01.04.26
09:47
Reuters
Frankfurt, 01. Apr (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
11.35 Uhr - Die Aufbruchstimmung nach den jüngsten Aussagen von US-Präsident Donald Trump zum Iran-Krieg beflügelt die Aktien der Fluggesellschaften. Der europäische Index für die Luftfahrt- und Rüstungsbranche(.SXPARO) steuert mit einem Plus von vier Prozent auf seinen größten Tagesgewinn seit rund einem Jahr zu. Zu den größten Gewinnern gehören die Lufthansa(LHAG.DE), Wizz Air(WIZZ.L), die British-Airways-Mutter IAG(ICAG.L) und Norwegian Air(NAS.OL), die um 4,5 bis 5,5 Prozent zulegen. Die Anleger hoffen, dass ein Ende des US-Iran-Konflikts die Kraftstoffpreise nach unten drückt. Die Ölpreise(LCOc1)(CLc1) verringern ihren Rückgang jedoch teilweise wieder: Sie liegen gegen Mittag jeweils rund ein Prozent im Minus, nachdem sie zuvor bis zu rund fünf Prozent eingebüßt hatten. "Viele Anleger agieren nach wie vor mit angezogener Handbremse, zumal sich die bereits verteilten Vorschusslorbeeren als zu optimistisch erweisen könnten", sagt Timo Emden vom Analysehaus Emden Research.
10.25 Uhr - Spekulationen auf ein baldiges Ende des Nahost-Kriegs haben im Energiesektor einen Ausverkauf ausgelöst. Zu den Schlusslichtern zählen Unternehmen wie Maurel et Prom(MAUP.PA), Equinor(EQNR.OL) und Repsol(REP.MC) mit einem Minus von vier bis sechs Prozent. Unter Druck geraten auch BP(BP.L), Orlen(PKN.WA) und TotalEnergies(TTEF.PA) mit Verlusten von jeweils mehr als zwei Prozent. Damit reagieren die Aktien auf den Rückgang beim Ölpreis(LCOc1)(CLc1) um 2,5 bis drei Prozent infolge der jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump. Der Republikaner hat in Aussicht gestellt, die Militärangriffe auf den Iran in zwei bis drei Wochen beenden zu können. Dennoch dürfte das Ölangebot laut Experten selbst bei einem Ende des Konflikts wegen Schäden an der Infrastruktur knapp bleiben. "Es wird Zeit brauchen, bis sich Schifffahrtskosten, Versicherungen und die Bewegung der Tanker wieder normalisieren", sagt Priyanka Sachdeva, Chefanalystin beim Broker Phillip Nova.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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