24.03.26
20:30
Reuters
| * Iran-Krieg weiter im Fokus | |
| * | Sorgen über den Privatkreditmarkt |
| (Schlusskurse) | |
| 24. Mrz (Reuters) - Die US-Börsen haben am Dienstag nach | |
| einem unruhigen Handelsverlauf im Minus geschlossen. Im | |
| Blickpunkt der Anleger standen die Aussichten auf eine | |
| Entspannung im Nahen Osten, allerdings auch Berichte über die | |
| Verlegung weiterer US-Soldaten in die Region. | |
Der Dow Jones(.DJI) verlor 0,2 Prozent auf 46.124 Punkte. Der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 0,8 Prozent auf 21.762 Zähler nach und der breit gefasste S&P 500(.SPX) büßte 0,4 Prozent auf 6556 Stellen ein.
Am Vortag hatte die Wall Street eine Erleichterungsrally erlebt, nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, Angriffe auf iranische Kraftwerke vorerst auszusetzen. "Die Aktien suchen nach Halt, während die Anleger mit einem Auge auf die sozialen Medien und mit dem anderen auf jede neue Schlagzeile schauen", sagte Carol Schleif, Chef-Marktstrategin bei BMO Private Wealth. "Wir sind sehr kurzfristig orientiert."
Zudem rückten Sorgen über den Privatkreditmarkt wieder in den Fokus. Einem Bericht zufolge schränkte Ares Management(ARES.N) die Rücknahmen bei seinem Privatkreditfonds auf fünf Prozent ein. Auch Apollo Global Management(APO.N) griff zu diesem Schritt, da die Auszahlungsanträge stark gestiegen waren. Beide Unternehmen folgten damit dem Beispiel von BlackRock(BLK.N) und Morgan Stanley(MS.N). Die Aktien von Ares schlossen ein Prozent im Minus, während Apollo zum Handelsschluss 0,7 Prozent im Plus lag. Die Papiere der Konkurrenten Blackstone(BX.N) und Carlyle(CG.O) gaben ebenfalls um bis zu 1,3 Prozent nach.
Die US-Wirtschaftstätigkeit hat sich einer Umfrage zufolge im September auf ein Elfmonatstief verlangsamt. Der Nahost-Konflikt hat die Ölpreise stark in die Höhe getrieben und damit Inflationssorgen wiederbelebt. Die US-Notenbank Fed hatte vergangene Woche einen restriktiven Ton angeschlagen und nur eine Zinssenkung für das Jahr 2026 in Aussicht gestellt. Die Geldmärkte preisen für dieses Jahr keine Zinssenkungen mehr ein.
Bei den Einzelwerten gewannen die Aktien von Jefferies(JEF.N) 2,5 Prozent. Die "Financial Times" hatte berichtet, dass die japanische Sumitomo Mitsui Financial Group(8316.T) eine mögliche Übernahme der Investmentbank plane. Die Papiere des Kosmetikherstellers Estee Lauder(EL.N) fielen hingegen um 9,8 Prozent auf ein Neunmonatstief. Hintergrund waren Gespräche über eine mögliche Fusion mit dem spanischen Kosmetikkonzern Puig Brands(PUIGb.MC).
(Reuters Büro Bangalore Bearbeitet von Olaf Brenner Redigiert von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
24.03.26
20:30
Reuters
Der Dow Jones(.DJI) verlor 0,2 Prozent auf 46.124 Punkte. Der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 0,8 Prozent auf 21.762 Zähler nach und der breit gefasste S&P 500(.SPX) büßte 0,4 Prozent auf 6556 Stellen ein.
Am Vortag hatte die Wall Street eine Erleichterungsrally erlebt, nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, Angriffe auf iranische Kraftwerke vorerst auszusetzen. "Die Aktien suchen nach Halt, während die Anleger mit einem Auge auf die sozialen Medien und mit dem anderen auf jede neue Schlagzeile schauen", sagte Carol Schleif, Chef-Marktstrategin bei BMO Private Wealth. "Wir sind sehr kurzfristig orientiert."
Zudem rückten Sorgen über den Privatkreditmarkt wieder in den Fokus. Einem Bericht zufolge schränkte Ares Management(ARES.N) die Rücknahmen bei seinem Privatkreditfonds auf fünf Prozent ein. Auch Apollo Global Management(APO.N) griff zu diesem Schritt, da die Auszahlungsanträge stark gestiegen waren. Beide Unternehmen folgten damit dem Beispiel von BlackRock(BLK.N) und Morgan Stanley(MS.N). Die Aktien von Ares schlossen ein Prozent im Minus, während Apollo zum Handelsschluss 0,7 Prozent im Plus lag. Die Papiere der Konkurrenten Blackstone(BX.N) und Carlyle(CG.O) gaben ebenfalls um bis zu 1,3 Prozent nach.
Die US-Wirtschaftstätigkeit hat sich einer Umfrage zufolge im September auf ein Elfmonatstief verlangsamt. Der Nahost-Konflikt hat die Ölpreise stark in die Höhe getrieben und damit Inflationssorgen wiederbelebt. Die US-Notenbank Fed hatte vergangene Woche einen restriktiven Ton angeschlagen und nur eine Zinssenkung für das Jahr 2026 in Aussicht gestellt. Die Geldmärkte preisen für dieses Jahr keine Zinssenkungen mehr ein.
Bei den Einzelwerten gewannen die Aktien von Jefferies(JEF.N) 2,5 Prozent. Die "Financial Times" hatte berichtet, dass die japanische Sumitomo Mitsui Financial Group(8316.T) eine mögliche Übernahme der Investmentbank plane. Die Papiere des Kosmetikherstellers Estee Lauder(EL.N) fielen hingegen um 9,8 Prozent auf ein Neunmonatstief. Hintergrund waren Gespräche über eine mögliche Fusion mit dem spanischen Kosmetikkonzern Puig Brands(PUIGb.MC).
(Reuters Büro Bangalore Bearbeitet von Olaf Brenner Redigiert von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)