26.02.26
14:00
Reuters
Frankfurt, 26. Feb (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
14.55 Uhr - Besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen verhelfen den Aktien des US-Lebensmittelkonzerns J.M. Smucker(SJM.N) zu einem Kurssprung. Die Papiere gewinnen im vorbörslichen US-Geschäft 6,5 Prozent. Der Umsatz stieg im dritten Quartal um sieben Prozent auf 2,34 Milliarden Dollar und übertraf damit knapp die Analystenschätzungen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie fiel mit 2,38 Dollar ebenfalls etwas besser aus als gedacht. Als Grund für den Zuwachs nannte das Unternehmen höhere Preise für Kaffee und seine "Uncrustables"-Fertigsandwiches.
14.15 Uhr - Eine milliardenschwere Übernahme in Großbritannien beflügelt die Aktien des französischen Energiekonzerns Engie(ENGIE.PA). Die Papiere stürmen um 8,5 Prozent nach oben auf ein 17-Jahres-Hoch. Engie will UK Power Networks für 10,5 Milliarden Pfund (umgerechnet rund zwölf Milliarden Euro) von der in Hongkong notierten CK Infrastructure Holdings(1038.HK) erwerben. UKPN beliefert den Südosten und Osten Englands einschließlich Londons. Die Transaktion sei "transformativ", schrieben die Analysten von Jefferies. Engie sichere sich damit einen Anteil an den wachsenden Einnahmen von Großbritanniens größtem Versorger.
11.00 Uhr - Ein Jahresumsatz leicht unter den Markterwartungen macht Hensoldt(HAGG.DE) zu schaffen. Die Aktien des Rüstungszulieferers geben im MDax(.MDAXI) mehr als sechs Prozent nach. Im abgelaufenen Jahr stieg der Umsatz um knapp zehn Prozent auf 2,46 Milliarden Euro - die Konsensprognose lag bei 2,50 Milliarden Euro. Die Zahlen seien gemischt ausgefallen, daher dürften die Anleger Kasse machen, sagt ein Händler. Seit Anfang 2025 hat sich der Kurs der Hensoldt-Papiere mehr als verdoppelt.
10.41 Uhr - Ein geringerer Betriebsverlust als erwartet hilft den Puma(PUMG.DE)-Aktien auf die Sprünge. Die Titel rücken im MDax(.MDAXI) zeitweise um neun Prozent vor. Das Unternehmen verbuchte für 2025 einen operativen Fehlbetrag von 357,2 Millionen Euro - in einer Umfrage von Vara Research waren 374,3 Millionen Euro prognostiziert worden. Puma erklärte, 2026 gelte als Übergangsjahr. Ab 2027 solle der im Oktober gestartete Firmenumbau wieder nachhaltiges Wachstum ermöglichen. Die Aktien von Adidas(ADSGn.DE) gewinnen 1,6 Prozent und zählen damit zu den größten Dax(.GDAXI)-Gewinnern.
10.14 Uhr - Für die Aktien von Scout24(G24n.DE) geht es nach der Veröffentlichung der Konzernbilanz deutlich bergab. Die Titel fallen im Dax(.GDAXI) um bis zu 7,8 Prozent auf 63,90 Euro, den tiefsten Stand seit zwei Jahren. Der Umsatz im vierten Quartal lag mit 165,70 Millionen Euro knapp unter den Erwartungen der Analysten. Laut Scout24 soll der Umsatz 2026 um 16 bis 18 Prozent zulegen, nach einem Anstieg um 14,7 Prozent im Vorjahr.
09.50 Uhr - Trotz eines Rekordgewinns lassen die Anleger die Papiere der Allianz(ALVG.DE) fallen. Die Aktien verlieren im Dax(.GDAXI) bis zu 2,4 Prozent. Laut einem Börsianer enttäuscht das Ergebnisziel für 2026, das der Versicherer üblicherweise auf dem im Vorjahr erwirtschafteten operativen Gewinn aufsetzt. Der Konzern prognostiziert 17,4 Milliarden Euro plus/minus eine Milliarde. Damit liege der Konzern unter den Erwartungen der Analysten, sagt der Händler. Noch deutlicher im Minus als die Allianz notieren die Aktien der Münchener Rück(MUVGn.DE). Sie geben in der Spitze 4,1 Prozent nach. Mit 6,12 (2024: 5,69) Milliarden Euro lag das Konzernergebnis zwar acht Prozent über dem Vorjahr und über der eigenen Zielmarke, aber unter den Schätzungen der Analysten, die dem weltweit zweitgrößten Rückversicherer 6,21 Milliarden zugetraut hatten.
07.51 Uhr - Die japanische Landeswährung startet nach ihrem jüngsten Zwei-Wochen-Tief einen Erholungsversuch. Der Dollar verliert am Donnerstag bis zu 0,4 Prozent auf 155,72 Yen. Anleger spekulieren darauf, dass eine mögliche Zinserhöhung in den kommenden Wochen doch noch nicht vom Tisch ist. Der Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, sagte laut einem Zeitungsbericht, dass die Zentralbank auf ihren Sitzungen im März und April die Daten genau prüfen werde, um zu entscheiden, ob sie die Zinssätze anhebe. Am Mittwoch hatte die japanische Währung zeitweise bei 156,82 Yen zum Dollar notiert. Die Zeitung "Mainichi" hatte unter Berufung auf ungenannte Insider geschrieben, dass die japanische Premierministerin Sanae Takaichi bei ihrem Treffen mit Ueda in der vergangenen Woche Vorbehalte gegen weitere Zinserhöhungen geäußert habe.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
26.02.26
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