17.03.26
20:25
Reuters
| (Neu: Schlusskurse) |
| 17. Mrz (Reuters) - Steigende Energiekosten infolge des |
| Nahost-Konflikts und die anstehende Zinsentscheidung der |
| US-Notenbank Fed haben die Anleger an der New Yorker Börse am |
| Dienstag vorsichtig gestimmt. Der Dow-Jones-Index(.DJI) schloss |
| 0,1 Prozent fester bei 46.993 Punkten. Der breiter gefasste S&P |
| 500(.SPX) gewann 0,25 Prozent auf 6716 Zähler und der |
| technologielastige Nasdaq(.IXIC) legte 0,5 Prozent auf 22.479 |
| Stellen zu. |
Die US-Notenbank begann am Dienstag ihre zweitägige Sitzung. Ihre Entscheidung wird für Mittwoch erwartet. Anleger rechnen damit, dass die Zinsen unverändert bleiben. Die Sorge vor längeren Lieferunterbrechungen durch die faktische Schließung der Schifffahrtsroute an der Straße von Hormus ließ die Ölpreise steigen: Rohöl der Sorte Brent(LCOc1) und US-Leichtöl WTI(CLc1) verteuerten sich jeweils um gut zwei Prozent auf 103,67 Dollar und 96,18 Dollar je Barrel. Diese Bedenken dürften im Mittelpunkt der Fed-Sitzung stehen. Die Terminkontrakte deuten nur noch auf eine Zinssenkung um 25 Basispunkte gegen Ende des Jahres hin. Vor dem Krieg waren noch zwei Zinsschritte eingepreist gewesen.
Die Aktien von Fluggesellschaften und Reiseunternehmen, die empfindlich auf Treibstoffkosten reagieren, erholten sich. Die Fluggesellschaften Delta(DAL.N) und American(AAL.O) hoben ihre Umsatzprognosen für das laufende Quartal an. Die Delta-Aktie stieg um 6,6 Prozent, American Airlines um 3,5 Prozent. Andere Branchenaktien wie Norwegian Cruise(NCLH.N) und Expedia(EXPE.O) legten um 2,2 beziehungsweise 4,2 Prozent zu.
"Verbraucher und Markt machen sich im Moment nicht mehr so viele Sorgen über die Inflation wie vielleicht noch vor einer Woche", sagte Dennis Dick, Gründer von Triple D Trading. "Ich glaube, wir fangen an, klarer zu sehen, dass dieser Krieg nicht ewig dauern wird."
Honeywell(HON.O) gaben 1,3 Prozent nach, nachdem der Industriekonzern erklärt hatte, der Konflikt könne sich auf den Umsatz im ersten Quartal auswirken. Eli Lilly(LLY.N) verloren 5,9 Prozent, nachdem das Brokerhaus HSBC die Aktie von "Hold" auf "Reduce" herabgestuft hatte.
Die Titel des Fahrdienstvermittlers Uber(UBER.K) legten um 4,2 Prozent zu. Das Unternehmen kündigte an, ab dem kommenden Jahr in 28 Städten Robotaxis einzuführen, die mit der Software von Nvidia(NVDA.O) für autonomes Fahren betrieben werden.
(Bericht von Johann M Cherian und Utkarsh Hathi, bearbeitet von Olaf Brenner und Ralf Bode Redigiert von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
17.03.26
20:25
Reuters
Die US-Notenbank begann am Dienstag ihre zweitägige Sitzung. Ihre Entscheidung wird für Mittwoch erwartet. Anleger rechnen damit, dass die Zinsen unverändert bleiben. Die Sorge vor längeren Lieferunterbrechungen durch die faktische Schließung der Schifffahrtsroute an der Straße von Hormus ließ die Ölpreise steigen: Rohöl der Sorte Brent(LCOc1) und US-Leichtöl WTI(CLc1) verteuerten sich jeweils um gut zwei Prozent auf 103,67 Dollar und 96,18 Dollar je Barrel. Diese Bedenken dürften im Mittelpunkt der Fed-Sitzung stehen. Die Terminkontrakte deuten nur noch auf eine Zinssenkung um 25 Basispunkte gegen Ende des Jahres hin. Vor dem Krieg waren noch zwei Zinsschritte eingepreist gewesen.
Die Aktien von Fluggesellschaften und Reiseunternehmen, die empfindlich auf Treibstoffkosten reagieren, erholten sich. Die Fluggesellschaften Delta(DAL.N) und American(AAL.O) hoben ihre Umsatzprognosen für das laufende Quartal an. Die Delta-Aktie stieg um 6,6 Prozent, American Airlines um 3,5 Prozent. Andere Branchenaktien wie Norwegian Cruise(NCLH.N) und Expedia(EXPE.O) legten um 2,2 beziehungsweise 4,2 Prozent zu.
"Verbraucher und Markt machen sich im Moment nicht mehr so viele Sorgen über die Inflation wie vielleicht noch vor einer Woche", sagte Dennis Dick, Gründer von Triple D Trading. "Ich glaube, wir fangen an, klarer zu sehen, dass dieser Krieg nicht ewig dauern wird."
Honeywell(HON.O) gaben 1,3 Prozent nach, nachdem der Industriekonzern erklärt hatte, der Konflikt könne sich auf den Umsatz im ersten Quartal auswirken. Eli Lilly(LLY.N) verloren 5,9 Prozent, nachdem das Brokerhaus HSBC die Aktie von "Hold" auf "Reduce" herabgestuft hatte.
Die Titel des Fahrdienstvermittlers Uber(UBER.K) legten um 4,2 Prozent zu. Das Unternehmen kündigte an, ab dem kommenden Jahr in 28 Städten Robotaxis einzuführen, die mit der Software von Nvidia(NVDA.O) für autonomes Fahren betrieben werden.
(Bericht von Johann M Cherian und Utkarsh Hathi, bearbeitet von Olaf Brenner und Ralf Bode Redigiert von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)