-Tochter Ford Energy hat einen Fünfjahresvertrag mit dem französischen Energiekonzern EDF geschlossen, wie die Unternehmen mitteilten. Demnach soll Ford ab 2028 Batteriespeicher mit einer Kapazität von bis zu 20 Gigawattstunden in den USA liefern. Der Autobauer will damit von der steigenden Nachfrage nach Notstromsystemen für Künstliche Intelligenz (KI) profitieren. Ford hatte im vergangenen Jahr 19,5 Milliarden Dollar auf sein Elektroauto-Programm abgeschrieben und daraufhin den Aufbau eines Energiespeicher-Geschäfts angekündigt. Dafür werden Flächen genutzt, die ursprünglich für die Produktion von Batterien für Elektrofahrzeuge vorgesehen waren. Zudem will Ford bis 2029 sieben neue Modelle in Europa auf den Markt bringen, um den schwächelnden Pkw-Absatz anzukurbeln und sich gegen die Konkurrenz aus China zu behaupten.
12.25 Uhr - Der Plan des Werbekonzerns Publicis(PUBP.PA), den US-Datenspezialisten LiveRamp(RAMP.N) zu übernehmen, kommt bei den Anlegern gut an. Die LiveRamp-Aktien springen im vorbörslichen Handel an der Wall Street um gut 25 Prozent auf 37,53 Dollar, während die Papiere von Publicis um rund zwei Prozent zulegen. Publicis will nach eigenen Angaben LiveRamp für 38,50 Dollar je Aktie kaufen. Mit der Übernahme will das Pariser Unternehmen seine Möglichkeiten in den Bereichen Daten und Künstliche Intelligenz (KI) ausbauen, um Verbraucher zielgenauer ansprechen zu können. LiveRamp bietet eine Plattform, mit der Unternehmen Datensätze sicher abgleichen können, ohne personenbezogene Daten direkt weiterzugeben.
11.55 Uhr - Der schwelende Konflikt zwischen den USA und dem Iran sorgt für zunehmende Nervosität am Kryptomarkt. Die umsatzstärkste Cyber-Devise, der Bitcoin(BTC=), verliert knapp zwei Prozent auf 76.943 Dollar. Ether(ETH=) und Ripple(XRP=) büßen rund 3,5 und 2,5 Prozent ein. Damit setzen die Kryptowährungen ihre am Freitag begonnene Talfahrt fort. Für schlechte Stimmung an den Finanzmärkten sorgte zum Wochenschluss das Ausbleiben einer Annäherung im Iran-Konflikt nach dem Besuch von US-Präsident Donald Trump in China. "Eine erneute militärische Zuspitzung könnte die zuletzt mühsam erarbeitete Erholungsbewegung am Kryptomarkt abrupt abbrechen lassen", sagt Timo Emden vom Analysehaus Emden Research. Trump hat am Wochenende dem Iran erneut mit Konsequenzen gedroht, sollte die Führung in Teheran nicht rasch in seinem Sinne handeln. "Für den Iran tickt die Uhr", schrieb er am Sonntag in einem Beitrag auf seiner Online-Plattform Truth Social.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)