19.03.26
09:16
Reuters
Frankfurt, 19. Mrz (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
09.35 Uhr - Trotz Zuwächsen im vergangenen Jahr drücken die Anleger bei Vonovia(VNAn.DE) auf den Verkaufsknopf. Die Titel rutschten im Dax(.GDAXI) in einem schwachen Gesamtmarkt in der Spitze um 10,5 Prozent auf 22,02 Euro ab, den tiefsten Stand seit November 2023. Unter dem Strich schrieb Vonovia nach einer Aufwertung des Immobilienbestands einen Gewinn von 4,8 Milliarden Euro. Vor Jahresfrist stand wegen der Branchenkrise noch ein Verlust von rund einer Milliarde Euro in den Büchern. Im MDax(.MDAXI) verlieren TAG Immobilien(TEGG.DE) und LEG Immobilien(LEGn.DE) jeweils gut sieben Prozent.
08.08 Uhr - Nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed geht es für den Dollar bergauf. Der Dollar-Index(.DXY) steigt um bis zu 0,2 Prozent auf 100,25 Punkte. Auch unmittelbar nach dem Zinsbeschluss am Mittwochabend hatte er zugelegt. Die Währungshüter signalisierten, die Zinsen in diesem Jahr wegen des Nahost-Konflikts voraussichtlich nur einmal zu senken. Der geldpolitische Schlüsselsatz blieb am Mittwoch vorerst in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. Alles in allem dürfte sich der Markt in seiner Erwartung von voraussichtlich weniger Zinssenkungen der Fed infolge höherer Energiepreise bestätigt fühlen, heißt es in einem Kommentar der Commerzbank. "Das bedeutet, dass der Dollar bei einem weiteren Anstieg der Energiepreise auch vorerst weiter aufwerten wird." Seit Beginn des Nahost-Krieges vor knapp drei Wochen hat der Dollar bereits 2,7 Prozent an Wert gewonnen. Der Euro(EUR=) notiert vor dem Zinsentscheid der EZB am frühen Nachmittag kaum verändert bei 1,1457 Dollar.
07.20 Uhr - Die Angst vor langfristigen Versorgungsengpässen treibt den Ölpreis am Donnerstag weiter in die Höhe. Nordsee-Öl Brent(LCOc1) und US-Öl WTI(CLc1) verteuern sich in der Spitze um 5,4 beziehungsweise 3,8 Prozent auf 113,15 und 100,02 Dollar je Fass. Nach einem Angriff auf das riesige iranische Gasfeld Pars mutmaßlich durch Israel hat der Iran Energieanlagen in Katar und Saudi-Arabien attackiert und damit den Konflikt mit den USA und Israel weiter eskaliert. Die gezielten Angriffe auf die Ölinfrastruktur deuteten auf eine länger anhaltende Unterbrechung der Ölversorgung hin, erklärt Priyanka Sachdeva von Phillip Nova. Zudem habe die US-Notenbank Fed Öl ins Feuer gegossen, indem sie die Zinsen stabil gehalten und auf die wirtschaftlichen Bedenken des Ölpreisanstiegs hingewiesen habe. Die Federal Reserve hatte signalisiert, die Zinsen in diesem Jahr wegen des Nahost-Konflikts voraussichtlich nur einmal zu senken.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
19.03.26
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