Von Redaktion
Blick nach Deutschland und Europa
Die Situation im Iran bestimmt weiter das Geschehen an den Finanzmärkten. Weil die geplanten Gespräche in der Schweiz überraschend abgesagt werden und US-Vizepräsident J.D. Vance vorerst nicht anreist, bleibt die geopolitische Unsicherheit bestehen. Dennoch rettet sich der DAX mit +0,14% über 25.000 Punkte, während der Eurostoxx 50 mit -0,03% fast unverändert schließt.
Tops und Flops des Tages
Ein Minus von 7,2% verzeichnet der Shoppingcenter-Spezialist Deutsche Euroshop.
(Deutsche Euroshop)
Der Autobauer Volkswagen verliert 4% – laut Finanzen.net jeweils nur ein optischer Dividendenabschlag.
(Volkswagen)
Der Chemiekonzern aus dem S-Dax Lanxess gewinnt +8,1%.
(Lanxess)
Hier stützen Vorstandskäufe und das Ende des Verkaufsdrucks nach einer Anleiheplatzierung den Kurs, so Finanzen.net. Der Rüstungskonzern Rheinmetall steigt um 1,2% – laut Reuters beflügeln die abgesagten Gespräche den Kurs.
(Rheinmetall)
Der Energiekonzern TotalEnergies legt um 1,1% zu; wie Reuters meldet, stützt ein norwegisches Gasprojekt die Aktie.
Blick in die USA
An der Wall Street bleiben die Börsen heute feiertagsbedingt geschlossen. Die US-Futures für den S&P 500 und den Nasdaq 100 zeigen jedoch mit jeweils ca. -0,1% zum Wochenende jedoch negative Tendenzen.
Rohstoffe und Krypto
Weil das Iran-Abkommen stockt, zieht Öl laut Reuters leicht an: Brent-Öl kostet 80,40 Dollar pro Barrel. Der Bitcoin steigt auf 63.000 Dollar. Edelmetalle schwächeln: Gold verliert 1,4% und Silber gibt um 1,9% nach.
Fazit Das stockende Abkommen dämpft die Hoffnungen und sorgt für ein uneinheitliches Wochenende.
