26.03.26
13:18
Reuters
Frankfurt, 26. Mrz (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
14.05 Uhr - Aktien des US-Büromöbelherstellers MillerKnoll(MLKN.O) brechen nach einer Gewinnwarnung im vorbörslichen US-Handel um 21 Prozent ein. Der Konzern rechnet mit direkten Auswirkungen des Nahost-Konflikts im laufenden Quartal und Einbußen von acht bis neun Millionen Dollar oder neun bis zehn Cent je Aktie. Als Grund wurden höhere Logistikkosten genannt, zudem seien nur minimale Lieferungen in die Region zu erwarten. Im dritten Quartal betrug der Umsatz insgesamt 926,6 Millionen Dollar, ein Zuwachs von sechs Prozent zum Vorjahreszeitraum. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betrug 43 Cent.
10.28 Uhr - Trotz einer deutlichen Gewinnsteigerung 2025 geraten die Deutz(DEZG.DE)-Aktien ins Rutschen. Die Titel des Motorenherstellers fallen um bis zu 9,4 Prozent auf 8,16 Euro und markieren damit den tiefsten Stand seit Anfang Dezember. Die Aktien sind schwächster Wert im MDax(.MDAXI). Die erhoffte Dynamik auch von der Rüstung spiegele sich nicht gut genug im Ausblick wider, sagt ein Händler. Das Margenziel enttäusche etwas. Für das laufende Jahr stellte der Deutz-Vorstand weiteres Wachstum in Aussicht. Der Umsatz soll auf 2,3 bis 2,5 Milliarden Euro steigen und die bereinigte operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) auf 6,5 bis acht Prozent. 2025 kletterte der Umsatz um knapp 13 Prozent auf 2,04 Milliarden Euro.
09.52 Uhr - Spekulationen auf ein mögliches Scheitern der Verkaufsgespräche zur Stahlsparte machen den Thyssen(TKAG.De)-Aktien zu schaffen. Die Titel verlieren im MDax(.MDAXI) in der Spitze 4,8 Prozent, der Nebenwerteindex liegt knapp zwei Prozent im Minus. Zwar dauerten die Verhandlungen mit Jinda Steel noch an, doch erscheine eine Einigung nach knapp sechs Monaten der Gespräche mitsamt internen Betriebsprüfungen unwahrscheinlicher, sagten vier mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Jindal hatte im September 2025 ein unverbindliches Übernahmeangebot für die seit Jahren kriselnde Stahlsparte vorgelegt. Dass die Hoffnungen auf einen Deal kleiner würden, belaste die Stimmung, sagt ein Händler.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
26.03.26
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