17.04.26
13:37
Reuters
Frankfurt, 17. Apr (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
15.30 Uhr - Der Ölpreisrutsch nach der Ankündigung des Iran, die Straße von Hormus für die kommerzielle Schifffahrt wieder freizugeben, setzt Öl- und Gasaktien zu. Der europäische Sektorindex(.SXEP) fällt um vier Prozent auf den niedrigsten Stand seit März 2023. Die Aktien von Eni(ENI.MI), OMV(OMVV.VI), Galp Energia(GALP.LS), Repsol(REP.MC), Shell(SHEL.L), Aker BP(AKRBP.OL), Vaar Energi(VAR.OL) und BP(BP.L) geben zwischen 3,5 und 6,2 Prozent nach. Auch in den USA gerät der Sektor unter Druck. Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Öltransport. Die Ankündigung mindert die Sorge vor Lieferengpässen und drückt damit den Ölpreis, der um zeitweise rund zwölf Prozent nachgibt.
15.15 Uhr - Aktien aus dem Reise- und Touristiksektor geben angesichts der Öffnung der Straße von Hormus und sinkender Energiepreise Gas: Bei den europäischen Fluggesellschaften steigen die Papiere der Deutschen Lufthansa(LHA.DE), Easyjet(EZJ.L), der British-Airways-Mutter IAG(ICAG.L), Wizz Air(WIZZ.L) und Air France-KLM(AIRF.PA) zwischen 3,4 und 6,2 Prozent. Im vorbörslichen US-Handel legen die Aktien der Kreuzfahrtbetreiber zu: Carnival(CCL.N) gewinnen 5,3 Prozent. Die Titel von Norwegian Cruise Line (NCLH.N) legen um 4,8 Prozent zu und Royal Caribbean (RCL.N) steigen um fünf Prozent. Der Iran hat die Straße von Hormus für die restliche Dauer der Waffenruhe im Libanon wieder vollständig für die Handelsschifffahrt freigegeben.
14.55 Uhr - Anleger feiern die angekündigte Öffnung der Straße von Hormus: Der Dax(.GDAXI) weitet seine Gewinne deutlich aus und steht 1,9 Prozent höher bei 24.662 Punkten. Die US-Futures ziehen ebenfalls an. Gleichzeitig fällt der Ölpreis deutlich: Das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) verbilligen sich um 9,1 beziehungsweise 9,9 Prozent auf 90,30 und 85,27 Dollar je Fass. Die Blockade der für die Schifffahrt wichtigen Straße von Hormus wird dem Iran zufolge für die restliche Zeit der mit dem Libanon geltenden Waffenruhe aufgehoben.
14.30 Uhr - Die wegen des geplanten Abgangs einer wichtigen Führungskraft unter Druck geratenen Aktien von Netflix(NFLX.O) rutschen weiter ab und verlieren im vorbörslichen US-Geschäft 10,2 Prozent. Der Mitgründer und Verwaltungsratsvorsitzende Reed Hastings will sich bei der Hauptversammlung im Juni nicht zur Wiederwahl stellen. "Dies war eine unerwartete Nachricht, und Hastings wird als die DNA des Unternehmens angesehen", sagte Kathleen Brooks, Research Director bei XTB. Der Schritt kommt zu einer Zeit, in der der Streaming-Anbieter aufgrund des harten Wettbewerbs mit sinkenden Einnahmen konfrontiert ist. Dennoch hinke Netflix mit seiner Ertragskraft "nicht hinterher", sagte Dan Coatsworth, Leiter des Bereichs Märkte bei AJ Bell. Das Unternehmen übertraf die Umsatz- und Gewinnschätzungen für das erste Quartal.
09.54 Uhr - Nach einer Herunterstufung lassen Anleger die Aktien von Aurubis(NAFG.DE) links liegen. Die Papiere von Europas größtem Kupferkonzern verlieren bis zu 3,5 Prozent auf 181,20 Euro und sind damit schwächster Wert im MDax(.MDAXI). Die Analysten von Kepler Cheuvreux stuften Aurubis auf "Hold" von "Buy" herunter. Nach der starken Kursentwicklung der vergangenen Monate sehen die Experten vorerst nur noch begrenztes Aufwärtspotenzial. Seit Jahresbeginn kommen die Aktien auf ein Plus von rund 50 Prozent, 2025 legten sie fast 62 Prozent zu.
08.01 Uhr - Folgende Aktien werden am Freitag mit einem Dividendenabschlag gehandelt:
| Deutsche Unternehmen | Schlusskurs | Dividende | |
| Angaben in Euro | |||
| Mercedes-Benz Group | 53,35 | 3,50 | |
| AG(MBGn.DE) |
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
17.04.26
13:37
Reuters
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)