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Baader Trading: Die offizielle Kurs- und Handelsplattform der Baader Bank

Closing Bell - 12. Oktober 2026
Graph mit Punkte und Prozentzahlen
12.10.26•17:39
Closing Bell
Von Redaktion
Der DAX knüpft zum Wochenstart an seine Erholung an. Heute stieg der deutsche Leitindex um 0,72 % und liegt damit bei rund 25.269 Punkten. Auch europaweit ging es aufwärts:
Reuters zufolge stieg der Stoxx Europe 600 um 0,56 % auf 635,09 Punkte, besonders gefragt waren dabei Bankaktien. Anleger richten den Blick nun auf die beginnende Berichtssaison und die Geschäftszahlen großer Unternehmen.
An den Energiemärkten blieb die Lage dagegen angespannt. Brent-Öl stieg im Tagesverlauf auf 106 US-Dollar je Barrel. Zwar sorgte die Ankündigung einer möglichen Energie-Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine zunächst für Entlastung. Neue Spannungen im Nahen Osten und Sorgen um die Versorgung drückten den Ölpreis jedoch wieder nach oben.
An der Wall Street startete die Woche mit unterschiedlichen Vorzeichen. Der S&P 500 und Nasdaq geben zunächst etwas wieder nach. Steigende Ölpreise belasteten vor allem Technologiewerte; Energieaktien profitierten. Der US-Anleihemarkt blieb wegen des Feiertags Columbus Day geschlossen.
Bei den Einzelwerten fiel in Europa Nordex mit einem Plus von 3,39 % auf. Der Windkraftanlagenbauer meldete einen deutlich höheren Auftragseingang im 3. Quartal.
(Nordex)
An der Wall Street gerieten Chipwerte unter Druck: Micron verlor 3,48 %, nachdem der chinesische Wettbewerber CXMT Fortschritte bei Speicherchips gemeldet hatte.
(Micron)
Salesforce legte dagegen nach einer Hochstufung durch die Bank of America um 2,2 % zu. 
 
(Salesforce)
In den kommenden Tagen stehen die Unternehmensergebnisse stärker im Mittelpunkt. Unter anderem berichten große US-Banken wie JPMorgan und Goldman Sachs. Zusätzlich warten die Märkte auf neue US-Inflationsdaten am Mittwoch. Sie könnten beeinflussen, wie Anleger den weiteren Zinskurs der Federal Reserve einschätzen.
Fazit: Europas Aktienmärkte starten freundlich in die Woche und blicken auf die Berichtssaison. Gleichzeitig hält der Ölpreis über 100 US-Dollar die Inflations- und Versorgungsrisiken im Fokus. Entscheidend werden nun die Unternehmenszahlen und die anstehenden US-Inflationsdaten.
Von Redaktion