17.06.26
07:37
Reuters
Frankfurt/Tokio, 17. Jun (Reuters) - Am Tag des ersten Zinsentscheids der US-Notenbank unter neuer Führung zeigen sich die Börsenanleger in Asien überwiegend zuversichtlich. Für Optimismus sorgten am Mittwoch vor allem die gefallenen Ölpreise angesichts der Fortschritte bei den Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran. In Japan stieg der Leitindex Nikkei(.N225) in der Spitze auf ein neues Allzeithoch von 70.125,75 Punkten. Aus dem Handel ging er 0,7 Prozent höher bei 69,902 Zählern. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) schloss 0,6 Prozent fester bei 4013 Stellen. Die Börsen in China(.SSEC)(.CSI300) und Südkorea(.KS11) verzeichneten ebenfalls ein leichtes Plus. Der Hongkonger Leitindex(.HSI) gab dagegen etwas nach.
"Der Einbruch der Ölpreise infolge nachlassender geopolitischer Risiken und einer verbesserten Versorgungslage könnte Kevin Warsh bei seiner ersten Zinssitzung als Fed-Chef helfen, einen Konsens mit seinen Kollegen bei der US-Notenbank zu finden", schrieben die Analysten der DBS Bank in Singapur. Angesichts der erhöhten Inflation in den USA rechneten Experten zwar nicht mit einer Zinsänderung. Investoren warten jedoch mit Spannung auf die erste Pressekonferenz von Warsh. Er löst Jerome Powell ab, demUS-Präsident Donald Trump immer wieder eine zu straffe Geldpolitik vorgeworfen hatte.
Unterstützt wurde der Markt in Tokio von KI-Werten, die den Leitindex schon zuletzt angetrieben hatten. Die Papiere des Chip-Prüfgeräteherstellers Lasertec(6920.T) sprangen um 13,2 Prozent nach oben. Die Aktien des Elektronikbauteile-Produzenten Murata Manufacturing(6981.T) gewannen 3,2 Prozent.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Mittwoch | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | ||
| Topix(.TOPX) | 4.016,20 | +0,6% |
| Shanghai(.SSEC) | 4.092,32 | +0,0% |
| CSI300(.CSI300) | 4.905,84 | +0,4% |
| Hang Seng(.HSI) | 24.312,84 | -0,7% |
| Kospi(.KS11) | 8.847,74 | +1,4% |
----------
| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1611 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3416 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 160,30 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,7921 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,7563 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.511,60 |
(Bericht von Sanne Schimanski, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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17.06.26
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Frankfurt/Tokio, 17. Jun (Reuters) - Am Tag des ersten Zinsentscheids der US-Notenbank unter neuer Führung zeigen sich die Börsenanleger in Asien überwiegend zuversichtlich. Für Optimismus sorgten am Mittwoch vor allem die gefallenen Ölpreise angesichts der Fortschritte bei den Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran. In Japan stieg der Leitindex Nikkei(.N225) in der Spitze auf ein neues Allzeithoch von 70.125,75 Punkten. Aus dem Handel ging er 0,7 Prozent höher bei 69,902 Zählern. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) schloss 0,6 Prozent fester bei 4013 Stellen. Die Börsen in China(.SSEC)(.CSI300) und Südkorea(.KS11) verzeichneten ebenfalls ein leichtes Plus. Der Hongkonger Leitindex(.HSI) gab dagegen etwas nach.
"Der Einbruch der Ölpreise infolge nachlassender geopolitischer Risiken und einer verbesserten Versorgungslage könnte Kevin Warsh bei seiner ersten Zinssitzung als Fed-Chef helfen, einen Konsens mit seinen Kollegen bei der US-Notenbank zu finden", schrieben die Analysten der DBS Bank in Singapur. Angesichts der erhöhten Inflation in den USA rechneten Experten zwar nicht mit einer Zinsänderung. Investoren warten jedoch mit Spannung auf die erste Pressekonferenz von Warsh. Er löst Jerome Powell ab, dem US-Präsident Donald Trump immer wieder eine zu straffe Geldpolitik vorgeworfen hatte.
Unterstützt wurde der Markt in Tokio von KI-Werten, die den Leitindex schon zuletzt angetrieben hatten. Die Papiere des Chip-Prüfgeräteherstellers Lasertec(6920.T) sprangen um 13,2 Prozent nach oben. Die Aktien des Elektronikbauteile-Produzenten Murata Manufacturing(6981.T) gewannen 3,2 Prozent.
(Bericht von Sanne Schimanski, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)